Visualisierung und Kommunikation des Zukunftskonzepts für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum
Bundesinsitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) · Bonn, Deutschland · TED
- 31. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
- 5. Aug. 2026Zuschlag erteiltZuschlag an INFRASTRUKTUR & UMWELT Professor Böhm und Partner · €17k
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Zusammenfassung
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung beauftragt die Aktualisierung und Vermittlung des Gemeinsamen Zukunftskonzepts für den deutsch-polnischen Verflechtungsraum. Der Auftrag umfasst die Entwicklung kartografischer und grafischer Elemente, das Layout einer zweisprachigen Broschüre sowie die inhaltliche Vorbereitung und Organisation einer internationalen Fachkonferenz in Berlin. Die Fortschreibung des Konzepts erfolgt 2025 und 2026; für die beiden Leistungen sind Laufzeiten von 300 beziehungsweise 270 Tagen vorgesehen, der geschätzte Gesamtwert beträgt 75.630,25 Euro.
Vergabeunterlagen
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Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: INFRASTRUKTUR & UMWELT Professor Böhm und Partner
Auftragswert
€17k
Zuschlag am
5. Aug. 2026
Beschreibung
Das Gemeinsame Zukunftskonzept für den Deutsch-Polnischen Verflechtungsraum – Vision 2030 erfährt 2025 und 2026 eine Fortschreibung durch den Deutsch-Polnischen Raumordnungsausschuss. Neben inhaltlichen Anpassungen infolge vielfältiger Entwicklungen und internationaler Herausforderungen seit 2014 bedarf es auch neuer, an die Kommunikationsansprüche der Gegenwart angepasste Elemente der Darstellung und Vermittlung der Inhalte. Das Projekt soll dabei durch die Entwicklung von (karto-)grafischen und Layout-Elementen unterstützen – diese münden in der Neufassung einer zweisprachigen Broschüre. Eine Konferenz soll Inhalte und Stoßrichtung des Konzepts im Verflechtungsraum und anderen Grenzregionen kommunizieren und erste Schritte zur Umsetzung identifizieren.
Lose
2 LoseGegenstand von Los 1 ist es, die Botschaften und Inhalte des fortgeschriebenen Konzeptes durch kartographische Elemente sowie ein angepasstes Layout der Broschüre in eine moderne Bildsprache und graphische Formen der Wissensvermittlung zu übersetzen. Diese Aufgaben der Visualisierung umfassen: • Umsetzung einer Bildsprache, die den bilateralen-kooperativen Charakter des Konzepts unterstützt und den bilateralen-kooperativen Charakter des Konzepts und die erfolgreiche gemeinsame Entwicklung unterstreicht. • Erstellung kartographischer und infografischer Darstellungen, die nicht nur empirische, sondern auch ideell-visionäre Inhalte transportieren. • Erarbeitung einer Broschüre für einen breiten Adressatenkreis aus Akteuren der Raumentwicklung, Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung sowie für die interessierte Öffentlichkeit. • Vorschläge zur Entwicklung eines „Corporate Design“ für das GZK2050 (Powerpoint-Template, Entwurf Roll-Up, Bausteine für Poster (A 0, A 1)) Die generelle Gestaltung der Broschüre und die Kartographie sollen die Verwandtschaft mit dem ursprünglichen Konzept und den Dokumenten zu seiner Umsetzung erkennen lassen; gleichzeitig in ein modernes überarbeitetes Erscheinungsbild überführen. Neben einem guten Raumverständnis sind Kreativität und ggfs. eine Portion Humor erforderlich. Teilnehmende an einem Workshop des Deutsch-Polnischen Raumordnungsausschuss haben im Dezember 2025 bei einem Brainstorming erste Vorstellungen davon entwickelt, wie die inzwischen sechs Handlungsfelder visualisiert und attraktiv verständlich gemacht werden. Neben wissenschaftlich-inhaltlichem Verständnis spielte bei diesem Austausch die kreative Note eine wichtige Rolle. Die Entwürfe liegen auf Papier und digitalisiert vor und sollen berücksichtigt werden. Diese Entwürfe sowie Protokolle des Austauschs werden durch das BBSR auf Anfrage für Zwecke der Angebotserstellung zur Verfügung gestellt (siehe Kontaktdaten in der Bekanntmachung). Es wird ausdrücklich auf die Vertraulichkeit der Unterlagen hingewiesen. Diese dürfen ausschließlich zum Zwecke der Angebotserstellung verwendet werden. Sie dürfen nicht weitergegeben werden und sind nach der Angebotserstellung zu vernichten bzw. zu löschen. • Die Karten bzw. Abbildungen sollen prägnant auf die sechs definierten Handlungsfelder eingehen und eine hohe Öffentlichkeitswirksamkeit erzeugen • Es ist keine scharfe Abgrenzung der Situation entlang von Verwaltungsgrenzen oder der georeferenzierten Lage von Straßen, Schienenwegen oder ähnlichem erforderlich • Zu jeder Karte soll es nur eine Version geben, d.h. sie müssen zweisprachig beschriftet werden. • Für jede Karte sind bis zu drei fortgeschriebene Entwurfsfassungen erforderlich • Die endgültige Zahl der Karten/Kartographischen Darstellungen wird im Laufe des Vorhabens festgelegt – sie wird bei mindestens sieben liegen. • Auf Basis der Entwürfe sollen Empfehlungen für weitere Elemente der Öffentlichkeitsarbeit wie Powerpoint-Präsentationen, Roll-Ups, Poster u.ä. abgeleitet werden. • Alle Entwurfs- und Endfassungen müssen in deutscher und polnischer Sprache vorgelegt werden. Die Texte, die es visuell/grafisch zu unterstützen gilt, werden durch die Vorarbeiten des Deutsch-Polnischen Raumordnungsausschusses in verbindlichen polnischen und deutschen Fassungen vom Auftraggeber bereitgestellt • Abstimmung mit Mitgliedern des Deutsch-Polnischen Raumordnungsausschusses: o Teilnahme am Workshop der AG GZK2050 im Mai 2026 in Berlin, Anwesenheit von ca. drei Stunden erforderlich, dort Vorstellung der Entwürfe. Das Feedback der AG-Mitglieder fließt dann in die Weiterentwicklung der Entwürfe ein. o Teilnahme am Workshop der AG GZK2050 im Oktober 2026 in Polen, Anwesenheit von ca. drei Stunden erforderlich. Dort präsentiert der Auftragnehmer die Überarbeitung und ermöglicht letzte Änderungen, sodass die Entwürfe bis Ende November 2026 finalisiert werden können.
