Planungs- und Bauleistungen für den Neubau eines Parkhauses für Mitarbeitende
Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen Schwenningen GmbH · Villingen-Schwenningen, Deutschland · TED
- 17. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
- 24. Juli 2026Zuschlag erteiltZuschlag an GOLDBECK Süd GmbH, Niederlassung Bodensee · €12M
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Zusammenfassung
Das Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen beauftragt die Planung und den Bau eines neuen Parkhauses für seine Mitarbeitenden. Das Projekt umfasst sämtliche Planungs- und Bauleistungen und soll die aktuelle Stellplatzsituation auf dem Klinikgelände nachhaltig verbessern. Die Vertragslaufzeit beträgt 730 Tage (ca. zwei Jahre) und der geschätzte Auftragswert liegt bei 14 Millionen Euro.
Vergabeunterlagen
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Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: GOLDBECK Süd GmbH, Niederlassung Bodensee
Auftragswert
€12M
Zuschlag am
24. Juli 2026
Beschreibung
Planungs- und Bauleistungen für den Neubau eines Parkhauses für Mitarbeitende
Lose
1 LosDas Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen plant den Neubau eines Parkhauses auf dem Klinikgelände an der Klinikstraße in Villingen-Schwenningen. Mit dem Vorhaben soll die derzeit angespannte Stellplatzsituation auf dem Klinikareal nachhaltig verbessert und an die aktuellen und zukünftigen Bedarfe der Mitarbeitenden und des Klinikbetriebs angepasst werden. Die bestehenden Freiflächenparkplätze stoßen aktuell an ihre Kapazitätsgrenzen und entsprechen nur eingeschränkt den Anforderungen an eine geordnete und effiziente Parkraumbewirtschaftung. Durch das neue Parkhaus soll eine dauerhafte, wettergeschützte und verkehrlich geordnete Parkmöglichkeit geschaffen werden, die die vorhandenen Freiflächen entlastet und eine bessere Organisation des ruhenden Verkehrs innerhalb des Klinikgeländes ermöglicht. Der Neubau soll rund 1.000 Stellplätze umfassen und dabei eine funktionale, wirtschaftliche und zukunftsfähige Lösung bieten
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- quality2.5%
Zu beachten sind die Vorgaben des B-Plans und zum Schallschutz. Das Projekt ist als offenes Parkhaus und wenn möglich zudem mit einer PV-Anlage zu planen und zu errichten. Vor dem Hintergrund dessen erwartet der AG Vorschläge für die Umsetzung der o.g. Vorgaben. Gewünscht wird eine pragmatische, aber ansprechende Lösung einer. Erwartet wird zudem eine Darstellung des Bieters zu Bauweise und der Bauqualitäten sowie Angaben zum voraussichtlichen Auf-wand/Umfang für den Unterhalt bzw. der Wartung des Objekts und der Fassade. Der Bieter hat eine Visualisierung der angebotenen Fassade sowie den erforderlichen Pflege-/Wartungsaufwand darzustellen. Das Konzept wird umso besser bewertet, je schlüssiger, je nachhaltiger u. wirtschaftlicher der Bieter die vom Auftraggeber gestellten Anforderungen umsetzt. Das Konzept soll auf nicht mehr als 4 DinA4-Seiten beschrieben/skizziert werden.
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er Auftraggeber stellt mit den Ausschreibungsunterlagen ein Verkehrs-, Funktions- und Organisationskonzept vor. Die Bieter erhalten Gelegenheit dieses Konzept zu optimieren. Dabei sollen Verbesserungen da-hingehend vorgestellt werden, unnötigen Verkehr innerhalb des Gebäudes auf ein Minimum zu beschränken. Die Orientierung und die Sicherheit der Parkebenen soll bestmöglich für alle Verkehrsteilnehmer/Personen umgesetzt werden. Darüber hinaus ist das Konzept dahingehend aufzustellen, wie die unterschiedlichen Nutzer schnellstmöglich einen freien Stellplatz auffinden und die Parkebenen schnellstmöglich erreichen. Da-bei steht es dem Bieter frei, die Anforderungen des Auftraggebers über technische (Parkleitsystem o.ä.) oder bauliche Maßnahmen zu erreichen. Der Bieter soll zudem ein effizientes, innovatives und nachhaltiges Konzept eines Zufahrtskontrollsystems ausarbeiten. Es soll bedienerfreundlich für den Auftraggeber als Betreiber sein. Die unterschiedlichen Nutzer-gruppen, und die Autokennzeichnung/-erfassung (auch der Mitarbeiter) sind zu berücksichtigen. Positiv wird bewertet, wenn die Stellplatzanzahl optimiert wird. Das Konzept wird umso besser bewertet, je schlüssiger Bieter die vom Auftraggeber gestellten Anforderungen umsetzt. Das Konzept soll auf nicht mehr als 4 DinA4-Seiten beschrieben/skizziert werden.
