Rückbau und Neubau der Pumpstation am Fabrikteich
LMBV mbH, Einkauf Lausitz, Knappenstraße 1, 01968 Senftenberg · Deutschland · DOEV
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Zusammenfassung
Die LMBV mbH, Einkauf Lausitz, beauftragt den Rückbau und Neubau der Pumpstation am Fabrikteich in der Teichgruppe Fortschritt im Raum Senftenberg. Der Auftrag umfasst unter anderem die Entsorgung von etwa 300 Tonnen Beton, den Bau einer rund 95,5 m² großen Pontonanlage, eine neue Pumpstation mit drei Spiralgehäusepumpen und einer Söffelpumpe sowie die Erneuerung der Zufahrt auf etwa 350 m². Die bestehende Wasserhaltung mit einer durchschnittlichen Förderleistung von 200 l/s muss während der Bauzeit weiterbetrieben werden; die Angebotsfrist endet am 21. September 2026 um 08:00 Uhr.
Vergabeunterlagen
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Beschreibung
Art und Umfang der Bauleistung: Die Restlöcher der Teichgruppe Fortschritt, bestehend aus dem Fabrikteich, Wildschweinteich und Kabelbaggerteich sind aus der Kippenentwicklung des Tagebaues Victoria III entstanden, der von 1913 bis 1949 betrieben wurde. In vielen Uferbereichen der drei Restlöcher stellte man mittels Rütteldruckverdichtung versteckte Dämme im Untergrund her, um das Areal geotechnisch zu sichern (Beseitigung der Rutschungsgefahr). Da in Teilbereichen jedoch noch die Nacharbeiten erfolgen müssen und noch Arbeiten zur Errichtung der Vorflut Meuro-Süd erforderlich sind, sind mittelfristig weiterhin der Grenzwasserstände in der Teichgruppe einzuhalten. Die mit zwei Kreiselpumpen Goulds 3410 bestückte Wasserhaltung fördert durchschnittlich 200 l/s (720 m³/h) und dient der Einhaltung des Grenzwasserstandes von +94,50 mNHN im Fabrikteich und der +95,5 mNHN im Wildschweinteich. Es ist eine extra Vakuumanlage zum ansaugen des Wasserstranges beim Anfahren vorhanden. Die Ableitung des gehobenen Wassers erfolgt über eine ca. 3.500 m lange Rohrleitung PEHD DN 450 x 17,5 erdverlegt in den Vorfluter Pößnitz. Die Einleitstelle liegt unmittelbar vor der Grubenwasserreinigungsanlage (GWRA) Pößnitz. Der in der GWRA anfallende Eisenhydroxidschlamm (EHS) wird in den Wildschweinteich gepumpt. Auf Grund der Erhöhung der Förderparameter für die neue Pumpstation sowie des Bauzustandes der vorhandenen Anlagenteile ist die Erneuerung aller Baugruppen erforderlich. Der bauzeitliche Betrieb der alten Anlage ist zur Sicherstellung der Betriebswasserstände zwingend notwendig. Folgende Arbeiten sind geplant: - Rückbau und Entsorgungsarbeiten -> ca. 300,00 t Entsorgung Beton -> ca. 5,00 t Entsorgung Kunststoff -> ca. 0,6 t Entsorgung Elektroschrott - Neubau der Steganlage -> ca. 95,5 m² Pontonanlage - Neubau der Pumpstation -> Stahlhalle ca. H=4m, L=11,5m, B=7,5m -> ca. 3 Stück einstufige Spiralgehäusepumpe -> ca. 1 Stück Söffelpumpe -> ca. 3,00 m Edelstahlsaugleitung DN600 ->ca. 3,50 m Edelstahldruckleitung DN400 - Erneuerung der Zufahrt ->ca. 350,00 m² Deckschicht o. Bindemittel Die Maßnahme steht unter Bergaufsicht. Die Flächen, auf der die Leistungen erbracht werden, befinden sich in grundbruch- und setzungsfließgefährdeten Bereichen. Für die Ausführung des Auftrags wird die VOB/B vereinbart. Der Auftraggeber behält sich eine Änderung der Leistungen gemäß den Regelungen der VOB/B vor. Details sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Rückbau; Neubau; Pumpen, Steganlagen
Lose
1 LosArt und Umfang der Bauleistung: Die Restlöcher der Teichgruppe Fortschritt, bestehend aus dem Fabrikteich, Wildschweinteich und Kabelbaggerteich sind aus der Kippenentwicklung des Tagebaues Victoria III entstanden, der von 1913 bis 1949 betrieben wurde. In vielen Uferbereichen der drei Restlöcher stellte man mittels Rütteldruckverdichtung versteckte Dämme im Untergrund her, um das Areal geotechnisch zu sichern (Beseitigung der Rutschungsgefahr). Da in Teilbereichen jedoch noch die Nacharbeiten erfolgen müssen und noch Arbeiten zur Errichtung der Vorflut Meuro-Süd erforderlich sind, sind mittelfristig weiterhin der Grenzwasserstände in der Teichgruppe einzuhalten. Die mit zwei Kreiselpumpen Goulds 3410 bestückte Wasserhaltung fördert durchschnittlich 200 l/s (720 m³/h) und dient der Einhaltung des Grenzwasserstandes von +94,50 mNHN im Fabrikteich und der +95,5 mNHN im Wildschweinteich. Es ist eine extra Vakuumanlage zum ansaugen des Wasserstranges beim Anfahren vorhanden. Die Ableitung des gehobenen Wassers erfolgt über eine ca. 3.500 m lange Rohrleitung PEHD DN 450 x 17,5 erdverlegt in den Vorfluter Pößnitz. Die Einleitstelle liegt unmittelbar vor der Grubenwasserreinigungsanlage (GWRA) Pößnitz. Der in der GWRA anfallende Eisenhydroxidschlamm (EHS) wird in den Wildschweinteich gepumpt. Auf Grund der Erhöhung der Förderparameter für die neue Pumpstation sowie des Bauzustandes der vorhandenen Anlagenteile ist die Erneuerung aller Baugruppen erforderlich. Der bauzeitliche Betrieb der alten Anlage ist zur Sicherstellung der Betriebswasserstände zwingend notwendig. Folgende Arbeiten sind geplant: - Rückbau und Entsorgungsarbeiten -> ca. 300,00 t Entsorgung Beton -> ca. 5,00 t Entsorgung Kunststoff -> ca. 0,6 t Entsorgung Elektroschrott - Neubau der Steganlage -> ca. 95,5 m² Pontonanlage - Neubau der Pumpstation -> Stahlhalle ca. H=4m, L=11,5m, B=7,5m -> ca. 3 Stück einstufige Spiralgehäusepumpe -> ca. 1 Stück Söffelpumpe -> ca. 3,00 m Edelstahlsaugleitung DN600 ->ca. 3,50 m Edelstahldruckleitung DN400 - Erneuerung der Zufahrt ->ca. 350,00 m² Deckschicht o. Bindemittel Die Maßnahme steht unter Bergaufsicht. Die Flächen, auf der die Leistungen erbracht werden, befinden sich in grundbruch- und setzungsfließgefährdeten Bereichen. Für die Ausführung des Auftrags wird die VOB/B vereinbart. Der Auftraggeber behält sich eine Änderung der Leistungen gemäß den Regelungen der VOB/B vor. Details sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Rückbau; Neubau; Pumpen, Steganlagen