Rohbauarbeiten für das Energiemuseum am ehemaligen Heizkraftwerk Dresden-Mitte
SachsenEnergie AG · Dresden, Deutschland · TED
- 20. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
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Zusammenfassung
Die SachsenEnergie AG plant die energetische Sanierung und Erweiterung des ehemaligen Heizkraftwerks Mitte in Dresden zu einem Energiemuseum. Im Rahmen des Projekts sollen Rohbauarbeiten für den Neubau, einschließlich Stahlbetonbau, Decken, Wände, Stürze und Fundamenterder, durchgeführt werden. Zusätzlich werden Außenbereiche wie ein Vorplatz, eine Tribüne und eine Bühne errichtet. Der Umfang umfasst ca. 1000 m² Decken, 900 m² Wände und rund 300 m³ Erdarbeiten.
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Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: unbekannt
Auftragswert
unbekannt
Beschreibung
Geplant ist eine energetische Sanierung und Erweiterung des bestehenden Energiemuseums auf dem Kraftwerk Mitte-Gelände in Dresden. Die Sanierung des Gebäudes dient der Aufwertung des Gebäudes als Museum. Der Neubau nimmt Büros, Foyer mit Veranstaltungsraum, eine Sanitäranlage sowie einen Erschließungskern auf. Vor dem Museum entsteht ein Vorplatz, Bestand und Neubau verbindende Außentreppenanlage. Diese mündet in eine im Rahmen des Bauvorhabens geplante Tribüne, die Sitzgelegenheit für Zuschauer der Open Air Veranstaltungen bietet. Für die Events auf dem Vorplatz wird eine Bühne geplant, die vor dem Neubau entstehen soll. Das Bestandsgebäude befindet sich auf dem Kraftwerk Mitte Gelände in Dresden und wird durch die Könneritzstraße sowie die angrenzenden Bestandsgebäude KWM 20, 22, 24 und 28 begrenzt. Der Bereich wird in seinem unmittelbaren Umfeld städtebaulich markant von historischen Backsteingebäuden aus dem Ende der 1920er Jahre geprägt. Die Revitalisierung des ehemaligen Heizkraftwerk Mitte steht seit der Stilllegung im Jahr 1994 im Zeichen von Kunst und Kultur. Das früher abgeschottete massive Gebäudeareal wurde allseitig öffentlich zugängig gemacht. Das Bestandsgebäude ist in der Liste der Kulturdenkmäler des Amtes für Kultur und Denkmalschutz enthalten. Der ehemalige Kohleschuppen wurde 1898 gebaut. Das Gebäude diente ab 1918 als Kraftwagen-Schuppen und Reparaturwerkstatt. Nach Stilllegung des Heizkraftwerks in den 90er Jahren begann der Umbau zu einem dauerhaften Ausstellungsort durch die Dresdner Strom-, Gas-, Wasser und Fernwärmeversorgung. Das Gebäudeensemble setzt sich aus zwei Gebäudekomplexen zusammen, dem Bestandsgebäude sowie einem angeschlossenen Neubau. Funktionell soll das Museum im zweigeschossigen Bestandsgebäude verortet werden und der dreigeschossige Neubau als Veranstaltungs- und Büroeinheit dienen. Eingriffe in die solide Konstruktion des Bestandsgebäudes sind auf ein Minimum zu beschränken, um den erhaltenswürdigen Charakter des Industriebaus zu konservieren.
Lose
1 LosRohbauarbeiten Neubau, Stahlbetonbau, Sichtbeton SB 2/3 - Decken ca. 1000 m² - Wände, innen und außen ca. 900 m² - Stürze, Unterzüge ca. 20 m³ - Fertig- und Halbfertigteile aus Stahlbeton, 4 Treppenläufe und 100 m² Wände - Betoneinlegearbeiten - Blitzschutz- und Fundamenterder ca. 335 m - Tragegerüste Bemessungsklasse A und B - Bodenplatte bewehrt ca. 300 m², mit Abdichtung aus Frischbetonverbundfolie - Entwässerungskanalarbeiten ca. 100 m - Erdarbeiten ca. 300 m³ Rohbauarbeiten Bestandsgebäude / Bauen im Bestand - Einbau Treppenhaus über 2 Etagen - Spezialtiefbauarbeiten, Mikrobohrpfähle ca. 9 ST - Diverse Abbruch- und Maurerarbeiten - Teilsanierung Stahlbetonhohldielendecke ca. 70 m² - Abdichtungsarbeiten Anschlussbereiche - Einbau Bodenplatte Stahlbeton ca. 430 m² Rohbauarbeiten Tribühne und Außenbühne, Stahlbetonbau - Decken, waagerecht und geneigt ca. 50 m² - Betonfertigteile, Keilstufen, ca. 10 ST - Einzelfundamente 6 ST ca. 21 m³ - Streifenfundamente ca. 15 m³