Projektsteuerung für Ersatzneubau eines pharmazeutischen Zentrums am Campus Virchow‑Klinikum (CVK)
Charité - Universitätsmedizin Berlin · Berlin, Deutschland · TED
- 18. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
- 10. Aug. 2026Zuschlag erteiltZuschlag an DGS Ingenieurgesellschaft für Projektmanagement mbH · €0k
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Zusammenfassung
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin schreibt die Projektsteuerung für den Ersatzneubau eines pharmazeutischen Zentrums am Campus Virchow‑Klinikum aus. Das Vorhaben umfasst die Baufeldfreimachung, den Neubau von GMP‑Laborflächen und die Ertüchtigung bestehender Bestandsflächen. Die Projektsteuerung beinhaltet die Koordination, Qualitäts‑ und Methodikbewertung sowie die Überwachung des Honorars. Der Auftrag wird in einem Los vergeben.
Vergabeunterlagen
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: DGS Ingenieurgesellschaft für Projektmanagement mbH
Auftragswert
€0k
Zuschlag am
10. Aug. 2026
Beschreibung
Der bauliche Zustand und das vorhandene Flächendefizit der Apotheke der Charité - Universitätsmedizin Berlin auf dem Campus Virchow-Klinikum (CVK), Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin, führen zu der Notwendigkeit der Errichtung eines Ersatzneubaus mit GMP-Laborflächen in der entsprechenden Größenordnung. Die aktuell genutzten Flächen der Zentralapotheke, der Zelltherapie und Radiopharmazie genügen den behördlichen und technischen Standards nur unzureichend und sind flächenmäßig insbesondere im Hinblick auf den steigenden Bedarf nicht mehr ausreichend. Um in allen drei Einrichtungen die notwendigen Arbeitsumgebungen auf modernstem Stand zu sichern inklusive der Aufrechterhaltung der Herstellungsgenehmigungen für die Produktion zu gewährleisten, bedarf es eines zeitlich dringenden Ersatzes für diese pharmazeutischen Bereiche. Nachrüstungen im Bestand sind im erforderlichen Umfang nicht möglich und wirtschaftlich, aber auch das zwischenzeitlich benötigte Flächenvolumen steht im Bestand nicht zur Verfügung. Auch ist eine bauliche Erweiterung der Bestandsflächen bei der vorhandenen baulichen Situation nicht möglich. Für die Flächen des Herstellungsbereichs der Universitätsapotheke sowie für die Zelltherapie und die Radiopharmazie bestehen vergleichbare strukturelle, räumliche und technische Anforderungen - sie unterliegen alle dem GMP-Standard (Good Manufacturing Practice), einer Herstellungsumgebung mit Reinraumanforderungen. Es wurde daher eine gemeinsame Unterbringung in einem Gebäude geprüft und als wirtschaftlich zielführend bewertet. Somit soll ein Laborgebäude konzipiert werden, in dem die Herstellungsbereiche der drei Pharmazeutischen Unternehmen der Charité neu eingerichtet werden. Neben dem GMP-Standard sind einrichtungsspezifisch weitere Normen zu berücksichtigen, wie die Apothekenbetriebsordnung, die Gentechnik-Sicherheitsverordnung und die Strahlenschutzverordnung. Die Apotheke auf dem CVK ist ein essentieller Bestandteil für die eigene Medikamentenversorgung aller Charité-Standorte, aber auch für die Versorgung externer Einrichtungen. Aufgrund des baulichen Zustandes und der, gemessen am erreichten Medikamentenumschlag, vorhandenen Flächendefizit, besteht dringender Optimierungsbedarf. Es wurde im Zusammenhang mit der städtebaulichen Gesamtentwicklung der aktuelle Standort der Apotheke als ideal erachtet. Derzeit und in naher Zukunft stehen auf dem Campus keine alternativen Flächen zur Verfügung. Aufgrund der vorgenannten Parameter und der damit einhergehenden Komplexität des Projekts, wurde dieses in drei Teilprojekte (TP) aufgegliedert, welche sich wie folgt darstellen: TP 1 Baufeldfreimachung TP 2 Neubau Herstellung TP 3 Ertüchtigung Bestand Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG), siehe Vergabeunterlagen. Nähere Informationen können den auf der Vergabeplattform der Charité (https://vergabeplattform.charite.de) zur Verfügung gestellten Unterlagen entnommen werden.
