Planungsleistungen Objektplanung für energetische Sanierung und Erweiterung DGH und Feuerwehrgerätehaus Weesen
Gemeinde Südheide · Südheide, Deutschland · TED
- 24. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
- 17. Aug. 2026Zuschlag erteiltZuschlag an schulze architekten · €52k
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Zusammenfassung
Die Gemeinde Südheide vergibt Planungsleistungen für die energetische Sanierung und Erweiterung des Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrgerätehauses in Weesen (Weesener Straße 16, 29320 Südheide). Das 1978 errichtete Gebäude soll kernsaniert und um einen 1,5-geschossigen Holzanbau erweitert werden, einschließlich Dachstuhlersatz, Außendämmung und neuer Fenster sowie Türen. Die Planung erfolgt nach HOAI 2021 und wird nach Gesamthonorar, Stundensätzen und Personalkonzept bewertet.
Vergabeunterlagen
Kostenlos registrieren und alle Unterlagen herunterladen.Vergabeunterlagen.pdf
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: schulze architekten
Auftragswert
€52k
Zuschlag am
17. Aug. 2026
Beschreibung
Die Gemeinde Südheide beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI 2021 für die energetische Sanierung und Erweiterung des Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrgerätehauses Weesen, Weesener Straße 16, 29320 Südheide.
Lose
1 LosDas 1978 in massiver Bauweise errichtete Gebäude soll umfassend energetisch kernsaniert und um einen 1,5-geschossigen Anbau in Holzbauweise auf der Westseite erweitert werden. Die Maßnahme umfasst im Wesentlichen den Austausch des Dachstuhls, die Erhöhung der Erdgeschosswände und Neuerstellung der Erdgeschossdecke, die Dämmung sämtlicher Außenwand-, Decken- und Dachflächen sowie die Verkleidung der Fassaden mit einer Außendämmung und belüfteter Holzschalung. Sämtliche Fenster, Außentüren und Tore werden ausgetauscht. Die bestehende Gasheizung wird durch eine Wärmepumpe ersetzt und eine Photovoltaikanlage eingebaut; angestrebt wird ein KfW-40-Standard. Im Erdgeschoss wird das Gebäude um Umkleide- und Sanitärräume, einen Aufzug und ein Treppenhaus für die Freiwillige Feuerwehr erweitert, während im Dachgeschoss der Mehrzweckraum für Dorfgemeinschaftsaktivitäten vergrößert wird. Die Fahrzeughalle wird von drei auf zwei Einstellplätze reduziert, um den Vorgaben der DIN 14092 zu entsprechen. Die Nutzfläche des Bestandsgebäudes beträgt ca. 297 m², die der Erweiterung ca. 211 m², insgesamt somit ca. 508 m². Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Grundleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 34, 35 HOAI in den Leistungsphasen 7 bis 9. Die Leistungsphasen 1 bis 6 der Objektplanung Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI) sowie die Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI), die Bauphysik (§ 3 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anlage 1, Ziff. 1.2.1 und 1.2.2), das Bodengutachten und der Brandschutz sind bereits anderweitig beauftragt. Ebenso sind die Planungsleistungen der technischen Ausrüstung, der Freianlagen sowie weitere Leistungen von Sonderfachleuten (Vermessung, Schadstoffkartierung, SiGeKo) nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens und werden vom Auftraggeber parallel vergeben. Der Bauantrag wurde bereits eingereicht und befindet sich in der Prüfung. Die abnahmereife Fertigstellung der Bauleistungen hat spätestens bis zum 29.02.2028 zu erfolgen. Der Auftragnehmer muss unverzüglich nach Zuschlagserteilung mit seinen Leistungen beginnen.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- price650%
Gewertet wird das anhand der Bietereintragungen im Honorarformblatt ermittelte Gesamthonorar. Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar erhält die Maximalpunktzahl von 650. Angebote mit dem 2-fachen der niedrigsten Gesamthonorars (oder einem noch höheren Gesamthonorar) erhalten also eine Punktzahl von 0. Negative Punktzahlen werden nicht vergeben. Ein Angebot des rechnerisch eine negative Punktzahl erhalten würde, erhält 0 Punkte. Dazwischen wird linear interpoliert.
- price50%
Es wird der einfache Durchschnittswert der im Honorarformblattangebotenen Stundensätze gewertet. Das Angebot mit dem niedrigsten Durchschnittswert erhält die Maximalpunktzahl von 50. Angebote mit dem 2-fachen des niedrigsten Durchschnittswerts (oder einem noch höheren Durchschnittswert) erhalten also eine Punktzahl von 0. Negative Punktzahlen werden nicht vergeben. Ein Angebot des rechnerisch eine negative Punktzahl erhalten würde, erhält 0 Punkte. Dazwischen wird linear interpoliert.
- quality300%
Bieter haben in einem Personalkonzept darzustellen, wie sie sich die Bearbeitung der beauftragten Leistungen in personeller und organisatorischer Hinsicht vorstellen. Gewertet werden die konzeptionellen Ausführungen, die von den Bietern mit dem Angebot abgegeben werden. Bieter sollen möglichst konkret erläutern, mit welchen Methoden bzw. welcher Herangehensweise sie die Erwartungen des Auftraggebers erfüllen wollen. Die konzeptionellen Ausführungen der Bieter werden unabhängig voneinander gewertet nach dem zu erwartenden Erfüllungsgrad der Ausführungen der Bieter bewertet (sog. absolute Angebotswertung). In die Bewertung fließt auch ein, wie konkret und verbindlich das Konzept ist. Persönliche Qualifikation der Projektleitung (max. 200 Punkte) Organisation des vorgesehenen Personals (max. 100 Punkte)