Umbau und Erweiterung des 110-Kilovolt-Umspannwerks Prim in Rottweil
ENRW Energieversorgung Rottweil GmbH & Co. KG · Rottweil, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Die ENRW Energieversorgung Rottweil GmbH & Co. KG beauftragt den Umbau und die Erweiterung des Umspannwerks Prim in der Neufraer Straße 13 in Rottweil. Die bestehende 110-Kilovolt-Anlage soll von zwei auf acht Doppelsammelschienenfelder in Freiluftausführung erweitert werden; zusätzlich sind eine 110-Kilovolt-Erdungsspule, die Versetzung eines 110/20-Kilovolt-Umspanners, neue Ölauffangwannen und ein Provisorium zur Aufrechterhaltung des Betriebs während der Bauphase vorgesehen. Die Frist endet am 28. September 2026 um 10:00 Uhr koordinierter Weltzeit (UTC).
Vergabeunterlagen
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Eigenerklärung.docx
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Beschreibung
Umbau und Erweiterung des Umspannwerkes "Prim" in der Neufraer Straße 13, 78628 Rottweil.
Qualifikation
Mit dem Teilnahmeantrag unter Verwendung der Formularsammlung vorzulegen: 1. Eigenerklärungen zur Bestätigung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach den §§ 123, 124 Abs. 1 GWB. 2.Eigenerklärung des Bewerbers, dass er seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Beiträgen zur tariflichen Sozialkasse bzw. Krankenkasse ordnungsgemäß nachkommt, soweit eine entsprechende Beitrags- oder Zahlungspflicht besteht. 3. Benennung des zuständigen Finanzamtes und Eigenerklärung des Bewerbers, dass er seinen steuerlichen Verpflichtungen ordnungsgemäß nachkommt und insbesondere keine fälligen Steuerrückstände bestehen, soweit diese nicht gestundet sind oder hiergegen zulässige Rechtsbehelfe eingelegt wurden. 4. Eigenerklärung des Bewerbers, dass eine ordnungsgemäße Mitgliedschaft bei der zuständigen Berufsgenossenschaft besteht bzw. - soweit keine Mitgliedschaftspflicht be-steht - keine entsprechende Verpflichtung zur Mitgliedschaft gegeben ist. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern, die in die engere Wahl kommen, entsprechende aktuelle Bescheinigungen oder Nachweise zu den vorstehenden Eigenerklärungen anzufordern. 5. Eigenerklärung zum Verbot der Beteiligung russischer Unternehmen nach Maßgabe des 5. EU-Sanktionspakets in Verbindung mit Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige oder fehlende Nachweise, Unterlagen oder Erklärungen in entsprechender Anwendung des § 51 Abs. 2 SektVO nachzufordern.
Lose
1 LosDer Leistungsumfang des Auftragnehmers erstreckt sich auf die Planung und Ausführung der Erweiterung der bestehenden 110-kV-Anlage von derzeit zwei auf künftig acht Doppelsam-melschienenfelder in Freiluftausführung. Bestandteil der Maßnahme sind außerdem die Aufstellung einer 110-kV-Erdungsspule (E-Spule), die Versetzung eines 110/20-kV-Umspanners, die Errichtung neuer Ölauffangwannen sowie die Herstellung eines Provisoriums zur Sicherstellung des Anlagenbetriebs während der Bauphase. Das bestehende Umspannwerk verfügt über zwei 110/20-kV-Umspanner mit einer Leistung von jeweils 40 MVA. Diese werden im Blockbetrieb über zwei 110-kV-Freileitungen vom benachbarten Umspannwerk Rottweil der Netze BW versorgt. Im Zuge der Erweiterung wird die 110-kV-Schaltanlage auf insgesamt acht Doppelsammelschienenfelder ausgebaut. Vorgesehen sind zwei Einspeisefelder für die 110-kV-Freileitungen, zwei Transformatorfelder, drei Kabelabgangsfelder sowie eine Querkupplung. Ein Kabelabgangsfeld dient als Reserve. Hier werden vorerst nur die Fundamente verbaut. Zusätzlich wird eine 110-kV- Erdschlusslöschspule in Tauchkernausführung errichtet, die umschaltbar an den Mittelpunkt der Umspanner angeschlossen wird. Einer der beiden 110/20-kV-Umspanner wird auf ein neues Trafofundament umgesetzt. Für die Erdschluss-löschspule sowie den neuen Transformatorstandort werden zwei neue Ölauffangwannen er-richtet. Der Transformator 121 wird auf die Auffangwanne im Feld =E8 umgesetzt. Zur Aufrechterhaltung des Anlagenbetriebs während der Bauzeit werden die beiden 110/20-kV-Umspanner über provisorische 110-kV-Bauersatzkabel an die Freileitungsportale angeschlossen. Die Schutz- und Leittechnik für die 110-kV-Anlage wird bauseits bereitgestellt. Die erforderlichen Sekundärkabel sind über eine neu zu errichtende Leerrohrtrasse in den Technikraum einzuziehen und beidseitig anzuschließen. Darüber hinaus werden die unterspannungsseitigen Trafokabel neu verlegt, während die vorhandenen Trafokabel zurückgebaut werden. Der voraussichtliche Ausführungszeitraum erstreckt sich vom der KW 06/2027 bis zum 1. Quartal 2030 Weitere Einzelheiten finden sich in der Anlage "Lastenheft und Leistungsverzeichnis".