Planungsleistungen und Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination für die Grundinstandsetzung der Ostmole im Bundeshafen Helgoland
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe-Nordsee · Hamburg, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung Elbe‑Nordsee (WSA E‑N) beauftragt die Planung nach HOAI sowie die Sicherheits‑ und Gesundheitsschutzkoordination nach der BaustellV für die Grundinstandsetzung der Ostmole im Bundeshafen Helgoland. Die Leistung umfasst ein einzelnes Los, das die Erstellung von Planungsunterlagen und die Koordination von Arbeitsschutzmaßnahmen beinhaltet. Angebotsfrist ist der 22. September 2026. Die Vergabe erfolgt nach Preis‑ (50 %) und Qualitätskriterien (je 20 % und 30 %).
Vergabeunterlagen
Kostenlos registrieren und alle Unterlagen herunterladen.Vergabeunterlagen.pdf
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Beschreibung
Planungsleistungen nach der HOAI sowie Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination nach der BaustellV für die Grundinstandsetzung der Ostmole des Bundeshafens Helgoland
Qualifikation
Es finden die Ausschlussgründe gem. §§ 123 und 124 GWB Anwendung. Zur Erklärung der Eignung ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt 133_333 b L/F oder eine EEE durch die/den Bieter, wenn diese/dieser nicht präqualifiziert sind/ist, bei Bietergemeinschaft von jedem Mitglied auszufüllen und mit dem Angebot einzureichen. Im Falle der Eignungsleihe sind die Angaben zusätzlich von den Unterauftragunternehmen für die jeweilige Eignungsleihe gesondert mit dem Angebot auszufüllen und einzureichen. Es können fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachgefordert werden. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen. Die Unterlagen sind nach Aufforderung innerhalb von 6 KT einzureichen
Lose
1 LosDie Insel Helgoland liegt etwa 50 km westlich der schleswig-holsteinischen Küste in der Deutschen Bucht (Nordsee). Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe-Nordsee (WSA E-N) betreibt und unterhält hier einen bundeseigenen Bau- und Liegehafen, der sich über den Süd- und den Vorhafen erstreckt. Der Vorhafen wird von u.a. von der Ostmole eingefasst. Auf einer Länge von etwa 656 m schützt sie die dortigen Liegeplätze, sowie die angrenzende landseitige Hafeninfrastruktur vorrangig vor Seegang aus südlichen und östlichen Richtungen. Das zum Teil über 100 Jahre alte Bauwerk befindet sich in einem schlechten Zustand und muss grundlegend instandgesetzt werden. Es sollen die Voraussetzungen zur baulichen Realisierung der Grundinstandsetzung der Ostmole geschaffen werden. Insbesondere für die der Entwürfe nach der VV-WSV 2107 und die spätere Vorbereitung der Ausschreibung der Bauleistungen sind umfangreiche Planungsleistungen zu erbringen, und zwar vorwiegend Objekt- und Fachplanungen sowie weitere Beratungsleistungen nach der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure - HOAI). Im Zuge der Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie bei der späteren Bauausführung werden ferner Leistungen nach der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (Baustellenverordnung - BaustellV) erforderlich.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- cost50%
Der Preis/das Honorar wird als Wertungssumme aus der nachgerechneten Angebotssumme ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Preisnachlässen, preislich günstigsten Grund- oder Wahlpositionen, aller Bedarfspositionen und möglicher, sich für den Auftraggeber ergebender zusätzlicher Kosten. Für die Angebotswertung wird die Wertungssumme (in EUR, netto) wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 10 Punkten normiert: - 10 Punkte erhält das wertbare Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme. - 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2-fachen der niedrigsten Wertungssumme. - alle Angebote mit darüber liegenden Wertungssummen erhalten ebenfalls 0 Punkte. Siehe auch Formblatt 313 L/F
- quality20%
Zum Zuschlagskriterium hat der Bieter in einem Qualifikationsprofil die Studienabschlüsse, weitere Ausbildungsabschlüsse, Fortbildungen und Zusatzqualifikationen für alle Mitglieder des Projektteams jeweils einzeln darzustellen. Der Bieter hat zusätzliche Angaben dazu zu machen, inwiefern sich die Qualifikation und Erfahrung des jeweiligen Mitglieds in besonderer Weise auf die Aufgabenerfüllung bei der Ausführung des Auftrags auswirkt. Der Auftraggeber bewertet, ob und in welchem Maß die Qualifikation und Erfahrung des Personals, das vom Bieter mit der Ausführung des Auftrags betraut wird, eine fachgerechte Erfüllung der Planungsleistungen in ausreichender Qualität und einen termingerechten und reibungslosen Ablauf des Projektes erwarten lässt. Die Bewertung, der vom Bieter eingereichten Unterlagen und Darstellungen erfolgt nach Ziffer 1.4 des Formblatts 313 L/F. Maßgeblich ist dabei auch, inwiefern die Qualifikation der einzelnen Mitglieder des Projektteams für die speziellen Herausforderungen des Projekts von Bedeutung ist und genutzt werden soll.
- quality30%
Zum Zuschlagskriterium hat der Bieter schriftlich darzulegen, wie die Planungsleistungen im Rahmen Ausführung des Auftrags erbracht werden sollen (Umsetzungskonzept). Nachfolgende Inhalte des Umsetzungskonzeptes werden gefordert und gewertet: - Zusammensetzung des Projektteams mit namentlicher Benennung der Beteiligten - projektbezogenes Organisationsdiagramm mit Darstellung der Organisationsstruktur des Bieters (z.B. hierarchisch, funktional, horizontal), der Organisationseinheiten, der Leistungsbereiche (Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung Tragwrksplanung, statische Prüfung, Geotechnik, SiGeKo etc.) und Aufgaben sowie der Arbeitsabläufe und Kommunikationsbeziehungen zwischen den bieterinternen und externen Stellen, die an der Planung beteiligt sind - Benennung von Maßnahmen zum Qualitätsmanagement und zur Qualitätssicherung im Bezug auf die Projektleitung, das Berichtswesen, die Kostenkontrolle und -fortschreibung, die Terminkontrolle und -fortschreibung, die Abschätzung und Bewertung von Risiken, die Vertretungsregelung sowie die Anwendung eines Qualitätsmanagementsystems - Benennung von projektbezogenen Risikofaktoren im Bezug auf die Lage der Baustelle, den Bauwerksbestand, die Baugrundverhältnisse, die Umweltbedingungen, die Dauer der Bauausführung (mehrere Jahre) und höhere Gewalt - projektbezogener Zeitplan zu den Planungsleistungen unter Berücksichtigung der Fertigstellungstermine und der veranschlagten Zeitbedarfe der Planungsstufen, die in den Vergabeunterlagen festgelegt sind, mit Abschätzung des Personalbedarfs zu jedem Planungsschritt Die Bewertung des vom Bieter eingereichten Umsetzungskonzeptes erfolgt nach Ziffer 1.4 des Formblatts 313-L/F. Dabei sind die Vollständigkeit, Übersichtlichkeit, Plausibilität und Nachvollziehbarkeit sowie die Detailtiefe der Bieterangaben von Bedeutung.