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Das Konzept soll darüber aufklären, wie der Bieter Lieferung, Verwaltung, Lagerung und Montage der Materialien vorsieht. Dabei soll der Bieter darstellen, wie er angesichts der begrenzten Materiallagerflächen vorgehen will und aufzeigen, wie viel Lagerfläche er für welchen Zeitraum benötigt. Dabei soll auch dargestellt werden, wie er die Anlieferung der Materialien plant, insbesondere mit welchem Vorlauf zum Einbau. Je schlüssiger der Bieter darstellt, dass die vom AG geforderten Erwartungen eingehalten werden desto besser wird dieser Teil des Konzepts bewertet. Konzept zu optimierender Terminplan Die Terminplanung des Auftraggebers sieht die folgenden vorläufigen Meilensteine vor: - Beauftragung: Ende 06/2026 - Einreichung Bauantrag: spätestens Ende 08/2026 - Beginn Planung Lph. 5: 09/2026 - Vorliegen Baugenehmigung: 12/2026 - Start Ausführung: frühestens 12/2026 - Fertigstellung Parkhaus: 06/2027 - Übergabe Parkhaus spätestens 15.08.2027 Der Auftraggeber kann sich Lösungen eines optimierten Bauablaufs vorstellen. Es ist ein Konzept wünschenswert, das die Übergabe optimiert darstellt, spätestens aber zum August 2027 sicherstellt. Es ist also Aufgabe des Bieters, Lösungen für den Bauablauf und die Bauabfolge zu erarbeiten, die die eigenen betrieblichen Möglichkeiten im Sinne des Projekts zur Sicherstellung eines optimierten Bauablaufs nutzt. Hierzu gehören auch Vorschläge zur Sicherung des Bauablaufs bei unvorhergesehenen Risiken und Störungen. Dabei sind nur folgende Meilensteine unverhandelbar: - Übergabe Parkhaus: spätestens 15.08.2027 Der Bieter soll aufzeigen, dass eine frühere Fertigstellung unter Berücksichtigung wirtschaftlich vernünftiger Aufwendungen möglich ist. Dieser Punkt erachtet die Vergabestelle als bestmöglich umgesetzt, wenn die Fertigstellung Mitte Mai erfolgen kann. Der Bieter muss einen entsprechenden Bauzeitenplan mit dem Angebot vorlegen. Ergänzende Phasenpläne können zur Veranschaulichung eingereicht werden. Zu dem Konzept des Bieters gehört auch, mit welchem Personalkonzept er beabsichtigt die Baumaßnahme (inkl. Planungsphase) umzusetzen. Je schlüssiger, projektbezogener und anschaulicher die Sicherstellung des Bauablaufs unter Berücksichtigung der Übergabe und Inbetriebnahme umso besser wird das Konzept bewertet. Das Konzept soll auf nicht mehr als 6 DinA4-Seiten beschrieben werden.
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Das Konzept soll darüber aufklären, welchen Bodenaufbau der Bieter vorsieht. Dabei soll der Bieter darstellen, welche Materialien mit welchen Materialeigenschaften er vorsieht. Der Bieter soll auch die Wirtschaftlichkeit des vorgesehenen Bodenaufbaus darstellen. Je schlüssiger der Bieter darstellt, dass die vom AG geforderten Erwartungen eingehalten werden, desto besser wird dieser Teil des Konzepts bewertet. Die Erwartungen des AG sind: Robustheit gegen Tausalze und Abrieb, Einhaltung sämtlicher Auflagen gemäß Garagenverordnung (u.a. Rutschfestigkeit), wartungsarme Bau-weise, Vermeidung von Ausfallzeiten / Sperrungen für Reparaturen, geringer Unterhal-tungsaufwand / geringe Unterhaltskosten), Vorlage einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung auf 25 Jahre,...)