Tief-, Leitungs- und Verkehrswegebau für Wasserversorgungs- und Abwasserleitungen
Verbandsgemeindewerke Loreley · St. Goarshausen, Deutschland · TED
Zusammenfassung
Die Verbandsgemeindewerke Loreley beschaffen Bauarbeiten für Wasserversorgungs- und Abwasserleitungen zwischen dem Abzweig an der Kreisstraße 6 beim Friedhof Becheln und dem Hochbehälter Dachsenhausen. Der Umfang umfasst unter anderem rund 6.900 Kubikmeter Leitungsgräben, etwa 3.990 Meter Stahlleitungen mit einer Nennweite von DN 250 sowie die Wiederherstellung von Seitenräumen, Mulden, Dämmen und Schotterwegen. Der geschätzte Auftragswert beträgt rund 2,31 Millionen Euro; die Arbeiten liegen im Raum Becheln und Dachsenhausen, und die Angebotsfrist endet am 1. Oktober 2026 um 8:00 Uhr.
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Präqualifikation (PQ-VOB) vorhanden
PQ-Nummer hinterlegt, gültig bis 12/2026.
Betriebshaftpflicht mind. 3 Mio. € Deckungssumme
Police über 5 Mio. € je Schadensfall.
Drei Referenzen vergleichbarer Größe der letzten 5 Jahre
Zwei Referenzen passen, die dritte liegt knapp darunter.
Eigenerklärung zur Tariftreue liegt vor
Standardformular im Bewerberprofil hinterlegt.
Beschreibung
Die Verbandsgemeindewerke (VGW) Loreley planen in Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeindewerken (VGW) Nastätten den Bau eines überregionalen Hochbehälters (HB) zur Absicherung der Wasserversorgung und zur Aufhebung von Insellagen. Mit dem Bau des HB werden Versorgungsleitungen zum Transport des Wassers zum Verbraucher Richtung HB Dachsenhausen, Hinterwald und HB Dahlheim gebaut. Die Versorgung des neuen HB soll über eine neue Leitung vom HB Lahnhöll (EVM) sichergestellt werden. Ziel des Vorhabens ist die Absicherung der Wasserversorgung der zuvor genannten Bereiche, vor dem Hintergrund des steigenden Wasserbedarfs und der, in Folge der rückläufigen Grundwasserneubildung, sinkenden Ergiebigkeit der eigenen Gewinnung. Bei diesem 6.Bauabschnitt werden Leitungen für die Verbandsgemeinde (VG) und das Abwasserwerk (AWW) mit verlegt. Hierbei handelt es sich unabhängig des oben beschriebenen Wasserkonzeptes um örtliche zusätzliche und zu erneuernde Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsleitungen.
Qualifikation
Es gelten die Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB und § 19, 21 MiLoG Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind folgende Angaben mit dem Angebot vorzulegen: ---- 1.) Eigenerklärung des Bieters, dass in seiner Person oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die ihm zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB und nach §§ 19, 21 MiLoG begründet sind. --- 2.) Eigenerklärung des Bieters, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist. --- 3.) Eigenerklärung des Bewerbers/Bieters gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Nichtzugehörigkeit zu den genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. --- Für die vorgenannten Auskünfte (Eigenerklärungen) sind entsprechende Formblätter den Vergabeunterlagen beigefügt (Formblatt 124-S, Formblatt 217A). Ebenso zugelassen ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Beleg der Eignung. Eigenerklärungen und Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierung geführt werden, sind zugelassen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind durch den Bieter zum Beleg seiner Eigenerklärungen als Nachweise vorzulegen: - eine Unbedenklichkeitsbescheinigung bzw. Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes über die vollständige Entrichtung von Steuern, die nicht älter als 12 Monate sein darf --- - eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG --- - eine gültige Bescheinigung der zuständigen Krankenkasse(n) und tariflichen Sozialkassen über die ordnungsgemäße Abführung von Beiträgen, die nicht älter als 12 Monate sein darf. --- Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte ggf. auch vom Dritten abzugeben. Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 51 SektVO.
Lose
1 LosHB Spitzenstein Steigleitung Abzweig K6 Friedhof Becheln bis HB Dachsenhausen Los 10 - Tief-, Leitungs- und Verkehrswegebauarbeiten 6. BA - Oberflächenarbeiten im Seitenraum L333 / Grünfläche auf rund 7.100 m2 - Seitenraum L333 Mulde+Damm auf rund 3.550 m wieder herstellen - Schotterwege aufnehmen u. erneuern/ wieder herstellen rund 1.900 m2 - Leitungsgräben herstellen rund 6.900 m3 - Leitungszone herstellen rund 2.450 m3 - Lieferung und Verlegung Stahl DN250-Leitungen rund 3.990 m - Lieferung und Verlegung Guss-/GJS-Rohre DN 200 rund 880 m - Lieferung und Verlegung PE-Schutzrohre rund 3.990 m - Lieferung und Verlegung PE-Abwasserdruckleitung rund 550 m - Verlegung Steuerkabel rund 3.990 m - 1x Rohrvortrieb DA 508 rund 22 m und 1x Rohrvortrieb DA630 rund 37 m
Zuschlagskriterien
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