Vegetationskartierung und digitale Erfassung öffentlicher Grünanlagen in München
Landeshauptstadt München, Baureferat · München, Deutschland · TED
Zusammenfassung
Die Landeshauptstadt München, Baureferat, beauftragt die Erfassung und Bewertung von Vegetations- und Nutzungstypen sowie weiterer Ausstattungselemente in öffentlichen Grünanlagen im Süden und Westen Münchens. Vorgesehen sind etwa 780 Grünflächen mit einer Gesamtfläche von rund 1.200 Hektar, aufgeteilt in die zwei Gebiete Süd und West; die Daten sollen unter anderem als digitale Geodaten in einem Geoinformationssystem (GIS) und in Anlehnung an die Bayerische Kompensationsverordnung erfasst werden. Die Leistungen sind bis zum 30. September 2028 zu erbringen, die Angebotsfrist endet am 6. Oktober 2026 um 9:00 Uhr.
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Vergabeunterlagen
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Präqualifikation (PQ-VOB) vorhanden
PQ-Nummer hinterlegt, gültig bis 12/2026.
Betriebshaftpflicht mind. 3 Mio. € Deckungssumme
Police über 5 Mio. € je Schadensfall.
Drei Referenzen vergleichbarer Größe der letzten 5 Jahre
Zwei Referenzen passen, die dritte liegt knapp darunter.
Eigenerklärung zur Tariftreue liegt vor
Standardformular im Bewerberprofil hinterlegt.
Beschreibung
Erhebung der Vegetations- und Nutzungstypen in Anlehnung an die Bayerische Kompensationsverordnung sowie Erfassung weiterer Ausstattungselemente in den öffentlichen Grünflächen im Süden und Westen der Landeshauptstadt München bis 30.9.2028, dabei: Erfassung, Bewertung und Digitalisierung (GIS) der Vegetations- und Nutzungstypen als Flächen/Polygone anhand vorgegebener Flächenkategorien in Anlehnung an die Biotop- und Nutzungstypen nach BayKompV (Bayerische Kompensationsverordnung). Die Erfassung und Digitalisierung erfolgen getrennt nach Boden- und Gehölzebene im Maßstab 1:500. Erfassung und Digitalisierung (GIS) weiterer Ausstattungselemente wie Sitzgelegenheiten und Schnitthecken (Linienelemente) sowie Erfassung von ausgewählten Objekten mit Barrierewirkung (Punktelemente ). Die Dienstleistung umfasst im Wesentlichen vegetationskundliche Kartierungen und GIS-Leistungen Erfassungskulisse: Ca. 780 einzelne Grünflächen unterschiedlichster Größe mit einer Gesamtfläche von rund 1.200 Hektar im Süden und Westen des Stadtgebiets der Landeshauptstadt München aufgeteilt auf zwei Lose.
Qualifikation
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter (1) in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz oder • gem. § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist und ob (2) in den letzten drei Jahren gem. §§ 22, 24 Abs. 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) mit einer Geldbuße nach Maßgabe des § 22 Abs. 2 LkSG belegt worden ist. Siehe § 56 VgV.
Lose
2 LoseErhebung der Vegetations- und Nutzungstypen in Anlehnung an die Bayerische Kompensationsverordnung sowie Erfassung weiterer Ausstattungselemente in den öffentlichen Grünflächen im Süden der Landeshauptstadt München bis 30.09.2028, dabei: Erfassung, Bewertung und Digitalisierung (GIS) der Vegetations- und Nutzungstypen als Flächen/Polygone anhand vorgegebener Flächenkategorien in Anlehnung an die Biotop- und Nutzungstypen nach BayKompV (Bayerische Kompensationsverordnung). Die Erfassung und Digitalisierung erfolgen getrennt nach Boden- und Gehölzebene im Maßstab 1:500. Erfassung und Digitalisierung (GIS) weiterer Ausstattungselemente wie Sitzgelegenheiten und Schnitthecken (Linienelemente) sowie Erfassung von ausgewählten Objekten mit Barrierewirkung (Punktelemente ). Die Dienstleistung umfasst im Wesentlichen vegetationskundliche Kartierungen und GIS-Leistungen. Erfassungskulisse Los Süd: 356 Grünflächen unterschiedlicher Größe mit einer Gesamtfläche von 571,73 Hektar. Das Los umfasst den Süden des Stadtgebiets. Die westliche Grenze verläuft im Bereich Fürstenried, Westpark und Schwanthaler Höhe, im Norden westlich und südlich angrenzend an die Theresienwiese, Ostfriedhof und Ostpark, im Osten im Bereich Neuperlach bis etwa auf Höhe der Therese-Giehse-Allee. Das Los wird im Süden durch die südliche Stadtgrenze begrenzt. Das Los umfasst grob die folgenden Stadtbezirke (Stadtbezirksnummern), wobei die Grenzen der Lose häufig von den Stadtbezirksgrenzen abweichen: 6, 8, 17,18 und 19 sowie Teile von 7 und 16 und kleine Teile an der Isar von 2 und 5. Weitere Kennzahlen zum Los können der Anlage 2 zur Leistungsbeschreibung entnommen werden.