Eine Fach-Konferenz in Berlin soll das Zukunftskonzept einer breiten Öffentlichkeit von Stakeholdern bekannt machen und es als Inspirationsquelle für Umsetzungsaktivitäten vorstellen. Diese öffentlichkeitswirksame Veranstaltung soll Gelegenheit zu konstruktiver Diskussion bieten und das Konzept von der Theorie in die Praxis transportieren. Neben deutschen und polnischen Teilnehmenden sollten auch Akteure aus Tschechien und anderen Grenzregionen um Deutschland eingeladen werden, um Synergien mit ähnlichen Initiativen zu nutzen. Der polnische Ko-Vorsitz des Deutsch-Polnischen Raumordnungsausschusses sowie Länder und Wojewodschaften im Verflechtungsraum sollen in geeigneter Weise bei der Realisierung berücksichtigt werden. Eckpunkte der Konferenz: Zeitraum: 1. Quartal 2027 Ort: Präferenz Berlin in Liegenschaft des Bundes, großer Raum für Plenum sowie weitere (Neben-)Räume für mögliche Workshops erforderlich Ca. 100 Teilnehmende Definition und Abstimmung der Zielgruppe (planerisch, Zivilgesellschaft, akademisch, ggf. Politik) halbtägige Veranstaltung, z.B. 10:00 bis 15:30 Uhr Eröffnung durch Ministerin/Staatssekretär angestrebt Arbeitsgruppen, Workshops, Podiumsdiskussionen zu den Handlungsfeldern des Gemeinsamen Zukunftskonzepts (Dauer ca. 90 Minuten; mit Moderator, Protokollant, Impulsreferaten) durchgehend simultan deutsch/polnisch übersetzt professionelle, zweisprachige Moderation Veranstaltung soll fotografisch und durch eine Videoaufzeichnung dokumentiert werden Online-Anmeldemöglichkeit, zu verlinken durch das Deutsch-Polnische Raumordnungsportal Empfang / Registrierung, Ausgabe von Konferenzunterlagen Catering je nach Zeitplan Optional kulturelles Beiprogramm (Musik, Kleinkunst, o.ä.) Aufgaben: • Entwicklung der oben skizzierten Eckpunkte zu einem endgültigen Tagungsprogramm • Ansprache von Moderator, ReferentInnen, PodiumsteilnehmerInnen, möglichen Workshop-Akteuren • Aktualisierung und Ergänzung eines Adressverteilers für deutsche und polnische Akteure im Verflechtungsraum (Verwaltungen ab Ebene Amt aufwärts, Wirtschafts- und Sozialpartner, Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen, Kammern, Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsförderer, Akteure des Verkehrs- und Umweltsektors, …) • Im Anschluss an Konferenz kurze schriftliche Zusammenfassung und Schlussfolgerungen der Veranstalter durch Abschlussbesprechung • Abstimmungsgespräche mit Auftragnehmer (monatlich, online; das letzte soll vor der Veranstaltung am Veranstaltungsort stattfinden (Begehung, Technik, etc.))
Zuschlagskriterien
5 Kriterien- quality
Interpretation der Zielstellung und der Projektaufgaben mittels eigener Formulierungen, Darstellung eines tiefgehenden Verständnisses des Themenbereiches und der Rahmenbedingungen (transnationale Zusammenarbeit, deutsche und europäische Raumentwicklungspolitik)
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Eigene Angaben zur Konzeption / Vorgehen (inkl. Ansätzen zur Vernetzung und Einbindung relevanter Akteure) / Durchführung des Projektes
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Darstellung der Arbeitsplanung einschl. Einteilung von Ressourcen, Zeit und Personaleinsatz wie folgt: - in einem Zeitplan Darstellung der notwendigen Arbeitsschritte und deren Verflechtungen - Darstellung eines den Arbeitsschritten entsprechenden Zeit- und Personaleinsatzes (in Projekttagen je Projektleiter/ wissenschaftliche Mitarbeiter/ sonstige Bearbeiter), aus dem Aufgabenverteilung, sowie die interne und externe Koordination hervorgeht.
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