Objektplanung Technische Ausrüstung Bildungscampus Eslohe
Innungsverband des Dachdeckerhandwerks Westfalen · Dortmund, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Der Innungsverband des Dachdeckerhandwerks Westfalen sucht einen Planer für die technische Ausrüstung beim Neubau des Bildungscampus Eslohe. Es geht um Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume gemäß HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure), umfassend die Leistungsphasen 1 bis 9 sowie projektspezifische Besondere Leistungen. Der Campus in Eslohe (Nordrhein-Westfalen) ist das zentrale Kompetenzzentrum des Dachdeckerhandwerks und wird als Ersatzneubau modernisiert, um Ausbildung, Unterkunft und Verpflegung zeitgemäß zu vereinen. Bewerbungsfrist ist der 23. September 2026.
Vergabeunterlagen
Kostenlos registrieren und alle Unterlagen herunterladen.Vergabeunterlagen.pdf
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Beschreibung
Am Bildungsstandort Eslohe befindet sich das zentrale Kompetenzzentrum des Dachdeckerhandwerks in Westfalen. Der Standort vereint die schulische Berufsausbildung, die Unterbringung der Auszubildenden, Verpflegungsangebote sowie Maßnahmen der Aus- und Weiterbildung in einem zusammenhängenden Campus. Die bestehende Gebäudeinfrastruktur stammt überwiegend aus den Jahren 1968 und 1985. Die vorhandenen Gebäude entsprechen sowohl hinsichtlich ihrer funktionalen Struktur als auch in Bezug auf die bauliche, energetische und nutzungsspezifische Qualität nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen modernen Bildungs- und Internatsstandort. Insbesondere die bestehende Mischnutzung von Unterricht, Verwaltung, Wohnen und Verpflegung innerhalb der vorhandenen Gebäude führt zu organisatorischen Einschränkungen und erschwert eine zeitgemäße Umsetzung des Bildungsauftrags. Auch die Unterbringungssituation im Wohnheimbereich entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Die derzeit überwiegend vorhandenen Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftssanitäranlagen bieten nur eingeschränkte Aufenthalts- und Wohnqualität. Darüber hinaus bestehen Defizite bei den Freizeit-, Aufenthalts- und Kommunikationsflächen für die Auszubildenden. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten für den Standort untersucht. Auf Grundlage der Ergebnisse hat sich der Auftraggeber für die Realisierung eines Ersatzneubaukonzeptes entschieden. Damit sollen die funktionalen, organisatorischen, pädagogischen und energetischen Anforderungen langfristig erfüllt und gleichzeitig der laufende Schul- und Wohnheimbetrieb während der Realisierung sichergestellt werden.
Qualifikation
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen unter Setzung einer angemessenen Frist von 6 Kalendertagen nachzufordern. gemäß § 56 VgV. Kommt der Bieter/die Bietergemeinschaft dieser Aufforderung nicht, nicht vollständig oder nicht fristgerecht nach, führt dies nach § 57 Abs.1 Nr. 2 VgV zum Ausschluss.
Lose
1 LosGegenstand des Vergabeverfahrens sind die Leistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß § 53ff. HOAI. Beauftragt werden die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 53 bis 56 HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI. Ergänzend sind projektspezifische Besondere Leistungen zu erbringen. Der Umfang dieser Leistungen ist in der Anlage "Leistungsbild Technische Ausrüstung" zu den Vergabeunterlagen beschrieben und wird Bestandteil des zu schließenden Vertrags. Die Beauftragung er-folgt gemeinsam mit den Grundleistungen der Technische Ausrüstung.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality30%
Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung Die Qualifikation, Erfahrung, Referenzen sowie die Arbeitsweise der im Auftragsfall eingesetzten Projektleitung und die Kommunikation innerhalb des Projektteams ist nachvollziehbar darzustellen. Qualifikation der vorgesehenen stellvertretenden Projektleitung Die Qualifikation, Erfahrung, Referenzen sowie die Arbeitsweise der im Auftragsfall eingesetzten stellvertretenden Projektleitung und die Kommunikation innerhalb des Projektteams ist nachvollziehbar darzustellen. Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung Objektüberwachung Die Qualifikation, Erfahrung, Referenzen sowie die Arbeitsweise der im Auftragsfall eingesetzten Projektleitung Objektüberwachung und die Kommunikation innerhalb des Projektteams ist nachvollziehbar darzustellen.
