Planung und Errichtung von multifunktionalen Sonderlaborbereichen mit Biosicherheitslaboren und Tierhaltung
Staatl. Bauamt München 1 · München, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Das Staatliche Bauamt München 1 vergibt die Planung und Errichtung von multifunktionalen Sonderbereichen im Rahmen des Neubaus ZMedABCSchBw als Totalunternehmerleistung. Die Leistung umfasst mikrobiologische Labore (BSL3/S3 und BSL4/S4), pharmakologische und toxikologische Labore, hochhygiene Tierhaltung mit Strahlenschutz sowie Strahlenschutzbereiche mit einer Brutto-Grundfläche von rund 10.300 Quadratmetern. Das Verfahren erfolgt im Wettbewerblichen Dialog mit zwei Stufen und wird nach dem Progressiven Partnerschaftsmodell mit integrierten Projektabwicklungsprinzipien durchgeführt. Die Bewerbungsfrist endet am 1. Oktober 2026.
Vergabeunterlagen
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Beschreibung
Gegenstand der Beschaffung ist die Planung und Errichtung von multifunktionalen Sonderbereichen im Rahmen des Projektes Neubau ZMedABCSchBw als Totalunternehmerleistung, gegliedert in: Mikrobiologische Labore, zwei BSL3/S3 und BSL4/S4 Pharmakologische/ toxikologische Labore hochhygiene Tierhaltung (VTH) in Kombination mit Strahlenschutz Strahlenschutzbereich RK3Bereich, Low Level Labor Der Leistungsumfang beinhaltet dabei den gesamthaften Ausbau einschl. der raumbildenden Ausbauten der zuvor genannten Laborbereiche sowie sämtliche technische Anlagen, Sonderanlagen sowie weitere Leistungen. Die Brutto-Grundfläche (BGF) der Sonderlaborbereiche beträgt rund 10.300m². Die Vergabe erfolgt im Wettbewerblichen Dialog. Als erste Stufe wird ein Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Rahmen der zweiten Stufe des wettbewerblichen Dialogs, der Dialogphase, ist auf Grundlage der in den Vergabeunterlagen festgelegten Rahmenbedingungen, Anforderungen und Leistungsbestandteile eine funktionale Leistungsbeschreibung zu entwickeln und fortzuschreiben. Diese hat die vom Teilnehmer ermittelte Lösung in einer Weise zu konkretisieren, die eine belastbare Grundlage für die anschließende Angebotsphase und die spätere Vertragsumsetzung bildet. Darüber hinaus beabsichtigt der Auftraggeber, die gegenständliche Leistung mit einem „Progressiven Partnerschaftsmodell“ in Anlehnung an die Grundsätze der „integrierten Projektabwicklung“ (IPA) zu realisieren. Das vorgesehene Projektabwicklungsmodell basiert in seiner Ausgestaltung insbesondere auf den folgenden wesentlichen Grundprinzipien: Findung eines geeigneten Partners, Partnerschaftliche Projektorganisation, Gemeinsame Risikotragung, Anreizbasiertes Vergütungsmodell und Abrechnung nach dem „open books“Prinzip. Vor der zweiten Stufe werden weitere Vergabeunterlagen vom Auftraggeber bereitgestellt. Der Auftraggeber behält sich vor, alle getroffenen Festlegungen im Laufe des weiteren Vergabeverfahrens zu konkretisieren und zu ändern, soweit dies vergaberechtlich zulässig ist. Er behält sich insbesondere vor, vertragliche Regelungen sowie Anforderungen an die Aufgabenstellung im Laufe des weiteren Verfahrens, z. B. auf Grund der im späteren Dialog (2. Verfahrensstufe) gewonnenen Erkenntnisse, zu konkretisieren, zum Gegenstand der Dialoge zu machen und zu ändern, soweit dies vergaberechtlich