SaaS‑basiertes RMV‑KombiTicketsystem inkl. Mobile‑App, Wallet‑Funktion und Print‑Home‑Ticket
Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH · Hofheim am Taunus, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Der Rhein‑Main‑Verkehrsverbund (RMV) beauftragt die Konzeption, Entwicklung und den Betrieb eines SaaS‑basierten Kombi‑Ticketsystems, das mobile, Wallet‑ und Print‑Home‑Ticket‑Varianten umfasst. Das System beinhaltet einen Web‑Zugang für RMV‑Administratoren, eine Web‑App und Schnittstellen zu Veranstaltern sowie Ticketing‑Dienstleistern. Die Laufzeit des Vertrags beträgt 1440 Tage (ca. vier Jahre). Der Auftrag umfasst sowohl die technische Umsetzung als auch den dauerhaften, sicheren Betrieb des Services.
Vergabeunterlagen
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Eigenerklärung.docx
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Beschreibung
Gegenstand der Vergabe ist die Konzeption, Entwicklung und der Betrieb eines veranstalter- und nutzerbasierten RMV-KombiTicketsystems als Software as a Service (SaaS). Das System dient der Ausgabe und Verwaltung von ÖPNV-Fahrtberechtigungen in Verbindung mit Veranstaltungs- und Dienstleistungstickets. Es umfasst insbesondere einen Webzugang für RMV-Administratoren, eine Web-App sowie die geeigneten Schnittstellen zur Anbindung von Veranstaltern und Ticketingdienstleistern. Das RMV-KombiTicket ist als HandyTicket-Mobil, HandyTicket-Wallet und Print@Home-Ticket bereitzustellen. Nutzer müssen ein erfolgreich ausgestelltes RMV-KombiTicket in allen drei Ticketformen abrufen und als gültige Fahrtberechtigung nutzen können. Die Ausstellung muss sowohl durch einen unmittelbaren Abruf durch den Veranstalter als auch durch eine Personalisierung und Aktivierung durch den Nutzer ermöglicht werden. Zusätzlich ist ein Verfahren zur Bereitstellung und Verteilung von Event-Codes ohne direkte Schnittstellenanbindung vorzusehen. Das System muss die Anwenderrollen Nutzer, Veranstalter, Ticketingdienstleister und RMV mit jeweils geeigneten Funktionen und Berechtigungen unterstützen. Der Auftragnehmer übernimmt neben der technischen Umsetzung insbesondere den sicheren, zuverlässigen und dauerhaft verfügbaren Betrieb des RMV-KombiTicketsystems einschließlich der damit verbundenen Dienstleistungen.
Qualifikation
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123,124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 98c des Aufenthaltsgesetzes • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Bieter erklären das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen mit Abgabe des Formulars B 1 der Vergabeunterlagen. Bei Bietergemeinschaften sind diese Erklärungen von jedem Mitglied im Formular B 5.2 vorzulegen. Beruft sich ein Bieter zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf einen Dritten, ist die Anlage B 5.3 bezogen auf den Dritten auszufüllen und dem Angebot beizufügen. Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 56 VgV.
Lose
1 LosGegenstand der Vergabe ist die Konzeption, Entwicklung und der Betrieb eines veranstalter- und nutzerbasierten RMV-KombiTicketsystems als Software as a Service (SaaS). Das System dient der Ausgabe und Verwaltung von ÖPNV-Fahrtberechtigungen in Verbindung mit Veranstaltungs- und Dienstleistungstickets. Es umfasst insbesondere einen Webzugang für RMV-Administratoren, eine Web-App sowie die geeigneten Schnittstellen zur Anbindung von Veranstaltern und Ticketingdienstleistern. Das RMV-KombiTicket ist als HandyTicket-Mobil, HandyTicket-Wallet und Print@Home-Ticket bereitzustellen. Nutzer müssen ein erfolgreich ausgestelltes RMV-KombiTicket in allen drei Ticketformen abrufen und als gültige Fahrtberechtigung nutzen können. Die Ausstellung muss sowohl durch einen unmittelbaren Abruf durch den Veranstalter als auch durch eine Personalisierung und Aktivierung durch den Nutzer ermöglicht werden. Zusätzlich ist ein Verfahren zur Bereitstellung und Verteilung von Event-Codes ohne direkte Schnittstellenanbindung vorzusehen. Das System muss die Anwenderrollen Nutzer, Veranstalter, Ticketingdienstleister und RMV mit jeweils geeigneten Funktionen und Berechtigungen unterstützen. Der Auftragnehmer übernimmt neben der technischen Umsetzung insbesondere den sicheren, zuverlässigen und dauerhaft verfügbaren Betrieb des RMV-KombiTicketsystems einschließlich der damit verbundenen Dienstleistungen.
Zuschlagskriterien
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