Objektplanung Freianlagen für die Sanierung und Erweiterung der Schule Oberroning
Schulstiftung der Diözese Regensburg · Regensburg, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Die Schulstiftung der Diözese Regensburg, eine kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts, vergibt Leistungen der Objektplanung für Freianlagen an der Real- und Mittelschule Oberroning. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 5 bis 9 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) sowie besondere Leistungen, darunter die Prüfung und mögliche Überarbeitung der Planung, Kostenberechnungen, die Dokumentation denkmalbedingten Mehraufwands und die Erstellung von Bestands-, Wartungs- und Pflegeunterlagen. Das Schulgelände mit denkmalgeschützten Gebäuden wird neu geordnet; ein Anbau aus den 1970er-Jahren wird durch einen Neubau ersetzt und die historischen Gebäude werden teilweise saniert und umgebaut. Teilnahmeanträge müssen bis zum 2. Oktober 2026 um 08:00 Uhr eingereicht werden.
Vergabeunterlagen
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Beschreibung
Die Schulstiftung der Diözese Regensburg, eine kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts, realisiert die umfassende bauliche Neuordnung der Real- und Mittelschule Oberroning. Das Schulgelände besteht aus einem historischen Klostergebäude sowie Erweiterungsbauten des 19. und 20. Jahrhunderts. Das ehemalige Kloster und die Erweiterungsbauten des 19. Jahrhunderts stehen unter Denkmalschutz. Im Rahmen der Gesamtmaßnahme wird der Schulanbau aus den 1970er-Jahren zurückgebaut und durch einen Neubau ersetzt. Parallel dazu erfolgt die Teilgeneralsanierung und der Umbau der denkmalgeschützten Bestandsgebäude zur zukünftigen schulischen Nutzung. Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 Abs. 3 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 Nr. 10.1 für die Leistungsphasen 5 bis 9 sowie ergänzende Besondere Leistungen. Dies sind: - Übernahme, fachliche Prüfung und gegebenenfalls Optimierung der vorliegenden Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Leistungsphasen 3 und 4) hinsichtlich Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Kosten u. U mit angepasster Kostenberechnung. - Gegebenenfalls Überarbeitung der Genehmigungsplanung einschließlich Erstellung und Einreichung einer Tekturplanung. - Kostenberechnungen nach DIN 276, gegliedert nach Bauabschnitten und Vergabeeinheiten. - Ermittlung und Dokumentation des denkmalbedingten Mehraufwands entsprechend den behördlichen Vorgaben und Förderabschnitten. - Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen (Leistungsphase 9). - Erstellung einer vollständigen Bestandsdokumentation einschließlich Revisionsunterlagen sowie Ausarbeitung von Wartungs- und Pflegeanweisungen für die Freianlagen.
Qualifikation
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bewerber hat im Rahmen einer Eigenerklärung mit dem Teilnahmeantrag anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren -gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder -gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder -gem. § 19 Mindestlohngesetz oder -gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Bei Einsatz anderer Unternehmen (ARGE-Partner oder Nachunternehmer) sind die entsprechenden Erklärungen ebenfalls mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der öffentliche Auftraggeber kann gemäß § 56 Abs. 2 S. 1 VgV den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende Unterlagen zu übermitteln oder unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen zu ergänzen, zu erläutern, zu vervollständigen oder zu korrigieren. Eine Nachforderung der Excel-Tabelle zu den Referenzangaben ("Anlage 3 Bewerbungsbogen_Projektdaten Referenzen") ist ausgeschlossen.