zulässig ist. Dies betrifft auch eine eventuelle Fortschreibung der ersten Entwürfe des abzuschließenden Vertragsentwurf unter Berücksichtigung der vorstehend beschriebenen Rahmenbedingungen. Zum aktuellen Zeitpunkt ist vorgesehen, das Verfahren in zwei Dialogrunden durchzuführen. Der Auftraggeber behält sich vor, zusätzliche Dialogphasen durchzuführen, sofern der Verfahrensverlauf dies erfordert. Über Änderungen des vorgesehenen Verfahrensablaufs werden sämtliche Teilnehmer rechtzeitig, transparent und unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes informiert. Weiter behält sich der Auftraggeber vor, den Bieterkreis in der 2. Stufe nach den jeweiligen Dialogrunden zu reduzieren. Im Rahmen der Dialogrunden ist jeweils von mehreren ganztägigen Besprechungen vor Ort, in den Räumlichkeiten des Auftraggebers, dem Staatlichen Bauamt München 1 auszugehen. Die konkreten Termine werden nach Abschluss der 1. Stufe, mit der Aufforderung zur Teilnahme am Dialog bekannt gegeben. Die voraussichtlichen Termine sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Qualifikation
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach § 6e VS VOB/A i. V. m. §§ 123 bis 126 GWB. Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 98.c des Aufenthaltsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein. Wird gemäß den geltenden Bestimmungen nachgefordert.
Lose
1 LosGegenstand der Beschaffung ist die Planung und Errichtung von multifunktionalen Sonderbereichen im Rahmen des Projektes Neubau ZMedABCSchBw als Totalunternehmerleistung, gegliedert in: Mikrobiologische Labore, zwei BSL3/S3 und BSL4/S4 Pharmakologische/ toxikologische Labore hochhygiene Tierhaltung (VTH) in Kombination mit Strahlenschutz Strahlenschutzbereich RK3Bereich, Low Level Labor Der Leistungsumfang beinhaltet dabei den gesamthaften Ausbau einschl. der raumbildenden Ausbauten der zuvor genannten Laborbereiche sowie sämtliche technische Anlagen, Sonderanlagen sowie weitere Leistungen. Die Brutto-Grundfläche (BGF) der Sonderlaborbereiche beträgt rund 10.300m². Im Rahmen der zweiten Stufe des wettbewerblichen Dialogs ist auf Grundlage der in den Vergabeunterlagen festgelegten Rahmenbedingungen, Anforderungen und Leistungsbestandteile eine funktionale Leistungsbeschreibung zu entwickeln und fortzuschreiben. Diese hat die vom Teilnehmer ermittelte Lösung in einer Weise zu konkretisieren, die eine belastbare Grundlage für die anschließende Angebotsphase und die spätere Vertragsumsetzung bildet. Darüber hinaus beabsichtigt der Auftraggeber, die gegenständliche Leistung mit einem „Progressiven Partnerschaftsmodell“ in Anlehnung an die Grundsätze der „integrierten Projektabwicklung“ (IPA) zu realisieren. Das vorgesehene Projektabwicklungsmodell basiert in seiner Ausgestaltung insbesondere auf den folgenden wesentlichen Grundprinzipien: Findung eines geeigneten Partners, Partnerschaftliche Projektorganisation, Gemeinsame Risikotragung, Anreizbasiertes Vergütungsmodell und Abrechnung nach dem „open books“Prinzip. Vor der zweiten Verfahrensstufe werden weitere Vergabeunterlagen vom Auftraggeber bereitgestellt. Der Auftraggeber behält sich vor, alle getroffenen Festlegungen im Laufe des weiteren Vergabeverfahrens zu konkretisieren und zu ändern, soweit dies vergaberechtlich