Objektplanung für energetische Sanierung Technisches Hilfswerk Bautzen
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und Vertragsmanagement · Dresden, Deutschland · TED
- 26. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
- 24. Aug. 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Planungsgruppe Wörmann GmbH · €318k
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Zusammenfassung
Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement sucht einen Planer für die energetische Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes des Technischen Hilfswerks (THW) in Bautzen. Das um 1900 errichtete, freigegliederte Bauwerk mit zwei Kopfbauten wird seit 1992 vom THW-Ortsverband als Schulungs- und Einsatzgebäude mit Garagen genutzt. Die Objektplanung für Gebäude und Innenräume ist mit einer Projektdauer von etwa 930 Tagen vorgesehen und wird nach Qualität (Projektorganisation und Projektmanagement) sowie Preis bewertet.
Vergabeunterlagen
Kostenlos registrieren und alle Unterlagen herunterladen.Vergabeunterlagen.pdf
PDF-Dokument · 2,4 MB
Leistungsverzeichnis.pdf
PDF-Dokument · 860 KB
Eigenerklärung.docx
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Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Planungsgruppe Wörmann GmbH
Auftragswert
€318k
Zuschlag am
24. Aug. 2026
Beschreibung
Objektplanung Gebäude und Innenräume
Lose
1 LosDas denkmalgeschützte Gebäude, um 1900 errichtet, diente ursprünglich als Kasernen- und Stallgebäude und wird seit 1992 durch den Ortsverband Bautzen der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) als Schulungs- und Einsatzgebäude mit angeschlossenen Garagenanlagen genutzt. Es handelt sich um ein freistehendes, langgestrecktes Bauwerk mit zwei Kopfbauten an der West- und Ostseite. Das Gebäude verfügt über ein Erdgeschoss sowie ein Ober‑ bzw. Dachgeschoss. Im ausgebauten westlichen Kopfbau wurde nachträglich eine Teilunterkellerung hergestellt und das Erdgeschossniveau angehoben. Das Dachgeschoss ist in diesem Bereich als Mansarddach ausgebildet. Im Rahmen von Werterhaltungsmaßnahmen wurde 2019 bei ca. 2/3 des Gebäudes die Dachdeckung erneuert und mit einer Biberschwanzdeckung versehen. Das Gebäude weist einen erheblichen Sanierungsbedarf sowohl an der Gebäudehülle als auch an den technischen Anlagen auf. Auf Grundlage der energetischen Erstbewertung wurde ein energetisches Feinkonzept (Stufe 2) erstellt, das die besonderen Anforderungen an Baudenkmale berücksichtigt. Die Wärmeversorgung erfolgt seit 2023 über einen Fernwärmeanschluss. Der Büro- und Unterkunftsbereich des denkmalgeschützten Gebäudes ist gemäß den Energieeffizienzvorgaben des Bundes für klimaneutrale Neu- und Erweiterungsbauten sowie Gebäudesanierungen ("Vorbildfunktion Bundesgebäude für Energieeffizienz") zu ertüchtigen. Das Projekt ist grundsätzlich am Leitfaden "Nachhaltiges Bauen" auszurichten. Parallel dazu erfolgt die brandschutztechnische Ertüchtigung entsprechend dem Brandschutzkonzept. Der für die Baumaßnahme veranschlagte Gesamtkostenrahmen beträgt rd. 4,0 Mio. Euro brutto für die KG 200 - 600 (DIN 276). Gegenstand der geplanten Beauftragung dieses VgV-Verfahrens sind Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, mit Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 8. Einzelheiten zum Leistungsumfang sind dem Vertrag und dessen Anlagen zu entnehmen, welche den Vergabeunterlagen beiliegen. Der Leistungsabruf erfolgt stufenweise. Weiterführende Beschreibungen siehe Vergabeunterlagen - Projektbeschreibung
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality30%
Projektorganisation / Personaleinsatz
- quality40%
Projektmanagement
- price30%
A7 Preis