Lose
1 Los1. Projektbeschreibung und Besonderheiten Die Schulstiftung der Diözese Regensburg, eine kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts, realisiert die umfassende bauliche Neuordnung der Real- und Mittelschule Oberroning. Das Schulgelände besteht aus einem historischen Klostergebäude sowie Erweiterungsbauten des 19. und 20. Jahrhunderts. Das ehemalige Kloster und die Erweiterungsbauten des 19. Jahrhunderts stehen unter Denkmalschutz. Im Rahmen der Gesamtmaßnahme wird der Schulanbau aus den 1970er-Jahren zurückgebaut und durch einen Neubau ersetzt. Parallel dazu erfolgt die Teilgeneralsanierung und der Umbau der denkmalgeschützten Bestandsgebäude zur zukünftigen schulischen Nutzung. Die Gesamtinvestition beträgt gemäß Kostenberechnung rund 57 Mio. Euro. Zur Einhaltung der wirtschaftlichen Projektziele wurde die ursprüngliche Entwurfsplanung grundlegend überarbeitet. Die Optimierung umfasste insbesondere die Reduzierung der Gebäudekubatur und der Bearbeitungsfläche um rund 3.320 m², die Anpassung der Höhen- und Freianlagenplanung, die Reduzierung befestigter Pausenhofflächen, die Neuordnung der äußeren Erschließung einschließlich Feuerwehrzufahrten sowie den Entfall einzelner Freizeiteinrichtungen. Grundlage der Planung bildet das genehmigte Raumprogramm der Regierung von Niederbayern vom 25.01.2024. Die Freianlagen umfassen sämtliche Pausen-, Erschließungs-, Sport- und Grünflächen des Schulgeländes mit einer Gesamtfläche von rund 20.960 m². Nicht Bestandteil der Planung sind die bestehende Streuobstwiese sowie der Schwesternfriedhof. Die östliche Zufahrt einschließlich Wendemöglichkeit wird im Rahmen einer eigenständigen Verkehrsplanung bearbeitet, wobei die Schnittstellen zur Freianlagenplanung sicherzustellen sind. Im Zuge der Neuordnung entstehen funktional gegliederte Außenanlagen mit Pausenhöfen, Sport- und Aufenthaltsbereichen sowie 28 erforderlichen Pkw-Stellplätzen entsprechend der kommunalen Stellplatzsatzung. Die Freianlagen sind auf die Bedürfnisse von rund 720 Schülerinnen und Schülern auszurichten und in den Gesamtcampus aus denkmalgeschütztem Kloster, sanierten Schulgebäuden, Neubau, Turnhalle und Außensportanlagen zu integrieren. Die Gesamtmaßnahme gliedert sich in folgende Bauteile: - BT A: Ehemaliges Kloster - BT B: Ehemalige Schulriegel - BT C: Neubau - BT D: Abbruch des Schulanbaus aus den 1970er-Jahren - BT E: Energiezentrale - BT F: Neubau der Turnhalle Die Bauausführung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Der erste Bauabschnitt umfasst den östlichen Bereich mit Umfeld der neuen Sporthalle, Buswendeanlage, Parkplatz sowie dem Umfeld der Energiezentrale. Der zweite Bauabschnitt beinhaltet die westlichen Freianlagen mit Pausenhof, Umfeld der Bestandsgebäude sowie die nach dem Abbruch freiwerdenden Flächen. Der Baubeginn der Gesamtmaßnahme war im Oktober 2025. Die Gesamtbauzeit beträgt mehr als fünf Jahre. Für die Freianlagen und Verkehrsflächen ist eine Kostenobergrenze von insgesamt 3,2 Mio. Euro brutto einzuhalten. Grundlage für Planung und Ausführung bilden die Entwurfs- und Genehmigungsplanung, die definierte Schnittstellenliste sowie die Bestimmungen der Förderbehörden. 2. Aufgaben des Architekturbüros Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 Abs. 3 HOAI in Verbindung mit Anlage 10 Nr. 10.1 für die Leistungsphasen 5 bis 9 sowie ergänzende Besondere Leistungen. Dies sind: - Übernahme, fachliche Prüfung und gegebenenfalls Optimierung der vorliegenden Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Leistungsphasen 3 und 4) hinsichtlich Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Kosten u. U mit angepasster Kostenberechnung. - Gegebenenfalls Überarbeitung der Genehmigungsplanung einschließlich Erstellung und Einreichung einer Tekturplanung. - Kostenberechnungen nach DIN 276, gegliedert nach Bauabschnitten und Vergabeeinheiten. - Ermittlung und Dokumentation des denkmalbedingten Mehraufwands entsprechend den behördlichen Vorgaben und Förderabschnitten. - Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen (Leistungsphase 9). - Erstellung einer vollständigen Bestandsdokumentation einschließlich Revisionsunterlagen sowie Ausarbeitung von Wartungs- und Pflegeanweisungen für die Freianlagen. Die Beauftragung erfolgt bauabschnitts- und stufenweise: Stufe 1 - Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) - Leistungsphasen 6 und 7 (Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe) - Besondere Leistungen gemäß Leistungsbild Stufe 2 - Leistungsphasen 8 und 9 (Objektüberwachung und Objektbetreuung) - Besondere Leistungen gemäß Leistungsbild