Objektplanung Gebäude für Erweiterungsbau Museum Wiesbaden
Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale Vergabe · Bad Nauheim, Deutschland · TED
- 24. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
- 17. Aug. 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Studio Salvi Weber ZT GmbH · €3.7M
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Zusammenfassung
Das Land Hessen sucht über seinen Landesbetrieb Bau und Immobilien einen Architekten oder ein Planungsbüro für die Objektplanung eines Erweiterungsbaus des Museums Wiesbaden in der hessischen Landeshauptstadt. Die Leistungen umfassen die Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI 2021 für das Gebäude und folgen auf einen abgeschlossenen Planungswettbewerb. Die Auswahl erfolgt nach Qualitätskriterien (Wettbewerbsergebnisse, Lösungsansätze, Personalkonzept, Projektmanagement) und Kostenkriterien.
Vergabeunterlagen
Kostenlos registrieren und alle Unterlagen herunterladen.Vergabeunterlagen.pdf
PDF-Dokument · 2,4 MB
Leistungsverzeichnis.pdf
PDF-Dokument · 860 KB
Eigenerklärung.docx
Word-Dokument · 124 KB
Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Studio Salvi Weber ZT GmbH
Auftragswert
€3.7M
Zuschlag am
17. Aug. 2026
Beschreibung
Im Rahmen des VgV-Verfahrens im Anschluss an einen Planungswettbewerb sollten für die Erweiterung des Landesmuseums die Leistungen für die Objektplanung Gebäude (LPH 1 (anteilig) - 9 § 34 HOAI 2021) vergeben werden.
Lose
1 LosDas Museum Wiesbaden befindet sich in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden und gehört zu einem der fünf Hessischen Landesmuseen. Das Museum verbindet Kunst und Natur und spannt den Bogen von naturkundlichen Objekten bis zur Gegenwart. Auf einer Ausstellungsfläche von 7.400 Quadratmetern vereint das Landesmuseum die Kunstsammlungen, unter anderem Ausstellungsstücke der Alten Meister, der Klassischen Moderne, der Moderne sowie der Zeitgenössischen Kunst und die Dauerausstellung der Naturhistorischen Sammlungen. Vor dem Hintergrund eines wachsenden Raumbedarfs, insbesondere von Ausstellungs- und Depotfläche sowie bestehender funktionaler Inkongruenzen im Museumsbetrieb ist die Erweiterung des Landesmuseums in Planung. Der Flächenbedarf der Erweiterung wurde auf etwa 3.000 qm NUF 1-6 festgelegt. Vor dem Hintergrund der besonderen Lage, der erforderlichen sensiblen Integration in den denkmalgeschützten Bestand und der kompakten zur Verfügung stehenden Baufläche wurden im Vorfeld mit den beteiligte nAkteuren intensive Untersuchungen und Abstimmungen zu möglichen Bebauungsoptionen durchgeführt. Unter Einbezug aller Erkenntnisse konzentrierte sich die Entwurfsaufgabe auf ein Baufeld im Südhof des Bestandsgebäudes. Der Erweiterungsneubau soll an diesem Standort als eigenständiger Anbau an das bestehende Museumsgebäude errichtet werden und sich unter Berücksichtigung von Denkmalschutz und städtebaulichen Restriktionen in die Umgebung einfügen. Die Konzeption erforderte eine durchdachte vertikale und horizontale Verteilung der Nutzungen, präzise Anbindungen und Vernetzungen mit dem Bestand sowie eine geschickte Organisation der Flächen. Der Auslober führte einen Planungswettbewerb durch, um die besten gestalterischen wie technisch-konzeptionellen Lösungen für diese anspruchsvolle Aufgabe zu finden.
Zuschlagskriterien
6 Kriterien- quality30%
1. Preis, 2. Preis, 3. Preis
- quality20%
Darstellung erster Überlegungen zur Herangehensweise an die konkrete Projektaufgabe in Bezug auf Lösungsmöglichkeiten und Optimierungsmöglichkeiten auf Basis der zur Verfügung gestellten Unterlagen.
- quality20%
Darstellung des Personaleinsatzkonzepts sowie der fachlichen Leistungsfähigkeit des Projektleiters und des Projektteams im Hinblick auf die vorgesehene Maßnahme anhand persönlicher Referenzen. Darstellung des Projektleiters und des Projektteams innerhalb der Präsentation.
- quality15%
Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement (Leistungsintegration und Koordination aller Planungsbeteiligten, Entscheidungs-, Änderungs- und Schnittstellenmanagement). Kommunikation zwischen den Beteiligten (Planer, Bauherr, Fachplaner, Nutzer, Behörden, Firmen). Erläuterung der Verfügbarkeit und der Präsenz der Projektbeteiligten vor Ort (während Planung, Bauausführung und Projektabschluss).
- cost12%
Grundleistungen und Besondere Leistungen einschl. Nebenkosten
- cost3%
Stundensätze