Objektplanung Gebäude und Innenräume (LPH 6-9) für Neubau von ca. 62 geförderten Wohnungen und Tiefgarage in Dachau
Stadibau – Gesellschaft für den Staatsbedienstetenwohnungsbau in Bayern mbH · München, Deutschland · TED
Zusammenfassung
Die Stadibau GmbH plant den Neubau einer Wohnanlage mit rund 62 barrierefreien, öffentlich geförderten Wohnungen für Staatsbedienstete, einem Gemeinschaftsraum und einer Tiefgarage mit 36 Stellplätzen in Dachau. Gegenstand der Ausschreibung ist die Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI 2021 für die Leistungsphasen 6 bis 9, die stufenweise vergeben wird. Die Baukosten werden auf rund 19 Mio. EUR brutto geschätzt. Angebotsfrist ist der 11. September 2026.
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Vergabeunterlagen
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Präqualifikation (PQ-VOB) vorhanden
PQ-Nummer hinterlegt, gültig bis 12/2026.
Betriebshaftpflicht mind. 3 Mio. € Deckungssumme
Police über 5 Mio. € je Schadensfall.
Drei Referenzen vergleichbarer Größe der letzten 5 Jahre
Zwei Referenzen passen, die dritte liegt knapp darunter.
Eigenerklärung zur Tariftreue liegt vor
Standardformular im Bewerberprofil hinterlegt.
Beschreibung
Die Stadibau GmbH plant auf dem Grundstück der ehemaligen Polizeiinspektion Dachau den Neubau einer Wohnanlage mit rund 62 barrierefreien, öffentlich geförderten Wohnungen für Staatsbedienstete, einem Gemeinschaftsraum sowie einer Tiefgarage mit derzeit 36 Stellplätzen. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude gemäß §§ 33 ff. HOAI 2021 für die Leistungsphasen 6 bis 9 bei stufenweiser Beauftragung; die Baukosten (KG 300 und 400) werden auf rund 19 Mio. EUR brutto geschätzt. Für eine genaue Beschreibung siehe 5.1
Qualifikation
---- a) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB; ---- b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Eintragungen im Wettbewerbsregister; ---- c) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 MiLoG; ---- d) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen; ---- e) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers gem. § 43 Abs. 1 VgV i. V. m. § 75 Abs. 3 VgV nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Leistungserbringer die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt; ---- f) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese zu benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben; ---- g) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben; ---- h) Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften. Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften; ---- i) Erklärung Bezug Russland; Gem. § 56 Abs. 2 VgV behält sich der Auftraggeber vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise nachzufordern. Ein Rechtsanspruch auf Nachforderung besteht aber nicht.
Lose
1 LosGegenstand der Beschaffung sind Leistungen der Objektplanung Gebäude gemäß §§ 33 ff. HOAI 2021 für die Leistungsphasen 6 bis 9. Die Beauftragung erfolgt stufenweise.--- Die Stadibau GmbH als staatliche Wohnungsbaugesellschaft plant auf dem Grundstück der ehemaligen Polizeiinspektion Dachau in der Dr.-Höfler-Straße 1, 85221 Dachau, den Neubau einer Wohnanlage mit rund 62 barrierefreien, öffentlich geförderten Wohnungen für Staatsbedienstete sowie einer Tiefgarage. Das bestehende Gebäude wird im Zuge der Maßnahme zurückgebaut. Ergänzend sind gemeinschaftliche Nutzungen, insbesondere ein Gemeinschaftsraum, sowie eine Tiefgarage mit derzeit 36 Stellplätzen, davon vier barrierefreie Stellplätze, vorgesehen. Das Baugrundstück liegt östlich des Dachauer Stadtzentrums in unmittelbarer Nähe der Augsburger Straße, einer der Hauptverkehrsachsen der Stadt. Das Projekt befindet sich derzeit im Abschluss der Leistungsphase 2. Für das Vorhaben liegt ein positiver Bauvorbescheid vor. Die Leistungen der Objektplanung Gebäude für die Leistungsphasen 1 bis 5 wurden bereits an ein Architekturbüro vergeben. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude für die Leistungsphasen 6 bis 9. Die Bearbeitung der Leistungsphase 6 erfolgt dabei parallel zur laufenden Leistungsphase 5. Geplant ist eine Ausführung in Massivbauweise aus Mauerwerk und Stahlbeton. Die Tiefgarage wird als Konstruktion aus wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton) mit Beschichtungssystem hergestellt. Vorgesehen sind außerdem ein extensiv begrüntes Flachdach, eine Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpenanlage mit ergänzender Gaskomponente sowie Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität. Die besonderen Anforderungen aus den Grundwasserverhältnissen sowie dem erforderlichen Spezialtiefbau sind bei Planung und Ausführung zu berücksichtigen. Die Baukosten werden derzeit für die Kostengruppen 300 und 400 auf rund 19 Mio. EUR brutto geschätzt. Für das Vorhaben ist die Beantragung von Fördermitteln vorgesehen. Auf dem Baugrundstück befindet sich derzeit das Bestandsgebäude der ehemaligen Polizeiinspektion. Vor dem Abbruch ist eine Schadstoffsanierung durchzuführen. Darüber hinaus sind die Umverlegung bestehender Versorgungsleitungen sowie die Verlegung eines vorhandenen Trafostandorts erforderlich. Der Abbruch des Bestandsgebäudes ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Terminplan: --- Die 2. Verfahrensstufe (Angebotsphase) wird verkürzt sein. Die Angebotszeit wird aber mindestens 15 Kalendertage betragen, gerechnet ab dem Tag nach der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Durch die Teilnahme am Verfahren erklären sich die Bieter mit dieser Frist einverstanden. --- Die Auftragsvergabe sowie der unmittelbare Beginn der Leistungen der Objektplanung Gebäude (Leistungsphasen 6 bis 9) sind für KW 50 / 2026 vorgesehen. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2027 geplant. Die Fertigstellung des Bauvorhabens, einschließlich der Inbetriebnahme, ist für April 2029 vorgesehen.
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality38%
Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien"
- quality42%
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- price20%
Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien"