Rohbauleistung zweigleisiger S-Bahntunnel in Stahlbeton, Stuttgart Hauptbahnhof bis Wolframstraße
DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH (Bukr 5S) · Stuttgart, Deutschland · TED
- 26. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
Zusammenfassung
Die DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH schreibt die Rohbauleistung für einen neuen zweigleisigen S-Bahntunnel in Stahlbeton aus, der Teil des Großprojekts Stuttgart–Ulm ist. Der Tunnel wird auf etwa 500 Metern Länge überwiegend in offener Bauweise hergestellt, wobei auf 100 Metern ein neuer Tunnel in einen bestehenden Rechtecktunnel eingebaut wird; die Arbeiten umfassen etwa 80.000 m³ Aushub und 25.000 m³ Stahlbeton sowie Straßenbau- und Leitungsverlegearbeiten. Das Projekt in Stuttgart zeichnet sich durch beengte Platzverhältnisse, komplexe Baulogistik, schwierigen Baugrund und die Lage im Heilquellenschutzgebiet aus und erfordert detaillierte Ausführungsplanung sowie einen Bauablauf- und Logistikplan.
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Präqualifikation (PQ-VOB) vorhanden
PQ-Nummer hinterlegt, gültig bis 12/2026.
Betriebshaftpflicht mind. 3 Mio. € Deckungssumme
Police über 5 Mio. € je Schadensfall.
Drei Referenzen vergleichbarer Größe der letzten 5 Jahre
Zwei Referenzen passen, die dritte liegt knapp darunter.
Eigenerklärung zur Tariftreue liegt vor
Standardformular im Bewerberprofil hinterlegt.
Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: unbekannt
Auftragswert
unbekannt
Beschreibung
S21, PA 1.5 Los 4 Süd ; Hbf bis Wolframstr.Stuttgart Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Rohbauleistung eines zweigleisigen, rechteckigen S-Bahntunnels in Stahlbeton, überwiegend in offener Bauweise als Teil des Großprojektes Stuttgart – Ulm. Im Zuge der Neugestaltung des Bahnknotens Stuttgart wird die bestehende ebenerdige S-Bahnzuführung zum Hbf Stuttgart tiefergelegt. Dazu wird auf ca. 500 m Länge ein neuer S-Bahntunnel hergestellt. Auf ca. 100 m Länge erfolgt der Einbau eines neuen Tunnels in einen bestehenden Rechtecktunnel. Der Tunnel auf 400 m Länge wird in offener Bauweise hergestellt. Das Bauvorhaben zeichnet sich aus durch eine teilweise Insellage der Baustelle im Gleisvorfeld des Hbf`s, durch ein sehr beengtes Baufeld, eine sehr komplexe Baulogistik und einen inhomogenen, schwierigen Baugrund. Zudem ist ein vorhandener Abwassersammler mit geringer Überdeckung zu überfahren und zu sichern. Dadurch ergeben sich sehr komplexe Bauzustände mit hohen Anforderungen an Arbeitsvorbereitung, Tragwerksplanung, Gründung und Logistik. Der Tunnel auf 100 m Länge wird in einen bestehenden zweiteiligen S-Bahn-Rechtecktunnel eingebaut. Ein seitlicher Teil dieses Bestandstunnels bleibt in Betrieb und ist zu sichern. Der zweite seitliche Teil wird abschnittsweise und sehr kleinteilig gesichert, teilweise rückgebaut und durch den neuen Tunnel ersetzt. Dabei sind die Arbeiten in sehr beengten räumlichen Verhältnissen und mit einer sehr engen zeitlichen Taktung, voraussichtlich im Dreischichtbetrieb, zu planen und auszuführen. Auch hier ergeben sich sehr komplexe Bauzustände mit hohen Anforderungen an Arbeitsvorbereitung, Tragwerksplanung, Gründung und Logistik. Weiterhin ist der Neubau eines Rettungsbauwerkes und der Abbruch einer Brücke vorgesehen. Im Zuge der Tunnelherstellung wird eine vielbefahrene innerstädtische Straße gekreuzt. Dabei sind umfangreiche Straßenbau- und Leitungsverlegearbeiten mit mehreren Verkehrszuständen auszuführen. Der Tunnel befindet sich in der Innenzone des Stuttgarter Heilquellenschutzgebietes, woraus sich besondere Randbedingungen für die Gründungen ergeben. Der AG stellt die Entwurfsplanung mit einer Bauablaufkonzeption bei. Die Ausführungsplanung sowie ein detaillierter Bauablauf- und Logistikplan für die Baumaßnahme ist zu erbringen. Es ist von folgenden Hauptmassen auszugehen: -ca. 80.000 m³ Aushub, zum Teil kleinteilig. -ca. 25.000 m³ Stahlbeton. -ca. 8.000 m² Verbaufläche. -1 Stahlhilfsbrücken.
Lose
1 LosS21, PA 1.5 Los 4 Süd ; Hbf bis Wolframstr.Stuttgart Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Rohbauleistung eines zweigleisigen, rechteckigen S-Bahntunnels in Stahlbeton, überwiegend in offener Bauweise als Teil des Großprojektes Stuttgart – Ulm. Im Zuge der Neugestaltung des Bahnknotens Stuttgart wird die bestehende ebenerdige S-Bahnzuführung zum Hbf Stuttgart tiefergelegt. Dazu wird auf ca. 500 m Länge ein neuer S-Bahntunnel hergestellt. Auf ca. 100 m Länge erfolgt der Einbau eines neuen Tunnels in einen bestehenden Rechtecktunnel. Der Tunnel auf 400 m Länge wird in offener Bauweise hergestellt. Das Bauvorhaben zeichnet sich aus durch eine teilweise Insellage der Baustelle im Gleisvorfeld des Hbf`s, durch ein sehr beengtes Baufeld, eine sehr komplexe Baulogistik und einen inhomogenen, schwierigen Baugrund. Zudem ist ein vorhandener Abwassersammler mit geringer Überdeckung zu überfahren und zu sichern. Dadurch ergeben sich sehr komplexe Bauzustände mit hohen Anforderungen an Arbeitsvorbereitung, Tragwerksplanung, Gründung und Logistik. Der Tunnel auf 100 m Länge wird in einen bestehenden zweiteiligen S-Bahn-Rechtecktunnel eingebaut. Ein seitlicher Teil dieses Bestandstunnels bleibt in Betrieb und ist zu sichern. Der zweite seitliche Teil wird abschnittsweise und sehr kleinteilig gesichert, teilweise rückgebaut und durch den neuen Tunnel ersetzt. Dabei sind die Arbeiten in sehr beengten räumlichen Verhältnissen und mit einer sehr engen zeitlichen Taktung, voraussichtlich im Dreischichtbetrieb, zu planen und auszuführen. Auch hier ergeben sich sehr komplexe Bauzustände mit hohen Anforderungen an Arbeitsvorbereitung, Tragwerksplanung, Gründung und Logistik. Weiterhin ist der Neubau eines Rettungsbauwerkes und der Abbruch einer Brücke vorgesehen. Im Zuge der Tunnelherstellung wird eine vielbefahrene innerstädtische Straße gekreuzt. Dabei sind umfangreiche Straßenbau- und Leitungsverlegearbeiten mit mehreren Verkehrszuständen auszuführen. Der Tunnel befindet sich in der Innenzone des Stuttgarter Heilquellenschutzgebietes, woraus sich besondere Randbedingungen für die Gründungen ergeben. Der AG stellt die Entwurfsplanung mit einer Bauablaufkonzeption bei. Die Ausführungsplanung sowie ein detaillierter Bauablauf- und Logistikplan für die Baumaßnahme ist zu erbringen. Es ist von folgenden Hauptmassen auszugehen: -ca. 80.000 m³ Aushub, zum Teil kleinteilig. -ca. 25.000 m³ Stahlbeton. -ca. 8.000 m² Verbaufläche. -1 Stahlhilfsbrücken.