Lose
1 LosDer bauliche Zustand und das vorhandene Flächendefizit der Apotheke der Charité - Universitätsmedizin Berlin auf dem Campus Virchow-Klinikum (CVK), Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin, führen zu der Notwendigkeit der Errichtung eines Ersatzneubaus mit GMP-Laborflächen in der entsprechenden Größenordnung. Die aktuell genutzten Flächen der Zentralapotheke, der Zelltherapie und Radiopharmazie genügen den behördlichen und technischen Standards nur unzureichend und sind flächenmäßig insbesondere im Hinblick auf den steigenden Bedarf nicht mehr ausreichend. Um in allen drei Einrichtungen die notwendigen Arbeitsumgebungen auf modernstem Stand zu sichern inklusive der Aufrechterhaltung der Herstellungsgenehmigungen für die Produktion zu gewährleisten, bedarf es eines zeitlich dringenden Ersatzes für diese pharmazeutischen Bereiche. Nachrüstungen im Bestand sind im erforderlichen Umfang nicht möglich und wirtschaftlich, aber auch das zwischenzeitlich benötigte Flächenvolumen steht im Bestand nicht zur Verfügung. Auch ist eine bauliche Erweiterung der Bestandsflächen bei der vorhandenen baulichen Situation nicht möglich. Für die Flächen des Herstellungsbereichs der Universitätsapotheke sowie für die Zelltherapie und die Radiopharmazie bestehen vergleichbare strukturelle, räumliche und technische Anforderungen - sie unterliegen alle dem GMP-Standard (Good Manufacturing Practice), einer Herstellungsumgebung mit Reinraumanforderungen. Es wurde daher eine gemeinsame Unterbringung in einem Gebäude geprüft und als wirtschaftlich zielführend bewertet. Somit soll ein Laborgebäude konzipiert werden, in dem die Herstellungsbereiche der drei Pharmazeutischen Unternehmen der Charité neu eingerichtet werden. Neben dem GMP-Standard sind einrichtungsspezifisch weitere Normen zu berücksichtigen, wie die Apothekenbetriebsordnung, die Gentechnik-Sicherheitsverordnung und die Strahlenschutzverordnung. Die Apotheke auf dem CVK ist ein essentieller Bestandteil für die eigene Medikamentenversorgung aller Charité-Standorte, aber auch für die Versorgung externer Einrichtungen. Aufgrund des baulichen Zustandes und der, gemessen am erreichten Medikamentenumschlag, vorhandenen Flächendefizit, besteht dringender Optimierungsbedarf. Es wurde im Zusammenhang mit der städtebaulichen Gesamtentwicklung der aktuelle Standort der Apotheke als ideal erachtet. Derzeit und in naher Zukunft stehen auf dem Campus keine alternativen Flächen zur Verfügung. Aufgrund der vorgenannten Parameter und der damit einhergehenden Komplexität des Projekts, wurde dieses in drei Teilprojekte (TP) aufgegliedert, welche sich wie folgt darstellen: TP 1 Baufeldfreimachung TP 2 Neubau Herstellung TP 3 Ertüchtigung Bestand Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG), siehe Vergabeunterlagen. Nähere Informationen können den auf der Vergabeplattform der Charité (https://vergabeplattform.charite.de) zur Verfügung gestellten Unterlagen entnommen werden.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality30%
Bewertet wird die Qualifikation und Berufserfahrung des einzusetzenden Personals (Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte dem Dokument "Verfahrensbeschreibung").
- quality40%
Bewertet wird das Konzept des Bieters zur Herangehensweise und Methodik der Leistungserbringung. (Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte dem Dokument "Verfahrensbeschreibung").
- price30%
Das Honorarangebot mit dem niedrigsten Preis erhält 30 Punkte. Die anderen Angebotspreise werden nach der folgenden Formel in Punkte umgerechnet: niedrigster Preis / eigener Preis x 30 (Dreisatz).