Projektsteuerung für die Generalsanierung zweier denkmalgeschützter Klinikgebäude
Max-Planck-Gesellschaft , GV-Bauabteilung · München, Deutschland · TED
- 28. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
- 27. Aug. 2026Zuschlag erteiltZuschlag an tp management GmbH · €0k
Zusammenfassung
Die Max-Planck-Gesellschaft, vertreten durch ihre GV-Bauabteilung in München, beauftragt die Projektsteuerung für den Umbau und die Generalsanierung zweier denkmalgeschützter ehemaliger Klinikgebäude in Jena. Auf insgesamt etwa 5.500 m² sollen Verwaltungs- und Büroflächen, Seminarräume, gemeinsam genutzte Laborbereiche mit Lagern, Serverräume sowie ein „Decision Theatre“ für das Max-Planck-Institut für Geoanthropologie entstehen. Zum Auftrag gehören unter anderem das Management von Building Information Modeling (BIM), der Betrieb einer digitalen Plattform für den gemeinsamen Datenaustausch, Lean-Construction-Methoden und das Inbetriebnahmemanagement; die vorgesehene Laufzeit beträgt 2.280 Tage.
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Vergabeunterlagen
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Präqualifikation (PQ-VOB) vorhanden
PQ-Nummer hinterlegt, gültig bis 12/2026.
Betriebshaftpflicht mind. 3 Mio. € Deckungssumme
Police über 5 Mio. € je Schadensfall.
Drei Referenzen vergleichbarer Größe der letzten 5 Jahre
Zwei Referenzen passen, die dritte liegt knapp darunter.
Eigenerklärung zur Tariftreue liegt vor
Standardformular im Bewerberprofil hinterlegt.
Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: tp management GmbH
Auftragswert
unbekannt
Zuschlag am
27. Aug. 2026
Beschreibung
Der Leistungsumfang betrifft eine umfangreiche Generalsanierung von zwei denkmalgeschützten Bestandsgebäuden (ehemals Kliniken) mit Planung und Umbau zu neuen Verwaltungs- und Laborräumen für das MPI für Geoanthropologie in Jena. Auf dem Flurstück 105 / Lessingstraße 1 befindet sich die ehemalige Urologie mit einem denkmalgeschütztem Teil aus dem Jahr 1914 und einem Anbau aus dem Jahr 1991 (Gesamtfläche ca. 2.560 m²). Auf dem Flurstück 102/5 / Lessingstraße 2 befindet sich die ehemalige HNO aus dem Baujahr 1928 (Gesamtfläche ca. 2.940 m²). Teile der Flächen sind im Zuge der Planung jedoch in Technikfläche und NUF 7 umzunutzen. Die Gebäude sind jeweils 4-geschossig mit zusätzlichem teilbelichteten Kellergeschoss sowie nicht ausgebauten Giebelgeschoss. Da die Gebäude nebst Gartenanlage unter Denkmalschutz stehen, ist eine enge Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege bzw. der unteren Denkmalschutzbehörde erforderlich. Das Institutsgebäude des MPI für Geoanthropologie wird größtenteils aus Büroflächen und Büronebenflächen bestehen, weiterhin sind Seminarräume, ein Laborbereich mit Lagerflächen sowie Serverräume und einem „Decision Theatre“ geplant. Der Laborbereich wird als -von allen experimentell arbeitenden Organisationseinheiten gemeinsam genutzter- Laborpool ausgebildet, der so eine synergetische Nutzung einzelner Räume und Raumbereiche gewährleisten soll (z.B. Reinraum, Massenspektrometrie usw.). Es gibt also keine rein abteilungsbezogenen Laborflächen. Der hochinstallierte Experimentalbereich mit den Laboren, Laborlagern und den Servern soll in dem Anbau der Urologie untergebracht werden, da dieser entkernt werden kann und typologisch gut geeignet ist. Alle niedrig installierten Flächen, d.h. vor allem die Büro- und Kommunikationsflächen werden in den denkmalgeschütztem Teil der Urologie sowie der HNO untergebracht werden, da mit diesen Räumen -bis auf Ausnahmen wie z.B. Seminarräume- gut auf die bestehende Raumstruktur reagieren können, um die Eingriffe in die Substanz gering zu halten. Der Raumbedarfsplan hat als Sonderflächen nur das „Decision Theatre“ und die Lagerflächen für Equipment und Proben / Bohrkerne ausgewiesen. Zudem sind einige Serverflächen als Sonderflächen abgebildet, da diese nicht über den üblichen Schlüssel abbildbar sind. Weitere Angaben zur Ausgangssituation / Aufgabenstellung können der Anlage 01 entnommen werden. Gegenstand dieses VgV-Vergabeverfahrens sind die erforderlichen Leistungen der „Projektsteuerung“ gem. § 2 Heft Nr. 09 AHO, 6. Auflage, inkl. Besondere Leistungen „BIM-Management“. Eine differenzierte Leistungsbeschreibung ist der Anlage 04 zu entnehmen. Vom Auftragnehmer wird als besondere Leistung gefordert, eine BIM fähige „CDE Plattform“ nach den Anforderungen des AG anzuschaffen und für das Projekt zu betreiben. Es wird vom Auftragnehmer erwartet, dass zur Optimierung der Planungsprozesse „Lean-Construction-Methoden“ angewendet werden. Zur Minimierung von Schnittstellen ist ein „Inbetriebnahme Management“ als Leistung zu erbringen. Besonderer Hinweis betr. Bieterfragen aufgrund besonderer äußerer Ereignisse (z.B. Sars-COV-2 oder Ukraine Krieg): Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Angebotserstellung etwaige mögliche bzw. erkennbare Beeinträchtigungen, z.B. in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien und Produkten, Arbeitskräften, eine evtl. verzögerte Beibringung von geforderten Nachweisen, Auswirkungen auf etwaige Nachunternehmer etc. Fragen, die in diesem Zusammenhang auftreten, bitten wir rechtzeitig vor Angebotsfrist über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen.