zulässig ist. Er behält sich insbesondere vor, vertragliche Regelungen sowie Anforderungen an die Aufgabenstellung im Laufe des weiteren Verfahrens, z. B. auf Grund der im späteren Dialog (2. Verfahrensstufe) gewonnenen Erkenntnisse, zu konkretisieren, zum Gegenstand des Dialogs zu machen und zu ändern, soweit dies vergaberechtlich zulässig ist. Dies betrifft auch eine eventuelle Fortschreibung der ersten Entwürfe des abzuschließenden Vertragsentwurf unter Berücksichtigung der vorstehend beschriebenen Rahmenbedingungen. Zum aktuellen Zeitpunkt ist vorgesehen, das Verfahren in zwei Dialogrunden durchzuführen. Der Auftraggeber behält sich vor, zusätzliche Dialogphasen durchzuführen, sofern der Verfahrensverlauf dies erfordert. Über Änderungen des vorgesehenen Verfahrensablaufs werden sämtliche Teilnehmer rechtzeitig, transparent und unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes informiert. Weiter behält sich der Auftraggeber vor, den Bieterkreis in der 2. Stufe nach den jeweiligen Dialogrunden zu reduzieren. Im Rahmen der Dialogrunden ist jeweils von mehreren ganztägigen Besprechungen vor Ort, in den Räumlichkeiten des Auftraggebers, dem Staatlichen Bauamt München 1 auszugehen. Die konkreten Termine werden nach Abschluss der 1. Stufe, mit der Aufforderung zur Teilnahme am Dialog bekannt gegeben. Die voraussichtlichen Termine sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- price
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/301615 1. Kriterium Preis (Wichtung 50 %) Die Bewertung des Angebots nach diesem Kriterium richtet sich nach den nachfolgend genannten Unterkriterien. 1.1 Zielkosten (Wichtung 20 %) Bewertung: 0 - 5 Punkte (P) gemäß separater Anlage "260818_ZMedABC_wettb.Dialog_Erläuterung_Bewertung_1.Kriterium_Preis" 1.2 Deckungsbeitrag (Wichtung 10 %) 1.2.1 DB- Eigenleistung (Wichtung 7 %) Bewertung: 0 - 5 Punkte (P) gemäß separater Anlage "260818_ZMedABC_wettb.Dialog_Erläuterung_Bewertung_1.Kriterium_Preis" 1.2.2 DB- Fremdleistung (Wichtung 3 %) Bewertung: 0 - 5 Punkte (P) gemäß separater Anlage "260818_ZMedABC_wettb.Dialog_Erläuterung_Bewertung_1.Kriterium_Preis" 1.3 Verrechnungssätze (Wichtung 10 %) 1.3.1 Projektgemeinkosten Personal (Wichtung 7 %) Bewertung: 0 - 5 Punkte (P) gemäß separater Anlage "260818_ZMedABC_wettb.Dialog_Erläuterung_Bewertung_1.Kriterium_Preis" 1.3.2 Mittellöhne (Wichtung 3 %) Bewertung: 0 - 5 Punkte (P) gemäß separater Anlage "260818_ZMedABC_wettb.Dialog_Erläuterung_Bewertung_1.Kriterium_Preis" 1.4 Folgekosten (Wichtung 10 %) Bewertung: 0 - 5 Punkte (P) gemäß separater Anlage "260818_ZMedABC_wettb.Dialog_Erläuterung_Bewertung_1.Kriterium_Preis"
- quality
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/301615 2. Kriterium Qualität (Wichtung 50 %) Die Bewertung des Angebots nach diesem Kriterium richtet sich nach den nachfolgend genannten Unterkriterien. 