Sanierung der Grundschule Daleiden – Fassaden- und Flachdacharbeiten
Verbandsgemeindeverwaltung Arzfeld · Arzfeld, Deutschland · TED
- 13. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
- 13. Juli 2026Zuschlag erteiltZuschlag an ZDK Günther Langer S. á. rl. · €5.0M
Zusammenfassung
Die Verbandsgemeinde Arzfeld beauftragt die umfassende Sanierung der Grundschule Daleiden. Gegenstand sind die Sanierung der Gebäudehülle, einschließlich ca. 2.600 m² Fassadenfläche mit Fenstern und ca. 1.700 m² Flachdachfläche, wobei digitale Planung und vorgefertigte Holzbauelemente zum Einsatz kommen. Die Ausführungsfristen beginnen mit der Aufmaß‑ und Planungsphase ab 06.07.2026, die Montage der Dacharbeiten erfolgt vom 31.08.2026 bis 30.11.2026 und die Fassadenarbeiten vom 04.01.2027 bis 31.03.2027.
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Vergabeunterlagen
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Eigenerklärung.docx
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Präqualifikation (PQ-VOB) vorhanden
PQ-Nummer hinterlegt, gültig bis 12/2026.
Betriebshaftpflicht mind. 3 Mio. € Deckungssumme
Police über 5 Mio. € je Schadensfall.
Drei Referenzen vergleichbarer Größe der letzten 5 Jahre
Zwei Referenzen passen, die dritte liegt knapp darunter.
Eigenerklärung zur Tariftreue liegt vor
Standardformular im Bewerberprofil hinterlegt.
Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: ZDK Günther Langer S. á. rl.
Auftragswert
€5.0M
Zuschlag am
13. Juli 2026
Beschreibung
Die Verbandsgemeinde Arzfeld saniert die Grundschule Daleiden. Ziel ist die energetische und funktionale Modernisierung des zweigeschossigen Bestandsgebäudes bei gleichzeitiger Umnutzung in eine Mischnutzung mit Schule, Wohnraum und Räumen für Gemeindeeinrichtungen. Gegenstand der Ausschreibung ist die serielle Sanierung der Gebäudehülle. Durch digitale Planung, Vorfertigung von vorgehängten Bauelementen in Holzbauweise und standardisierte Prozesse wird eine verkürzte Bauzeit sowie hohe Kosten- und Planungssicherheit angestrebt. ca. 2.600 m2 Fassadenflächen inkl. Fenster ca. 1.700 m2 Flachdachfläche Ausführungsfristen: Aufmaße / Planung ab: 06.07.2026 Montage Dacharbeiten: 31.08.2026 – 30.11.2026 Montage Fassadenarbeiten: 04.01.2027 – 31.03.2027
Lose
1 LosDie Verbandsgemeinde Arzfeld saniert die Grundschule Daleiden. Ziel ist die energetische und funktionale Modernisierung des zweigeschossigen Bestandsgebäudes bei gleichzeitiger Umnutzung in eine Mischnutzung mit Schule, Wohnraum und Räumen für Gemeindeeinrichtungen. Gegenstand der Ausschreibung ist die serielle Sanierung der Gebäudehülle. Durch digitale Planung, Vorfertigung von vorgehängten Bauelementen in Holzbauweise und standardisierte Prozesse wird eine verkürzte Bauzeit sowie hohe Kosten- und Planungssicherheit angestrebt. ca. 2.600 m2 Fassadenflächen inkl. Fenster ca. 1.700 m2 Flachdachfläche Ausführungsfristen: Aufmaße / Planung ab: 06.07.2026 Montage Dacharbeiten: 31.08.2026 – 30.11.2026 Montage Fassadenarbeiten: 04.01.2027 – 31.03.2027 Gewerkeübergreifende Rest- und Anschlussarbeiten: 01.04 – 31.05.2027.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price
Summe aller vom Auftraggeber zu leistenden Zahlungen Das kostengünstigste Angebot erhält die maximalen Wertungspunkte (Bestbieter). Bewertung auf Grundlage des Gesamtangebotspreis gem. LV gemäß nachfolgender Formel: Formel: 65 x Gesamtangebotspreis gem. LV in Euro netto des Bestbieters. Gesamtangebotspreis gem. LV in Euro netto des Bieters