- quality40%
Darstellung und Struktur der beabsichtigten Aufbau- und Ablauforganisation des Bieters Der Bieter soll zu diesem Punkt darlegen, wie er die Koordination aller unter seinem Auftrag stehenden fachlich Beteiligten der ggf. verschiedenen Planungsdisziplinen inhaltlich und organisatorisch sicherstellen wird. Hierunter zählen die Struktur, die personalspezifische Qualifikation/Erfahrung und die Darstellung der Kapazitäten des Projektteams. Das gesamte Projektteam des Bieters ist im Projektkonzept schriftlich vorzustellen. Zu jedem Mitglied des Projektteams sind mindestens folgende Angaben zu machen: - Vor- und Zuname; - Berufliche Qualifikationen, Ausbildungsabschlüsse und/oder Hoch-schulabschlüsse unter Angabe des Jahres und der jeweiligen Ausbildungsstätte bzw. Hochschule; - Berufserfahrung in der im Projektteam vorgesehenen Funktion; - Dauer der Zugehörigkeit des Mitarbeiters zum Unternehmen; bei Führungskräften außerdem Angaben der genauen Führungsfunktion, z.B. Geschäftsführung, Prokura, Abteilungsleitung; - Bisherige Tätigkeiten, die mit der vorliegenden Aufgabe vergleichbar sind; - Derzeitige Tätigkeiten des Mitarbeiters: Hierbei sind insbesondere Angaben über die voraussichtliche Verfügbarkeit des Mitarbeiters während der Projektphase zu machen. Neben dieser internen Koordination des Planers sollen auch die Schnittstellen zum Auftraggeber sowie zu weiteren Planungsbeteiligten außerhalb des Projektteams des Bieters dargestellt werden und wie diese in den Planungs- und Projektablauf eingebunden werden. Der Bieter soll in Bezug auf die Ablauforganisation - basierend auf allen ihm zur Verfügung stehenden Informationen - sein Verständnis der Planungsaufgabe darlegen und dabei sein Herangehen an die beauf-tragten Leistungen der Planungsaufgabe darstellen. Es wird erwartet, dass konkret Bezug auf die erkennbaren örtlichen Verhältnisse der Baumaßnahme genommen wird. Planerische Darstellungen werden hierbei nicht gefordert. Terminplan Plausibler Terminplan mit wesentlichen Meilensteinen unter Berück-sichtigung Antragsstellung Fördermittel und B-Plan-Verfahren Der Bieter soll einen Terminplan mit wesentlichen Meilensteinen erstellen. Es sind Erläuterungen der terminlichen Abfolge unter Darstellung der Terminmeilensteine, Planungs- und Ausführungsphasen vorzustellen sowie ggf. Optimierungs-möglichkeiten zu benennen, sofern dies aus eigener Sicht möglich ist. Es ist außerdem gefordert, interne Instrumente der Terminplanung, -kontrolle und -steuerung zu präsentieren. Die Schnittstellen zum Auftraggeber sollen klar formuliert werden. Es ist ein Projektbezug herzustellen. Ebenso sollen die Antragstellung Fördermittel sowie das B-Plan-Verfahren mitberücksichtigt werden Erstellung eines individuellen Projektkonzeptes - Aussagen zu Maßnahmen der Kostenplanung, Kostenkontrolle und - steuerung für dieses Projekt - Aussagen zu typischen Risiken und Fehlern bei der Leistungserbringung in allen zu beauftragenden Leistungsphasen sowie Vorschläge zum Vermeiden dieser Fehler - Darstellung des Verständnisses der Aufgabenstellung und der wesentlichen Projekt-anforderungen - Konzeptionelle Ideen für altersgerechte Freizeitgestaltung im Außen- und Innenbereich - Erläuterung der Herangehensweise an den Planungsprozess einschließlich Qualitäts-sicherung, Transparenz gegenüber dem Auftrag-geber sowie internem und externem Informationsaustausch - Darstellung der Organisation der Planung einschließlich Koordination der Fachplanungen und Schnittstellen - Logistik- und Baustelleneinrichtungskonzept unter Berücksichtigung der örtlichen Randbedingungen und des laufenden Betriebs Darlegung von eigenen projektspezifischen Lösungsansätzen Der Bieter sollte hierbei berücksichtigen und in seiner Herangehensweise darlegen, wie mit den planerischen Besonderheiten umgegangen wird.
- price30%
Die Bewertung des Honorarangebots erfolgt anhand der vom Bieter genannten Honorarparameter. Bewertet wird das voraussichtliche Ge-samthonorar für die ausgeschriebenen Leistungen unter Berücksichti-gung aller abgefragten besonderen Leistungen sowie Stundensätze. Diese Gesamtsumme (brutto) ist in den Honorarformblättern als Wer-tungssumme eindeutig markiert.