2.1 Auftragsbezogene Qualifikation und Erfahrung der Projektmitarbeiter (Wichtung 20 %) 2.1.1 Auftragsbezogene Qualifikation und Erfahrung der Projektmitarbeiter (Wichtung 20 %) Projektteam Darstellung der Projektorganisation inkl. Angabe des Personalkonzepts über die gesamte Baumaßnahme Das Projektteam sollte sich dabei mindestens wie folgt zusammensetzen, wobei die jeweiligen Projektleiter/- innen und stellvertretende Projektleiter/-innen nicht personenenidentisch sein dürfen: a) 1 Gesamtprojektleiter/-in b) 2 Projektleiter/-innen, jeweils für die Bereiche Planung und Ausführung c) 2 stellvertretende Projektleiter/-innen, jeweils für die Bereiche Planung und Ausführung d) 1 Inbetriebnahmemanager/-in sowie 1 Schnittstellenkoordinator/-in e) Sonstige Mitarbeitende, wie beispielsweise Planer/-innen, Zeichner/-innen, Ingenieur/-innen, Einkäufer/-innen, Kalkulatoren/-innen, Abrechner/-innen, Inbetriebnehmer/-innen, Montageleiter/-innen sowie deren Stellvertretungen Vorstellung des Schlüsselpersonals Darüber hinaus ist das im Folgenden unter den Ziffern a) bis d) definierte Personal vorzustellen. Die unter a) bis d) definierten Rollen werden im Weiteren auch als Schlüsselpersonal oder Schlüsselbearbeiter bezeichnet. Je Schlüsselposition ist eine Person zu benennen. Die hierbei benannten Personen müssen denjenigen entsprechen, die für die jeweiligen Aufgaben- und Verantwortungsbereiche auch im Angebot sowie im späteren Vertrag verbindlich vorgesehen werden. a) 1 Gesamtprojektleiter/-in b) 2 Projektleiter/-innen, jeweils für die Bereiche Planung und Ausführung c) 2 stellvertretende Projektleiter/-innen, jeweils für die Bereiche Planung und Ausführung d) 1 Inbetriebnahmemanager/-in sowie 1 Schnittstellenkoordinator/-in Für sämtliche Schlüsselbearbeiter ist jeweils anzugeben: • detaillierte Benennung und Zuordnung der Personen und Funktionen • Verteilung der Aufgabenbereiche des Projektteams über alle Phasen der gesamten Baumaßnahme • Entscheidungsbefugnisse, Vertretungsregelungen, • Verfügbarkeit, insbesondere Darstellung der Kapazitäten in den verschiedenen Planungs- und Bauphasen; • Erreichbarkeit, Reaktionszeit und Arbeitssitz der benannten Personen • Angabe über den Berufsabschluss mit Nennung der jeweiligen Fachrichtung (Nachweise auf Verlangen) • Lebenslauf inkl. Angabe der fachlichen Kompetenz, Darstellung der fachlichen Qualifikation und der beruflichen Entwicklung • Gesamtdauer der einschlägigen Berufserfahrung in Jahren; Die Schlüsselbearbeiter sollten jeweils über eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens 10 Jahren verfügen. Darüber hinaus sind für alle Schlüsselbearbeiter mindestens zwei Referenzprojekte zu benennen, die hinsichtlich Art, Komplexität, Leistungszeitraum und Aufgabenstellung mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. Die Vergleichbarkeit der jeweiligen Referenzprojekte ist nachvollziehbar darzustellen. Zudem sind die konkreten Aufgaben sowie die jeweilige persönliche Verantwortlichkeit der benannten Schlüsselbearbeiter innerhalb der Referenzprojekte im Einzelnen zu beschreiben (spezifische Projekterfahrung mit Referenzprojekt). Die Personen werden nicht einzeln, sondern im "Team" gewertet. Bewertung: 0 - 5 Punkte (P) gemäß Erläuterung Bewertung "2. Kriterium Qualität" Erläuterung Bewertung "2. Kriterium Qualität" Die Bewertung der von den Bietern zum Zuschlagskriterium „2. Kriterium Qualität“ einschließlich der hier benannten Unterkriterien einzureichenden Unterlagen, Darstellungen und Angaben erfolgt gemäß der nachstehenden Regelung: 5 Punkte = sehr gut/ aus Sicht des Auftraggebers optimal 4 Punkte = gut/ durchweg überzeugend 3 Punkte = befriedigend/ den durchschnittlichen Erwartungen entsprechend 2 Punkte = ausreichend/ lückenhaft, den Erwartungen gerade noch entsprechend 1 Punkt = mangelhaft/ im Ganzen unzureichend, an erheblichen Lücken leidend 0 Punkte = gänzlich ungeeignet
