Planungsleistungen für Technische Gebäudeausrüstung (TGA)
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen · Düsseldorf, Deutschland · TED
Zusammenfassung
Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) für ihre beiden Museumsstandorte K20 Grabbeplatz und K21 Ständehaus. Das Los umfasst die Planung von Haustechniksystemen über einen Zeitraum von 360 Tagen. Die Ausschreibung erfolgt im Rahmen eines Dienstleistungsauftrags ohne EU‑Fördermittel. Angebotsfrist ist der 15. September 2026.
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Vergabeunterlagen
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Präqualifikation (PQ-VOB) vorhanden
PQ-Nummer hinterlegt, gültig bis 12/2026.
Betriebshaftpflicht mind. 3 Mio. € Deckungssumme
Police über 5 Mio. € je Schadensfall.
Drei Referenzen vergleichbarer Größe der letzten 5 Jahre
Zwei Referenzen passen, die dritte liegt knapp darunter.
Eigenerklärung zur Tariftreue liegt vor
Standardformular im Bewerberprofil hinterlegt.
Beschreibung
Die Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen beabsichtigt den Auftrag über die Herstellung und Lieferung: Dienstleistung: 2026-060 TGA Planungsleistungen zu vergeben.
Qualifikation
1.4 Inhalt und Form der Teilnahmeanträge Jeder Teilnahmeantrag muss die unter Ziffer 3 aufgeführten Anforderungen erfüllen. Insbesondere muss er vollständig bei Ablauf der Teilnahmefrist vorliegen. Unterlagen können gemäß § 56 VgV nachgefordert werden. Der Teilnahmeantrag ist vollständig in all seinen Bestandteilen in deutscher Sprache abzufassen. Alle Bestandteile des Teilnahmeantrags sind so zu kennzeichnen, dass die Vollständigkeit der Unterlagen nachvollziehbar ist. Im Teilnahmeantrag (Anlage B 1) ist an gekennzeichneter Stelle rechtsverbindlich der Bewerber bzw. der Bevollmächtigte der Bewerbergemeinschaft anzugeben. Als Beleg für die Rechtsverbindlichkeit der Erklärung ist auf Verlangen der Vergabestelle ein Auszug aus dem jeweiligen Handelsregister zu überreichen, aus dem sich die Vertretungsberechtigung der erklärenden Person(en) ergibt. Für den Fall, dass der Teilnahmeantrag nicht vom Unternehmensinhaber oder von einer im Handelsregister als vertretungsberechtigt eingetragene Person abgegeben wird, ist auf Verlangen der Vergabestelle ein gesondertes Schreiben zu überreichen, das die Bevollmächtigung des Erklärenden nachweist.
Lose
1 LosDie Kunstsammlung NRW verfügt über zwei Museumsstandorte: das K20 Grabbeplatz und das K21 Ständehaus. K20 Grabbeplatz Der Bau der Kunstsammlung am Grabbeplatz mit seiner charakteristischen schwarzen Granitfassade feierte 1986 Eröffnung. Das Kopenhagener Architekturbüro Dissing + Weitling realisierte in der Tradition Arne Jacobsens einen noblen und zurückhaltenden Bau mit zeittypischen architektonischen Details, der der herausragenden Qualität der Kunstwerke den Vortritt lässt. Im Jahr 2008 wurde der Grundstein für den Erweiterungsbau gelegt, der in der architektonischen Formsprache nahtlos an den Altbau anknüpft. Zusätzliche 2.000 m2 in zwei stützenfreien Ausstellungshallen erweitern die gesamte Ausstellungsfläche auf ca. 5.000 m2 und ergänzen den zur Wiedereröffnung im Juli 2010 grundsanierten Bestandsbau auf ausstellungstechnisch hohem Niveau. Die Gesamtfläche beträgt ca. 13.000 m2. Als zweites Standbein der Kunstsammlung wurde im Frühjahr 2002 das Ständehaus am Kaiserteich, bis 1988 Sitz des nordrhein-westfälischen Landtages, für die moderne Kunst eröffnet. Vier Gebäudeflügel mit umlaufenden Arkadengängen umgeben den zentralen öffentlichen Platz des Hauses, eine weitläufige Piazza. Der kreative Umbau des Repräsentationsbaus im historistischen Stil (1876-80) durch die Münchener Architekten Kiessler + Partner schuf einen modernen Museumsbau mit einem eindrucksvollen gläsernen Kuppeldach, das die Ästhetik des Gebäudes bestimmt und zugleich einen großzügigen Skulpturengarten auf der obersten Etage überspannt. Die flexible Wechselausstellungshalle im Untergeschoss und die oberen Räume fassen insgesamt über 5.300 m2 Ausstellungsfläche. Die Gesamtfläche beträgt ca. 10.000 m2. Siehe Anlage C 2 Anhang 2. In diesen, teilweise denkmalgeschützten Gebäuden, an den technischen Anlagen sowie an den Außenanlagen stehen jährlich kleinere und mittlere Umbau-, Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen an, für die Leistungen der TGA-Planung der Kostengliederungsgruppen 410, 420, 430, 435, 440, 450, 460, 470, 480 in den Leistungsphasen 1-9 in Anlehnung an den §55 HOAI 2021 i.V.m. Anlage 15, vollständig oder nur in Teilen erbracht werden müssen. Schwerpunkt der Bauaufgaben ist die Planung, Koordination und Durchführung im laufenden Betrieb, intensive Terminabstimmung mit dem Auftraggeber für sensible Anlagen wie z. B. Kälteversorgung und sicherheitstechnische. Anlagen Exemplarisch für die jährlichen Maßnahmen seien genannt - kleinere Büro- und Ausstellungsraumsanierungen, - Sanierungen von Ver- und Entsorgungsleitungen, - Austausch von technischen Anlagen oder - Nutzungsänderungen Erweiterungen durch Änderung Raumnutzung. Die Projektkosten (KG 400) der jeweiligen Maßnahmen liegen grundsätzlich zwischen 10.000,-- EUR inkl. MwSt. und ca. 250.000 ,-- EUR inkl. MwSt. Im Durchschnitt werden ca. 3 Maßnahmen pro Jahr durchgeführt, für die Planungsleistungen im Sinne der HOAI 2021 gem. § 55 (Anlagengruppen 1,2,3) notwendig werden.