Lose
1 LosDer Leistungsumfang betrifft eine umfangreiche Generalsanierung von zwei denkmalgeschützten Bestandsgebäuden (ehemals Kliniken) mit Planung und Umbau zu neuen Verwaltungs- und Laborräumen für das MPI für Geoanthropologie in Jena. Auf dem Flurstück 105 / Lessingstraße 1 befindet sich die ehemalige Urologie mit einem denkmalgeschütztem Teil aus dem Jahr 1914 und einem Anbau aus dem Jahr 1991 (Gesamtfläche ca. 2.560 m²). Auf dem Flurstück 102/5 / Lessingstraße 2 befindet sich die ehemalige HNO aus dem Baujahr 1928 (Gesamtfläche ca. 2.940 m²). Teile der Flächen sind im Zuge der Planung jedoch in Technikfläche und NUF 7 umzunutzen. Die Gebäude sind jeweils 4-geschossig mit zusätzlichem teilbelichteten Kellergeschoss sowie nicht ausgebauten Giebelgeschoss. Da die Gebäude nebst Gartenanlage unter Denkmalschutz stehen, ist eine enge Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege bzw. der unteren Denkmalschutzbehörde erforderlich. Das Institutsgebäude des MPI für Geoanthropologie wird größtenteils aus Büroflächen und Büronebenflächen bestehen, weiterhin sind Seminarräume, ein Laborbereich mit Lagerflächen sowie Serverräume und einem „Decision Theatre“ geplant. Der Laborbereich wird als -von allen experimentell arbeitenden Organisationseinheiten gemeinsam genutzter- Laborpool ausgebildet, der so eine synergetische Nutzung einzelner Räume und Raumbereiche gewährleisten soll (z.B. Reinraum, Massenspektrometrie usw.). Es gibt also keine rein abteilungsbezogenen Laborflächen. Der hochinstallierte Experimentalbereich mit den Laboren, Laborlagern und den Servern soll in dem Anbau der Urologie untergebracht werden, da dieser entkernt werden kann und typologisch gut geeignet ist. Alle niedrig installierten Flächen, d.h. vor allem die Büro- und Kommunikationsflächen werden in den denkmalgeschütztem Teil der Urologie sowie der HNO untergebracht werden, da mit diesen Räumen -bis auf Ausnahmen wie z.B. Seminarräume- gut auf die bestehende Raumstruktur reagieren können, um die Eingriffe in die Substanz gering zu halten. Der Raumbedarfsplan hat als Sonderflächen nur das „Decision Theatre“ und die Lagerflächen für Equipment und Proben / Bohrkerne ausgewiesen. Zudem sind einige Serverflächen als Sonderflächen abgebildet, da diese nicht über den üblichen Schlüssel abbildbar sind. Weitere Angaben zur Ausgangssituation / Aufgabenstellung können der Anlage 01 entnommen werden. Gegenstand dieses VgV-Vergabeverfahrens sind die erforderlichen Leistungen der „Projektsteuerung“ gem. § 2 Heft Nr. 09 AHO, 6. Auflage, inkl. Besondere Leistungen „BIM-Management“. Eine differenzierte Leistungsbeschreibung ist der Anlage 04 zu entnehmen. Vom Auftragnehmer wird als besondere Leistung gefordert, eine BIM fähige „CDE Plattform“ nach den Anforderungen des AG anzuschaffen und für das Projekt zu betreiben. Es wird vom Auftragnehmer erwartet, dass zur Optimierung der Planungsprozesse „Lean-Construction-Methoden“ angewendet werden. Zur Minimierung von Schnittstellen ist ein „Inbetriebnahme Management“ als Leistung zu erbringen. Besonderer Hinweis betr. Bieterfragen aufgrund besonderer äußerer Ereignisse (z.B. Sars-COV-2 oder Ukraine Krieg): Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Angebotserstellung etwaige mögliche bzw. erkennbare Beeinträchtigungen, z.B. in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien und Produkten, Arbeitskräften, eine evtl. verzögerte Beibringung von geforderten Nachweisen, Auswirkungen auf etwaige Nachunternehmer etc. Fragen, die in diesem Zusammenhang auftreten, bitten wir rechtzeitig vor Angebotsfrist über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price50%
vgl. Anlage 01 "Allgemeine Vergabeunterlage", Kap. 4.4, "Gesamtauswertung" und Anlage 05 "Zuschlagskriterien"
- quality50%
vgl. Anlage 01 "Allgemeine Vergabeunterlage", Kap. 4.4, "Gesamtauswertung" und Anlage 05 "Zuschlagskriterien"