Rahmenvertrag Projektträgerschaft NRW-Plan
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen · Düsseldorf, Deutschland · TED
- 24. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
- 18. Aug. 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Projektträger Forschungszentrum Jülich GmbH · €6.6M
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Zusammenfassung
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sucht einen Projektträger für die administrative Umsetzung der Förderinstrumente des NRW-Plans. Der Auftragnehmer wird Förderrichtlinien mitgestalten, Anträge prüfen und abwickeln sowie baufachlich-administrative Aufgaben übernehmen. Der geschätzte Vertragswert beträgt etwa 6,56 Millionen Euro für die Region Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen.
Vergabeunterlagen
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Projektträger Forschungszentrum Jülich GmbH
Auftragswert
€6.6M
Zuschlag am
18. Aug. 2026
Beschreibung
Gegenstand dieses Vergabeverfahrnes ist die Beauftragung eines Projektträgers für die administrative Umsetzung der Förderinstrumente des NRW-Plans im Zuständigkeitsbereich des MKW. Der zukünftige Auftragnehmer muss hierbei seine Unterstützung während der Vertragslaufzeit durch seine fachliche und organisatorische Beratung und Unterstützung des Auftraggebers sicherstellen.
Lose
1 Los1. Vorbereitung: Mitwirkung bei der Erstellung von Förderrichtlinien, soweit erforderlich, sowie von Förderbedingungen, Förderbekanntmachungen u.ä. und Information und Beratung der Bewerberinnen und Bewerber bei Nachfragen zu dem Verfahren und Bedingungen. 2. Antragstellung, -prüfung und administrative Abwicklung (Projektträger). 3. Baufachlichadministrative Aufgaben. 4. Mitwirkung/Unterstützung bei der Berichterstattung an den Bund gemäß § 6 Abs. 2, § 9 LuKIFG i.V.m. § 6 Abs. 2 Verwaltungsvereinbarung LuKIFG. 5. Fachliche Unterstützung der Projekte. 6. Unterstützung bei der Stichprobenprüfung durch das Land bzw. durch eine von dieser beauftragten Einrichtung gemäß § 6 Abs. 2, § 9 Lu-KIFG i.V.m. § 6 Abs. 1 Verwaltungsvereinbarung LuKIFG. Im Hinblick auf die Einzelheiten der Leistungen, die von dem Projektträger erbracht werden sollen, und den geplanten Fördermaßnahmen wird auf die anliegende Leistungsbeschreibung Bezug genommen.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality50%
aa) Der Bieter stellt im ersten Teil des Ausführungskonzepts grob konzeptionell dar, auf welche Weise er beabsichtigt, die Leistungen zu erbringen (Darle-gung der Vorgehensweise, des grob vorgesehenen Personaleinsatzes unter Angabe des grob kalkulierten Aufwandes für Projektleitung und Projektmitar-beit sowie unter den Aspekten Praxistauglichkeit, Serviceorientierung ge-genüber den Bewerbern und der Effizienz der Prozesse für die Vertrags-grundlaufzeit vom 18.08.2026 bis zum 31.12.2030). Weiterhin beschreibt er - sofern zutreffend - welche Nachunternehmer er im Rahmen dieses Auftrags ggf. einsetzt und wie die Zusammenarbeit mit diesen gestaltet wird. Das im Ausführungskonzept darzustellende, geplante Vorgehen sollte sich an dem Abschnitt A. III. "Zielsetzungen, Leistungs- und Aufgabenbeschrei-bung" orientieren. Dabei sind auch die baufachlich-administrativen Aufgaben (Abschnitt A. III. Maßnahmenbereiche 1, 2 und 3 - jeweils Ziffer 3.) in ei-ner gesonderten Darstellung zu berücksichtigen. Der Bieter sollte in diesem Teil des Ausführungskonzepts auch darauf ein-gehen, wie sichergestellt werden soll, dass die Betreuung der Förderinstru-mente zum Ende der Vertragslaufzeit ggf. an einen anderen hierzu beauftragten Dritten übergeben werden kann. bb) Der Bieter stellt im zweiten Teil des Ausführungskonzepts Profile der in den wesentlichen vorgesehenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Nachweis ihrer Eignung bezogen auf die fachlichen Herausforderungen des Auftrags zur Verfügung. Gefordert wird eine kurze Darstellung ihrer einschlägi-gen Erfahrungen und Qualifikationen, ihrer Zuordnung zu den jeweiligen Aufgabenfeldern, der groben Größe der jeweiligen Teams und ihrer Verfüg-barkeit.
- quality20%
Die drei geeigneten und besten Bieter (gemessen an den unter Ziffer VI. 1. a) genannten Zuschlagskriterien) müssen in einem Präsentationstermin im MKW voraussichtlich in der 30. oder 31. Kalenderwoche (Datum wird noch festgelegt, Uhrzeit und Raum werden noch mitgeteilt) mit einem Kernteam (drei bis fünf Personen) sich und ihr Vorgehen auf Basis ihres eingereichten Ausführungskonzeptes (vgl. oben a) ) persönlich präsentieren (voraussichtliche Dauer des Termins insgesamt etwa 1 bis 1,5 Stunden; davon hat der Bieter ca. 30 bis 40 Minuten Zeit zur eigenen Präsentation seines Angebots und in den weiteren ca. 30 bis 50 Minuten können sich Fragen des Auftraggebers anschließen).
- price30%
Der wertungsrelevante Preis ist der durchschnittliche Tagessatz. Die Berechnung der Gesamtpunktzahl ergibt sich aus der Summe der Punkte multipliziert mit der Gewichtung 30 % für das Kriterium "Preis".