Technische Gebäudeausrüstung für OP-Erweiterung Frankfurter Rotkreuz-Kliniken
Frankfurter Rotkreuz-Kliniken e.V. · Frankfurt, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Die Frankfurter Rotkreuz-Kliniken e.V. suchen einen Planer für die technische Gebäudeausrüstung (Anlagengruppen 4–6, Leistungsphasen 5–9 nach HOAI) für einen zweigeschossigen Anbau an der Klinik Rotes Kreuz in Frankfurt am Main. Der Anbau erweitert den Zentraloperationsbereich um einen Operationssaal und die Sterilgut-Versorgungsabteilung; die Gesamtbaukosten betragen etwa 15 Millionen Euro brutto. Das Verfahren ist zweistufig mit vorgelagertem Teilnahmewettbewerb und läuft bis September 2026.
Vergabeunterlagen
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Beschreibung
Die Frankfurter Rotkreuz-Kliniken e.V. beabsichtigen am Standort Klinik Rotes Kreuz in Frankfurt am Main die Funktionseinheit Zentral-OP um einen Operationssaal mit entsprechenden Nebenflächen sowie die vorhandene zentrale Sterilgut-Versorgungsabteilung mit Nebenflächen zu erweitern. Projektiert ist der Anbau eines zweigeschossigen, nicht unterkellerten Gebäudes mit zentraler Lüftungstechnik auf einem begrünten Flachdach, sowie die Errichtung eines Erschließungsturm inkl. Aufzügen auf der Nordseite des Gebäudes. Dieser soll unter anderem die Erschließung des neuen Sterilgutflurs ermöglichen. Die Angliederung an das Bestandsgebäude erfolgt über einen kleinen Patio in unmittelbarer Verlängerung der bestehenden OP-Magistrale. Der bestehenden Aufwachraum, im südlichen Gebäudeteil verortet, wird um einen Isolierbereich mit zwei Bettplätzen erweitert. Im Erdgeschoss des Erweiterungsbaus sind Arztdiensträume mit eigenem Zugang verortet. Die Haupterschließung während der Baumaßnahme des neuen OP-Anbaus erfolgt über einen Verbindungsflur auf der Westseite des Bestandsgebäudes. Auf dem Klinikgelände werden weitere Baumaßnahmen realisiert. Die Gesamtkosten (KG100-600) für geplanten Erweiterungsmaßnahmen betragen ca. rund 15. Mio. € brutto. Für dieses Projekt werden Fördermittel eingesetzt. Die Arbeiten finden in städtebaulicher Enge sowie bei laufendem Krankenhausbetrieb statt. Der Zugang zum Baugelände im Innenhof des Klinikcampus ist über die Königswarterstraße gegeben. Inhalt dieser Ausschreibung sind die Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung ELT - Anlagengruppe 4-6 für die LPH 5-9 gem. § 55 HOAI. Detaillierte Hinweise sind der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen. Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren nach § 17 VgV. Zentrale Elemente des Verfahrens: Zweistufiges Verfahren: Der Angebotsphase ist ein Teilnahmewettbewerb vorgeschaltet. Welche Unterlagen wann vorzulegen sind, ergibt sich aus der Aufforderung zur Abgabe Teilnahmeantrag (Anlage- FRK-KRK 1.00_Aufforderung zur Abgabe Teilnahmeantrag).
Qualifikation
Es gelten die zwingenden bzw. fakultativen Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Der Auftraggeber kann fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen nach § 56 Abs. 2 VgV unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes nachfordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht. Inhaltliche Nachbesserungen der Referenzen oder Änderungen der Eignungs-bzw. Angebotslage sind ausgeschlossen
Lose
1 LosLeistungen der technischen Gebäudeausrüstung (ELT) für die Anlagengruppen 4-6 für den Anbau zur Erweiterung des Zentraloperationsbereiches (Zentral-OP) und der Zentralen Sterilgut-Versorgungsabteilung (ZSVA) mit Sterilgutflur, Infrastrukturmaßnahmen und Kältemaschine sowie zugehöriger Ausstattung des Rotkreuz-Krankenhauses Frankfurt Leistungsbestandteil sind: Leistungen der LPH 5 bis 9 HOAI für die technische Gebäudeausrüstung (ELT) für die Anlagengruppen 4-6 Die einschlägigen Förderrichtlinien der öffentlichen Vergaberechts sind bei der Projektbearbeitung zu beachten und einzuhalten.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality42%
A.) Projekteinschätzung und -analyse sowie projektbezogene Herangehensweise im Hinblick auf die Besonderheiten und Schwierigkeiten der Maßnahme (0 bis 5 Punkte) Gewichtung: 42% Unterkriterium werden 0 bis 5 Rohpunkte vergeben. Die Rohpunkte werden proportional in gewichtete Wertungspunkte umgerechnet. Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot mit der höchsten Summe der gewichteten Wertungspunkte Gewichtung (Punkte, genau): - 7 % Lage, Bezug zum Ort und zu den anderen Gebäuden des Klinikums - 7 % Gebäudeerschließung / Wegeführung / Orientierung - 7 % Organisation des laufenden Betriebes - 7% mögliche Baustellenlogistik / Aufrechterhaltung und Sicherstellung des Betriebs des Nachbargebäudes - 7% Energieeffizienz / Betriebskosten - 7 % Verwendung von Baustoffen/Planungslösungen im Hinblick auf Langlebigkeit/Wartungsarmut
- quality30%
B) Erläuterung einzelner Schwerpunkte der Projektrealisierung (0 bis 5 Punkte) Gewichtung: 30% - 5 % Vorgehen/Verfahren zur Erfassung und Erfüllung der Anforderung der Nutzung in der Ausführungsplanung - 5 % Vorgehen/Verfahren zur Qualitätssicherung, Koordination und Umgang mit Schnittstellen in der Planung - 5 % Vorgehen/Verfahren zur Kostenoptimierung/— sicherung/Fördermittelverwendung - 5 % Vorgehen/Verfahren zur Terminoptimierung/— sicherung - 10 % Baustellenlogistik / Aufrechterhaltung und Sicherstellung des durchlaufenden Betriebs
- price28%
C) Honorar (0 bis 5 Punkte, der günstigste Bieter erhält die volle Punktzahl von 5 Punkten, 28% oder mehr darüber 0 Punkt, dazwischen wird linear interpoliert) Gewichtung (Punkte genau): 28 Der Bieter mit dem günstigsten Honorar erhält 100 (ungewichtete) Punkte. Multipliziert mit der Wichtung ergeben sich damit 28 gewichtete Punkte maximal für den besten Preis. Die teureren Bieter erhalten im Verhältnis zum „Bestbieter“ nach der folgenden Formel die gewichteten Punkte: (Preis Bestbieter / Preis Angebot) * 100 Punkte * Wichtung Es wird somit ein Verhältnis zwischen dem besten Preis und dem Angebotspreis ermittelt. Das Honorar geht mit 28 % in die Gesamtwichtung ein.