- quality
Qualität des Projektkonzeptes 35 % Qualitäten des Fassadenplanungskonzeptes Die Bewertung erfolgt auf Grundlage des vom Bieter einzureichenden Fassadenplanungskonzeptes. Es ist ein schriftliches (und ggf. ein visuelles) Konzept zur Organisation und Durchführung der Fassadenplanung zu erstellen und darzustellen, wie die planerischen Leistungen unter Berücksichtigung der projektspezifischen Anforderungen und Schnittstellen erbracht werden. Das Konzept soll auf die nachfolgenden, wesentlichen Aspekte eingehen: - Organisation und Struktur der Fassadenplanung, einschließlich Darstellung der Planungsabläufe, Meilensteine und internen Abstimmungsprozesse - Zusammensetzung und Qualifikation des vorgesehenen Planungsteams, einschließlich Verantwortlichkeiten, Rollenverteilung und relevanter Referenzen - Maßnahmen zur Sicherstellung der Planungsqualität, insbesondere hinsichtlich interner Prüfprozesse, Qualitätssicherungssysteme und Umgang mit Planungsänderungen - Regelung der Abstimmung und Kommunikation mit Dritten (Fachplaner, Bauherr, ausführende Unternehmen und ggf. Nachunternehmer), einschließlich Schnittstellenmanagement und Koordinationsprozesse. Das Konzept wird Vertragsinhalt und ist nach Auftragsvergabe weiter zu konkretisieren und fortzuschreiben. Qualität des Bauabwicklunskonzept mit Bauablaufplan. Die Bewertung erfolgt auf Grundlage des vom Bieter einzureichenden Bauabwicklungskonzeptes mit Bauablaufplan. Es ist ein schriftliches Bauabwicklungskonzept zu erstellen, in dem die geplante Organisation und Durchführung der Bauleistungen unter Berücksichtigung der projektspezifischen Randbedingungen dargestellt wird. Das Konzept soll auf die nachfolgenden, wesentlichen Aspekte eingehen: - Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität während des Bauablaufs - Darstellung des vorgesehenen Einsatzes technischer Hilfsmittel, einschließlich Angaben zum Maschinen-, Personal- und Geräteeinsatz sowie eines entsprechenden Ressourcen- und Einsatzplanes - Maßnahmen zum Schutz von Mitarbeitern, Dritten und der Umgebung (insbesondere laufender Schulbetrieb in unmittelbarer Nähe) im Hinblick auf Lärm- und Staubemissionen über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus - Organisation und Zusammensetzung des Montage- und Ausführungsteams (inkl. ggf. Nachunternehmer) einschließlich Verantwortlichkeiten, Rollenverteilung, Qualifikationen und relevanter Referenzen (z. B. Organigramm) - Darstellung vorhandener Qualitätssicherungsmaßnahmen und Zertifizierungen (z. B. Fremdüberwachung, RAL-Gütesicherung, Eigenüberwachung) - Angabe der Reaktionszeiten auf der Baustelle (inkl. Anfahrtszeiten), insbesondere für kritische Leistungen wie Dacharbeiten. Des Weiteren ist ein Bauablaufplan vorzulegen. Im Rahmen dessen ist nachvollziehbar darzustellen, wie die vorgegebenen Termine für Baubeginn und Fertigstellung eingehalten werden können. Dabei sind insbesondere Planungszeiten, Prüf- und Freigabeprozesse, Liefer- und Produktionszeiten sowie Transport- und Montagezeiten zu berücksichtigen. Zusätzlich ist darzustellen, mit welchen Maßnahmen auf unvorhergesehene Ereignisse reagiert werden kann. Das Konzept und der Bauablaufplan sind nach Auftragsvergabe werden Vertragsinhalt und sind weiter zu konkretisieren und fortzuschreiben.