Planungsleistungen technische Ausrüstung für energetische Sanierung und Erweiterung DGH und Feuerwehrgerätehaus Weesen
Gemeinde Südheide · Südheide, Deutschland · TED
- 24. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
- 17. Aug. 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Haustechnische Anlagen Planungsgesellschaft mbH · €69k
Zusammenfassung
Die Gemeinde Südheide vergibt Planungsleistungen für die technische Ausrüstung bei der energetischen Sanierung und Erweiterung des Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrgerätehauses Weesen. Das Projekt umfasst die Kernsanierung aller haustechnischen Anlagen im Bestand, die Neuinstallation der Haustechnik in einem neuen Holzanbau, den Austausch der Gasheizung durch eine Wärmepumpe und die Installation einer Photovoltaikanlage. Die Leistungen werden nach HOAI 2021 vergeben und in der Region Südheide (Niedersachsen) durchgeführt.
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Vergabeunterlagen
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
Word-Dokument · 124 KB
Präqualifikation (PQ-VOB) vorhanden
PQ-Nummer hinterlegt, gültig bis 12/2026.
Betriebshaftpflicht mind. 3 Mio. € Deckungssumme
Police über 5 Mio. € je Schadensfall.
Drei Referenzen vergleichbarer Größe der letzten 5 Jahre
Zwei Referenzen passen, die dritte liegt knapp darunter.
Eigenerklärung zur Tariftreue liegt vor
Standardformular im Bewerberprofil hinterlegt.
Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Haustechnische Anlagen Planungsgesellschaft mbH
Auftragswert
€69k
Zuschlag am
17. Aug. 2026
Beschreibung
Die Gemeinde Südheide beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI 2021 für die energetische Sanierung und Erweiterung des Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrgerätehauses Weesen, Weesener Straße 16, 29320 Südheide.
Lose
1 LosDas 1978 in massiver Bauweise errichtete Gebäude wird umfassend energetisch kernsaniert und um einen 1,5-geschossigen Anbau in Holzbauweise auf der Westseite erweitert. Im Bereich der technischen Ausrüstung umfasst die Maßnahme die vollständige Kernsanierung sämtlicher haustechnischer Anlagen (HLS und ELT) im Bestandsgebäude sowie die Neuinstallation der gesamten Haustechnik in der Gebäudeerweiterung. Die bestehende Gasheizung wird durch eine Wärmepumpe ersetzt und eine Photovoltaikanlage eingebaut; die Energieversorgung soll ausschließlich über regenerative Energien erfolgen. Angestrebt wird ein KfW-40-Standard. Sämtliche Elektro-, Wasser- und Abwasserleitungen werden erneuert. Im Erdgeschoss wird das Gebäude um Sanitär- und Umkleideräume sowie einen Aufzug erweitert, im Dachgeschoss wird der Mehrzweckraum für Dorfgemeinschaftsaktivitäten vergrößert. Die Nutzfläche des Bestandsgebäudes beträgt ca. 297 m², die der Erweiterung ca. 211 m², insgesamt somit ca. 508 m². Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind sämtliche Grundleistungen des Leistungsbildes Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15.1 in den Leistungsphasen 1 bis 9 für die Anlagengruppen 1 (Abwasser-, Wasseranlagen), 2 (Wärmeversorgungsanlagen), 3 (Lufttechnische Anlagen), 4 (Stark- und Schwachstromanlagen), 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) und 6 (Förderanlagen). Die Leistungsphasen 1 bis 6 der Objektplanung Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI) sowie die Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI), die Bauphysik (§ 3 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anlage 1, Ziff. 1.2.1 und 1.2.2), das Bodengutachten und der Brandschutz sind bereits anderweitig beauftragt. Ebenso sind die Freianlagenplanung, die Objektplanung Gebäude und Innenräume Leistungsphasen 7 bis 9 sowie weitere Leistungen von Sonderfachleuten (Vermessung, Schadstoffkartierung, SiGeKo) nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens und werden vom Auftraggeber parallel vergeben. Der Bauantrag wurde bereits eingereicht und befindet sich in der Prüfung. Die abnahmereife Fertigstellung der Bauleistungen hat spätestens bis zum 29.02.2028 zu erfolgen. Der Auftragnehmer muss unverzüglich nach Zuschlagserteilung mit seinen Leistungen beginnen.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- price650%
Gewertet wird das anhand der Bietereintragungen im Honorarformblatt (Anlage D05) ermittelte Gesamthonorar. Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar erhält die Maximalpunktzahl von 650. Angebote mit dem 2-fachen der niedrigsten Gesamthonorars (oder einem noch höheren Gesamthonorar) erhalten also eine Punktzahl von 0. Negative Punktzahlen werden nicht vergeben. Ein Angebot des rechnerisch eine negative Punktzahl erhalten würde, erhält 0 Punkte. Dazwischen wird linear interpoliert.
- price50%
Es wird der einfache Durchschnittswert der im Honorarformblatt (Anlage D05) angebotenen Stundensätze gewertet. Das Angebot mit dem niedrigsten Durchschnittswert erhält die Maximalpunktzahl von 50. Angebote mit dem 2-fachen des niedrigsten Durchschnittswerts (oder einem noch höheren Durchschnittswert) erhalten also eine Punktzahl von 0. Negative Punktzahlen werden nicht vergeben. Ein Angebot des rechnerisch eine negative Punktzahl erhalten würde, erhält 0 Punkte. Dazwischen wird linear interpoliert.
- quality300%
Bieter haben in einem Personalkonzept darzustellen, wie sie sich die Bearbeitung der beauftragten Leistungen in personeller und organisatorischer Hinsicht vorstellen. Gewertet werden die konzeptionellen Ausführungen, die von den Bietern mit dem Angebot abgegeben werden. Bieter sollen möglichst konkret erläutern, mit welchen Methoden bzw. welcher Herangehensweise sie die Erwartungen des Auftraggebers erfüllen wollen. Die konzeptionellen Ausführungen der Bieter werden unabhängig voneinander gewertet nach dem zu erwartenden Erfüllungsgrad der Ausführungen der Bieter bewertet (sog. absolute Angebotswertung). In die Bewertung fließt auch ein, wie konkret und verbindlich das Konzept ist. - Persönliche Qualifikation der Projektleitung (max. 200 Punkte) - Organisation des vorgesehenen Personals (max. 100 Punkte)