Objektplanung Gebäude für Erweiterung Biomasseheizkraftwerk
Stadtverwaltung Neckarsulm · Neckarsulm, Deutschland · TED
Bekanntmachung berichtigt · Fehler des Auftraggebers berichtigt
Beantwortung Bieterfrage 2
Zusammenfassung
Die Stadtverwaltung Neckarsulm vergibt Planungsleistungen für die Objektplanung eines erweiterten Biomasseheizkraftwerks nach HOAI 2021 in den Leistungsphasen 1 bis 4. Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung sollen die Wärmeerzeuger des bestehenden Kraftwerks erneuert und zusätzliche Energieanlagen installiert werden. Die Bewertung erfolgt zu 80 Prozent nach Qualitätskriterien (Büroqualifikation, Projektvergleichbarkeit, Planungsansatz, Präsentation) und zu 20 Prozent nach Preis. Bewerbungsfrist ist der 9. September 2026.
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Vergabeunterlagen
Kostenlos registrieren und alle Unterlagen herunterladen.Vergabeunterlagen.pdf
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
Word-Dokument · 124 KB
Präqualifikation (PQ-VOB) vorhanden
PQ-Nummer hinterlegt, gültig bis 12/2026.
Betriebshaftpflicht mind. 3 Mio. € Deckungssumme
Police über 5 Mio. € je Schadensfall.
Drei Referenzen vergleichbarer Größe der letzten 5 Jahre
Zwei Referenzen passen, die dritte liegt knapp darunter.
Eigenerklärung zur Tariftreue liegt vor
Standardformular im Bewerberprofil hinterlegt.
Beschreibung
Planungsleistungen Objektplanung Gebäude
Qualifikation
Nachgeforderte Unterlagen sind innerhalb von 6 Kalendertagen ab dem Tag der Nachforderung einzureichen.
Lose
1 LosVergabe von Leistungen für die Objektplanung nach HOAI 2021 Teil 4 Abschnitt 1, Leistungsphasen 1 - 4 gemäß § 34 ff. HOAI 1. Allgemeine Projektbeschreibung Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung (KWP) der Stadt Neckarsulm werden im bestehenden Biomasseheizkraftwerk (BMHKW) in den nächsten Jahren die Wärmeerzeuger größtenteils erneuert und zusätzliche Energieerzeugungs- und Versorgungsanlagen installiert. Die Planungsleistungen Leistungsphase 1 zur Erstellung des Transformationsplans wurden im Zuge der Erneuerung des Thermoölerhitzers Ende 2023 an das Ing. Büro Björnsen aus Leonberg, vergeben. Hierfür wurde nach der Richtlinie für die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) eine Förderung (Modul 1, LHP 1-4) beantragt, welche bewilligt wurde. Die Grundlagenermittlung nach HOAI (LPH 1), bzw. die Erstellung des Transformations-planes ist seit Herbst 2025 abgeschlossen. Die durch den Gemeinderat beschlossene Variante 4 daraus und anschließender Planungsleistungen der Gammel Engineering GmbH der technischen Gebäudeausrüstung (LPH 2-4) sieht zukünftig eine Erweiterung des bestehenden Biomasseheizkraftwerkes um folgende Wärmeerzeuger und Leistungen vor: • Zwei zusätzlicher Biomasseheizkessel inkl. Zubehör (je 1,2 MW th.) • Erneuerung Spitzenlastkessel 1 + 2 (18 MW th. Biomethan/ Wasserstoff) • Rauchgaskondensationsanlage inkl. Wasser-Wasser-Wärmepumpe (2 MW th.) • Zwei Abluft-/ Außenluft Wärmepumpen (je 0,2 MW th.) • Zusätzlicher Großwärmespeicher, Inhalt= 5.000 m³ • Anpassung, bzw. Erneuerung der Wärmeverteilung und hydraulischen Anbindung • Erweiterung der MSR- und Gebäudeleittechnik (Fabr. Siemens) • Elektrotechnische Anbindung der neuen Wärmeerzeuger Die Übersicht und zukünftige Standorte der geplanten Wärmeerzeuger ist aus dem Abschlussbericht und den Plänen der Gammel Engineering GmbH zu entnehmen. Dieser wird den Bewerbern in der 2. Phase zur Verfügung gestellt. Für die Standsicherheit und Stabilität ist für die Errichtung und Einbindung der neuen Wärmeerzeuger, Rohrleitungstrasse und Großpufferwärmespeicher (Fundament) ist eine Tragwerksplanung (Statik Stahlbau-/ Betonbau) erforderlich. Diese Leistungen wurden an das Büro Wulle Laig Ingenieure GmbH aus Heilbronn vergeben. Eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit von Architekt und Tragwerksplaner ist zwingend erforderlich. Planung Architekt: Für die Errichtung und Einbindung der neuen Wärmeerzeuger, Rohrleitungstrasse und Großpufferwärmespeicher ist eine Architektenplanungsleistung erforderlich. Aufgabe des Architekturbüros ist die bauliche Hülle und Integration der technischen Anlagen in das Gesamtkonzept. Im Rahmen der Vorplanung ist eine Kostenschätzung nach DIN 276 (zweite Ebene) zu erstellen. Die Kostenberechnung nach DIN 276 (dritte Ebene) ist im Rahmen der Entwurfsplanung zu erstellt. Die beschriebenen Leistungen müssen bis 30.09.2026 abgeschlossen sein.
Zuschlagskriterien
5 Kriterien- quality10%
Vorstellung Büro, Bürostruktur, Aufstellung des gesamten Projektteams, Aufgabenverteilung im Projektteam, Persönliche Qualifikation Projektleiter, Informations- und Wissensaustausch, Verfügbarkeit, Urlaubs- und Krankenvertretung, Methoden um bautechnisch auf dem aktuellen Stand zu bleiben
- quality20%
Vergleichbarkeit mit dem anstehenden Projekt, Vorstellung interessanter Ideen des Projekts, Abstimmungsmethoden mit Bauherr / Nutzer, Planern, Projektsteuerung und Sonderfachleuten, Herausforderungen und Probleme im Projekt. Wie wurde mit diesen Umgegangen?, Plankoordination Schnittstellenplanung, Nutzerzufriedenheit
- quality35%
Umgang / Herangehensweise an die Planungsaufgabe, Vorgehensweise bei der Integration der TGA-Planung in die Gesamtplanung, Herausforderungen des Projekts, Architektonische Einbindung in die örtlichen Gegebenheiten, Möglichkeiten der Einbindung von erneuerbaren Energien in die Gebäudehülle, Abstimmungsmethoden mit Bauherr / Nutzer, Planern, Behörden und Sonderfachleuten, Vorgehensweise zum Erreichen eines wirtschaftlichen Funktionsgebäudes
- quality15%
Beantwortung der Rückfragen, Beantwortung der Fachfragen, Gesamteindruck der Präsentation
- price20%
Honorar (günstigstes Angebot: 10 Punkte, ab 30% über günstigstem Angebot: 1 Punkt, dazwischen liegende Angebote werden interpoliert)