- quality
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/301615 2.2 Qualität und Funktionalität der konstruktiven Lösungsvorschläge Die Bewertung des Angebots nach diesem Kriterium richtet sich nach den nachfolgend genannten Unterkriterien. (Wichtung 24 %) 2.2.1 Technische Anlagen (Wichtung 6 %) Bewertung der Ausarbeitung in Bezug auf die technische Umsetzung der Aufgabenstellung, insbesondere in Bezug auf: - das Abwassernetz (Dekontaminierbarkeit/ Unterdrucksystem) - die thermische Inaktivierung - die Redundanzanforderungen aus Arbeitsauftrag der Institute (parallele Filterstrecke) - Druckhaltung hochdichter Räume bei jedem Betriebszustand - Abklinganlage - Schleusen Bewertung: 0 - 5 Punkte (P) gemäß untenstehender Erläuterung Bewertung "2. Kriterium Qualität" 2.2.2 MSR (Wichtung 9 %) Bewertung der Ausarbeitung in Bezug auf die Umsetzung der Aufgabenstellung zur Qualität der MSR, insb.: - Bewertung der Betriebs- und Störfallmatrix - Redundanzanforderungen aus Arbeitsauftrag der Institute (Ansteuerung der einzelnen ASPs) - Umsetzung der Brandschutzanforderungen/ Aufteilung der Schaltschränke - Vermeidung von Personen- und Umweltschäden Bewertung: 0 - 5 Punkte (P) gemäß untenstehender Erläuterung Bewertung "2. Kriterium Qualität" 2.2.2 Inbetriebnahmekonzept (Wichtung 9 %) Bewertung der Ausarbeitung in Bezug auf die Umsetzung der Aufgabenstellung zum Inbetriebnahmekonzept, insb: - Integration von zusätzlichen Prozessen - Einschätzung der Inbetriebnahmezeiträume - Abhängigkeit zu den Antragsunterlagen/ Genehmigung - Validierungen/ Nachweise für Sonderanlagen Bewertung: 0 - 5 Punkte (P) gemäß Erläuterung Bewertung "2. Kriterium Qualität" Erläuterung Bewertung "2. Kriterium Qualität" Die Bewertung der von den Bietern zum Zuschlagskriterium „2. Kriterium Qualität“ einschließlich der hier benannten Unterkriterien einzureichenden Unterlagen, Darstellungen und Angaben erfolgt gemäß der nachstehenden Regelung: 5 Punkte = sehr gut/ aus Sicht des Auftraggebers optimal 4 Punkte = gut/ durchweg überzeugend 3 Punkte = befriedigend/ den durchschnittlichen Erwartungen entsprechend 2 Punkte = ausreichend/ lückenhaft, den Erwartungen gerade noch entsprechend 1 Punkt = mangelhaft/ im Ganzen unzureichend, an erheblichen Lücken leidend 0 Punkte = gänzlich ungeeignet
- quality
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/301615 2.3 Musterkalkulation (Wichtung 6 %) 2.3.1 Musterkalkulation ( Wichtung 6 %) Es ist eine Musterkalkulation entsprechend den nachfolgenden Vorgaben zu erstellen. Nachfolgend ist die Funktionsweise einer transparenten Musterkalkulation als Arbeitskalkulation auf Basis einer schematisierten Bauleistung beschrieben, welche der Bieter in dem beigestellten Hochbau-Kostenermittlungstool (IPAKalk; auf Excel-Basis) abzubilden hat. Die Beschreibung und das Kostenermittlungstool bieten einen klaren Prozess für die Bieter, um die Kosten und Leistungsansätze transparent und nachvollziehbar zu ermitteln. Der Detailierungsgrad dient als Mindestreferenz für die spätere Ermittlung der Herstellkosten, mit denen die Basiszielkosten festgelegt werden. Grundlage für die Erstellung der Musterkalkulation ist ein Beispielprojekt, das im Rahmen der 2. Verfahrensstufe benannt wird. Hierbei sind durch die Bieter die Kosten- und Leistungsansätze in Form einer transparenten Arbeitskalkulation für die jeweilige Musterkalkulation zu ermitteln. Für die Kalkulation wird vom Auftraggeber das Excel-basierte Berechnungstool IPAKalk vorgegeben, womit die Struktur der Kosten für alle Angebote bezüglich Einzelkosten der Teilleistungen (EKT), Baustellengemeinkosten (BGK), Zeitgebundene Kosten (ZGK) und weitere Kostenbestandteile der Basiskosten auf Kostenebene in einheitlicher Form an den Auftraggeber übermittelt werden kann. Das Tool sowie ein Handbuch werden im Rahmen der 2. Verfahrensstufe zur Verfügung gestellt.. Die Bieter haben Annahmen betreffend Leistung und Kosten zu treffen. Dazu gehören Kosten für Material und Stoffe, Bauhilfsmittel, Gerätekosten für Leistungsgeräte, Personalkosten und Fremdleistungen. Zeitgebundene Kosten umfassen Gerätekosten für Vorhaltegeräte, Personalkosten und ZGK für Fremdleistungen. Zusätzlich wird eine detaillierte Leistungsermittlung innerhalb der Aufgabenstellung erwartet, die Informationen zu Leistungsansätzen, Arbeitstagen und Anzahl der Arbeiter enthält (Transparenz). Durch diese präzisen Angaben kann der Auftraggeber die Kalkulation des Bieters besser nachvollziehen und beurteilen, ob sie den spezifischen Anforderungen des Projekts entspricht. Die Bieter haben die Aufgabe, die Kalkulation unter Verwendung des Tools IPAKalk zu erstellen, um sicherzustellen, dass die Struktur der Kosten einheitlich ist und alle relevanten Kostenpositionen (wie EKT und BGK) berücksichtigt werden. Dies gewährleistet eine transparente und vergleichbare Arbeitskalkulation, die den Anforderungen der Muster-Kalkulation entspricht und als Grundlage für die Bewertung und Vergabe der Aufträge durch den AG dient. Die kalkulierten Kosten werden dabei lediglich im Zuge der Prüfung der Nachvollziehbarkeit bewertet, etwa ob die Kosten- und Leistungsansätzen generell plausibel scheinen oder ob beispielsweise Angebotsbestandteile wie die angebotenen Deckungsbeiträge oder Verrechnungssätze deckungsgleich in der Musterkalkulation angesetzt werden. Eine mathematische Bewertung der im Rahmen der Musterkalkulation kalkulierten Kosten findet nicht statt. Der Auftraggeber bewertet im Rahmen der Musterkalkulation die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Kalkulation des Bieters. Die Bewertung erfolgt anhand der Gesamtdarstellung der Musterkalkulation. Bewertung: 0 - 5 Punkte (P) gemäß Erläuterung Bewertung "2. Kriterium Qualität" Erläuterung Bewertung "2. Kriterium Qualität" Die Bewertung der von den Bietern zum Zuschlagskriterium „2. Kriterium Qualität“ einschließlich der hier benannten Unterkriterien einzureichenden Unterlagen, Darstellungen und Angaben erfolgt gemäß der nachstehenden Regelung: 5 Punkte = sehr gut/ aus Sicht des Auftraggebers optimal 4 Punkte = gut/ durchweg überzeugend 3 Punkte = befriedigend/ den durchschnittlichen Erwartungen entsprechend 2 Punkte = ausreichend/ lückenhaft, den Erwartungen gerade noch entsprechend 1 Punkt = mangelhaft/ im Ganzen unzureichend, an erheblichen Lücken leidend 0 Punkte = gänzlich ungeeignet