Erhebung der Vegetations- und Nutzungstypen in Anlehnung an die Bayerische Kompensationsverordnung sowie Erfassung weiterer Ausstattungselemente in den öffentlichen Grünflächen im Süden der Landeshauptstadt München bis 30.09. 2028, dabei: Erfassung, Bewertung und Digitalisierung (GIS) der Vegetations- und Nutzungstypen als Flächen/Polygone anhand vorgegebener Flächenkategorien in Anlehnung an die Biotop- und Nutzungstypen nach BayKompV (Bayerische Kompensationsverordnung). Die Erfassung und Digitalisierung erfolgen getrennt nach Boden- und Gehölzebene im Maßstab 1:500. Erfassung und Digitalisierung (GIS) weiterer Ausstattungselemente wie Sitzgelegenheiten und Schnitthecken (Linienelemente) sowie Erfassung von ausgewählten Objekten mit Barrierewirkung (Punktelemente ). Die Dienstleistung umfasst im Wesentlichen vegetationskundliche Kartierungen und GIS-Leistungen. Erfassungskulisse Los West: 420 Grünflächen unterschiedlicher Größe mit einer Gesamtfläche von 572,63 Hektar. Das Los liegt räumlich zwischen der westlichen Stadtgrenze, dem Rangierbahnhof im Norden und der Landshuter Allee sowie der Westendstraße im Osten. Der südliche Bereich des Loses umfasst u.a. den Südpark und Großhadern. Das Los umfasst grob die folgenden Stadtbezirke (Stadtbezirksnummern), wobei die Grenzen der Lose häufig von den Stadtbezirksgrenzen abweichen: 10, 20, 21, 22, 23 und 25 sowie große Teile von 9 und einen Teil von 7. Weitere Kennzahlen zum Los können der Anlage 2 zur Leistungsbeschreibung entnommen werden.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price100%
Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot. Zuschlagskriterium ist zu 100% der Preis. Voraussetzung für die Wertung ist, dass alle gestellten Anforderungen erfüllt sind und ein wertbares Angebot vorliegt. Die Angebote werden grundsätzlich losweise gewertet, sofern die Eignung für das jeweilige Los vorliegt. Zuschlagsentscheidung bei mehreren Losen (Kombinationsvergabe): Ist das Angebot eines Bieters in mehr Losen das wirtschaftlichste Angebot, ergibt sich aber aus dem Ergebnis der Eignungsprüfung, dass die Leistungsfähigkeit einen Zuschlag nur auf eine geringere Anzahl der (gleichzeitig auszuführenden) Lose erlaubt, wird die unter Berücksichtigung der Rangfolge wirtschaftlichste Kombination aller Lose ermittelt. Dabei werden nur solche Loskombinationen berücksichtigt, bei denen die maximale Leistungsfähigkeit der jeweiligen Bieter eingehalten wird. Der Zuschlag wird auf die insgesamt wirtschaftlichste Kombination aller Lose erteilt. Ziel ist die möglichst vollständige Vergabe aller Lose, soweit geeignete Angebote vorliegen. Nachlässe werden nicht gewertet. Auch Nachlässe, die für den Fall der Beauftragung mehrerer Lose angeboten werden, werden nicht gewertet. SKONTO-Bedingungen werden bei dieser Vergabe ebenfalls nicht berücksichtigt. Nicht zu wertende Preisnachlässe bleiben jedoch Inhalt des Angebots und werden im Fall der Auftragserteilung Vertragsinhalt.
- price100%
Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot. Zuschlagskriterium ist zu 100% der Preis. Voraussetzung für die Wertung ist, dass alle gestellten Anforderungen erfüllt sind und ein wertbares Angebot vorliegt. Die Angebote werden grundsätzlich losweise gewertet, sofern die Eignung für das jeweilige Los vorliegt. Zuschlagsentscheidung bei mehreren Losen (Kombinationsvergabe): Ist das Angebot eines Bieters in mehr Losen das wirtschaftlichste Angebot, ergibt sich aber aus dem Ergebnis der Eignungsprüfung, dass die Leistungsfähigkeit einen Zuschlag nur auf eine geringere Anzahl der (gleichzeitig auszuführenden) Lose erlaubt, wird die unter Berücksichtigung der Rangfolge wirtschaftlichste Kombination aller Lose ermittelt. Dabei werden nur solche Loskombinationen berücksichtigt, bei denen die maximale Leistungsfähigkeit der jeweiligen Bieter eingehalten wird. Der Zuschlag wird auf die insgesamt wirtschaftlichste Kombination aller Lose erteilt. Ziel ist die möglichst vollständige Vergabe aller Lose, soweit geeignete Angebote vorliegen. Nachlässe werden nicht gewertet. Auch Nachlässe, die für den Fall der Beauftragung mehrerer Lose angeboten werden, werden nicht gewertet. SKONTO-Bedingungen werden bei dieser Vergabe ebenfalls nicht berücksichtigt. Nicht zu wertende Preisnachlässe bleiben jedoch Inhalt des Angebots und werden im Fall der Auftragserteilung Vertragsinhalt.