Überarbeitung des semantischen Fahrspurmodells (Lane-Model) für die Landeshauptstadt München
Landeshauptstadt München, Kommunalreferat, Recht und Verwaltung, Zentrale Dienste, Submissionsbüro · München, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Die Landeshauptstadt München beauftragt die Überarbeitung ihres semantischen Fahrspurmodells (Lane‑Model) für das Stadtgebiet. Das Projekt umfasst die Identifikation der betroffenen Straßenabschnitte und Kreuzungen sowie die Aktualisierung des Modells. Die Ausschreibung ist als offenes Verfahren mit einer Angebotsfrist bis zum 10. September 2026 veröffentlicht. Der Zuschlag erfolgt ausschließlich nach dem niedrigsten Preis.
Vergabeunterlagen
Kostenlos registrieren und alle Unterlagen herunterladen.Vergabeunterlagen.pdf
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Beschreibung
Überarbeitung des Münchner Lane-Models
Qualifikation
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter (bei Bietergemeinschaften alle Mitglieder) hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Empfohlen wird, für die Angaben das hierfür vorgesehene Formblatt zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist. Beruft sich der Bieter hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe), sind die entsprechenden Angaben auch für diese Unternehmen vorzulegen. Beabsichtigt der Bieter, Leistungen durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen, sind die entsprechenden Angaben auf gesonderte Anforderung des Auftraggebers auch für diese einzureichen. Wie vorstehende Beschreibung zu Ausschlussgrund "Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften" oder "Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren". Wie vorstehende Beschreibung zu Ausschlussgrund "Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften" oder "Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren". Die dort bezeichneten §§ 123 bis 126 GWB schließen die Ausschlussgründe nach den Bestimmungen ein, die in § 124 Absatz 2 GWB aufgeführt sind (§ 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz, § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz). Eine Nachforderung von Unterlagen ist nach Maßgabe von § 56 VgV möglich.
Lose
1 LosDen Auftragsgegenstand bildet die Überarbeitung des Münchner Lane-Models, des semantischen Fahrspurmodells aller Fahrspuren im Stadtgebiet des Beschaffers Landeshauptstadt München (LHM). Die Überarbeitungen sind nicht an allen Straßenzügen oder Kreuzungen notwendig. Deshalb ist es vor der Überarbeitung des Lane-Models zu Beginn des Zeitraums wichtig, die Straßenzüge und Kreuzungen zu identifizieren, an welchen eine Überarbeitung notwendig ist. Dazu muss das bestehende Lane-Model zum einen über die browserbasierte, von der LHM bereitgestellte Anwendung infra3D mit den Bildern der aktuellen Straßenbefahrung verglichen werden. Zum anderen muss das bestehende Lane-Model in GIS-Software mit dem aktuellsten Luftbild sowie vektorbasierten Hilfsdatensätzen verglichen werden. Die Kernaufgabe der Aufgabe besteht darin, das Lane-Model an den zuvor identifizierten, notwendigen Stellen zu überarbeiten. Dies umfasst mehrere Bausteine: •Das Lane-Model in der aktuellen Form basiert auf den Luftbildern aus den Jahren 2019 und 2021 sowie der Straßenbefahrung aus den Jahren 2019 und 2020. Seitdem wurden Straßenzüge und Kreuzungen durch Umbaumaßnahmen oder andere verkehrsrechtliche Anordnungen verändert. In diesen Straßenbereichen muss das Lane-Model auf den aktuellen Stand gebracht werden. •Um die Simulationsfähigkeit sowie die weiteren Anforderungsfälle des Lane-Models erfüllen zu können, sind Umstrukturierungen an der Datenstruktur notwendig. Dies betrifft vordefinierte verkehrstechnische Situationen im Straßenraum, an welchen das Lane-Model angepasst werden muss. Die Umstrukturierungen betreffen vor allem die Topologie sowie die Attributierung. •Falls in einer Kreuzung oder einem Straßenzug im bestehenden Lane-Model fehlerhafte Elemente vorhanden sind, müssen diese ebenfalls verbessert werden. Es wird geschätzt, dass an ungefähr 20% der bestehenden Straßenzüge oder Kreuzungen mindestens eine der Bearbeitungen notwendig ist. Dies betrifft dann in etwa 3000 Kreuzungen (von 15000 Kreuzungen im Lane-Model) und in etwa 550 km Straßenzüge zwischen den Kreuzungen (von 2750 km Straßenzügen im Lane-Model). Anpassungen und Überarbeitungen jeglicher Art werden typischerweise in gängiger GIS-Software bearbeitet. Diese Arbeit erfolgt größtenteils manuell. Zusätzlich können einzelne Bearbeitungsschritte durch Skripte automatisiert werden. Dazu bereits vorliegende Skripte werden dem Auftragnehmer durch die LHM zur Verfügung gestellt. Zusätzlich ist es notwendig, dass der Auftragnehmer und die LHM im ständigen Feedbackaustausch stehen, um die Fehlerquote in dem resultierenden Datensatz nach der Überarbeitung so gering wie möglich zu halten.
Zuschlagskriterien
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Niedrigster Preis (Angebotssumme)