Rückbau und Entsorgung von Gebäudeteilen inkl. Schadstoffsanierung im Landkreis Tuttlingen
Landkreis Tuttlingen · Tuttlingen, Deutschland · TED
- 11. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
Zusammenfassung
Der Landkreis Tuttlingen schreibt die Rückbau- und Entsorgungsarbeiten für ein Schulgebäude aus. Dabei sollen Außenbereiche, Mastleuchten, Spielgeräte, Betonplatten sowie Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektroleitungen demontiert werden. Zusätzlich sind statische Nachweise zu erstellen, Schadstoffe wie Asbest und KMF-Dämmung zu sanieren und das Material zu entsorgen. Der geschätzte Auftragswert beträgt 435.000 EUR.
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Vergabeunterlagen
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Eigenerklärung.docx
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Präqualifikation (PQ-VOB) vorhanden
PQ-Nummer hinterlegt, gültig bis 12/2026.
Betriebshaftpflicht mind. 3 Mio. € Deckungssumme
Police über 5 Mio. € je Schadensfall.
Drei Referenzen vergleichbarer Größe der letzten 5 Jahre
Zwei Referenzen passen, die dritte liegt knapp darunter.
Eigenerklärung zur Tariftreue liegt vor
Standardformular im Bewerberprofil hinterlegt.
Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: unbekannt
Auftragswert
€435k
Beschreibung
-Rückbaumaßnahmen im Außenbereich und Einlagerungen für spätere Wiederverwendung (Mastleuchten, Spielgeräte, Betonplatten) - Demontage Heizung, Lüftung Sanitär - Demontage Elektroleitungen - Erstellen statischer Nachweise für Abbruch - Rückbau Fußbodenaufbauten - Schadstoffsanierung (Asbest, KMF Dämmung) und Entsorgung - Abbruch und Entsorgung Gebäudeteil Demontage HLS Demontage Rohrleitungen 2.630 m Demontage Elektro Demontage und Entsorgung von Kabeln und Leitungen 3.500 m Abbrucharbeiten Abbruch Fußbodenaufbau 1.200 m2 Abbruch Abhangdecke GK 1.150 m2 Abbruch Innenwände Leichtbau 600 m2 Abbruch Dächer und Dachaufbauten 1.680 m2
Lose
1 LosDas Schulgebäude besteht aus mehreren Bauabschnitten aus den Jahren 1976 und 2005. Der ältere Gebäudeteil wurde überwiegend in Holzbauweise errichtet und ist statisch, brandschutztechnisch sowie schallschutztechnisch nicht für eine Aufstockung geeignet. Die vorhandene Dachkonstruktion kann die erhöhten Lasten eines zusätzlichen Obergeschosses nicht aufnehmen, weshalb große Teile dieses Bestands zurückgebaut und durch eine neue zweigeschossige Tragstruktur ersetzt werden müssen. Der Erweiterungsbau von 2005 in Stahlbetonbauweise besitzt hingegen ausreichende konstruktive Voraussetzungen, um nach statischen Ertüchtigungsmaßnahmen um ein weiteres Geschoss erweitert zu werden. Ebenso können Teile des Bestands wie die Aula, das Untergeschoss sowie einzelne Gebäudeteile erhalten und in die neue Planung integriert werden. Die Erweiterung erfolgt als nachhaltiger Holzskelettbau mit sichtbarer Tragstruktur aus Brettschichtholz und Brettsperrholz. Die Konstruktion folgt einem klaren Achsraster und ermöglicht eine flexible Nutzung sowie eine spätere Demontage und Wiederverwendung der Bauteile. Ergänzt wird das Konzept durch eine vorgehängte hinterlüftete Holzfassade, extensive Dachbegrünungen sowie ressourcenschonende Materialien wie Holz und Lehm. Zu den wesentlichen Anforderungen des Projekts gehören die Schaffung zusätzlicher Schulflächen durch Aufstockung, die Verbesserung von Brand-, Schall- und Tragwerksanforderungen, die Integration des Bestands in die neue Gebäudestruktur sowie ein nachhaltiger und ressourcenschonender Umgang mit Materialien. Gleichzeitig müssen der laufende Betrieb des Kindergartens sowie funktionale Anforderungen an Außenanlagen, Erschließung, Barrierefreiheit und Schülerverkehr berücksichtigt werden.
Zuschlagskriterien
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