Neubau einer 3‑Feld‑Sporthalle mit Tribüne, Kursraum, Foyer und elektrotechnischen Anlagen in Melle
Landkreis Osnabrück - Abt. 13.3 Zentrale Vergabestelle · Osnabrück, Deutschland · TED
- 18. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
- 17. Aug. 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Schürmann Gebäude + Energie GmbH & Co. KG · €619k
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Zusammenfassung
Der Landkreis Osnabrück plant den Neubau einer 3‑Feld‑Sporthalle in Melle mit einer Tribüne für bis zu 199 Personen, einem Kursraum und einem großzügigen Foyer. Zusätzlich sind die elektrotechnischen Anlagen für das Gebäude zu installieren. Die Hallenfläche beträgt etwa 27 × 46 m, das Gebäude ist ein- bis zweigeschossig und wird nicht unterkellert. Die Bauzeit ist mit 230 Tagen veranschlagt.
Vergabeunterlagen
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Schürmann Gebäude + Energie GmbH & Co. KG
Auftragswert
€619k
Zuschlag am
17. Aug. 2026
Beschreibung
Neubau Sporthalle Melle / Elektrotechnische Anlagen
Lose
1 LosDer Landkreis Osnabrück beabsichtigt den Neubau einer 3-Feld-Sporthalle mit Tribüne für bis zu 199 Personen in Melle inklusive zusätzlichem Kursraum und großzügigem Foyer. Bei der Sporthalle Melle handelt es sich um ein Gebäude mit entsprechend teilbarer 3-Feld-Halle mit einer Hallenfläche von rd. 27 x 46 m und vorgesetztem 1- bzw. 2-geschossigem Baukörper. Das Gebäude ist nicht unterkellert. Im Erdgeschoss befinden sich die Hallenebene, die dazugehörigen Umkleide- und Geräteräume sowie das offene Eingangsfoyer, Kursräume und weitere Nebenflächen. Im Obergeschoss sind im Wesentlichen weitere Foyerflächen, Tribüne, Nebenräume und die Technikzentrale untergebracht. Das gesamte Gebäude wird massiv als Stahlbeton- bzw. Stahlbetonskelettbau errichtet, in Kombination aus Ortbeton und Fertigteilen, diese sind zum Teil als Sandwichelement im erdgeschossigen Bereich ausgeführt. Die äußere Fassadengestaltung gliedert sich dadurch in einen massiven geschlossenen Sockel mit Sichtbetonfertigteilen und einer oberen Fassade, welche als vorgehängte Fassade konstruiert ist, bestehend aus verschiedenfarbigen, vertikal angeordneten Keramikelementen. Das Dach der Sporthalle besteht aus einer Spannbetonbinderkonstruktion und einer Tragschale aus Trapezblech. Das Dach wird als extensives Gründach mit PV- Anlagen ausgeführt. Die Binder haben eine Richtlänge von rd. 37m und liegen auf entsprechenden Stahlbetonstützen auf. Die Dachflächen der vorgesetzten Baukörper werden massiv in Stahlbeton ausgeführt, ebenfalls mit einem extensiven Gründach, jedoch ohne PV-Module. Die Gründung des gesamten Gebäudes erfolgt mittels Bohrpfählen (Vollverdrängungspfähle aus Beton zur Baugrundverbesserung) und Pfahlkopfbalken. Die Stahlbetonsohlplatte wird in WU-Konstruktion als freitragende Platte ausgeführt. Der Unterbau wird mit Schottertragschicht, Sauberkeitsschicht und Perimeterdämmung gebildet. Das Gebäude liegt in einem Hochwasserschutzgebiet. Entsprechende Genehmigungen hierzu liegen bereits vor. Maßnahmen zum Hochwasserschutz werden im Wesentlichen mittels angepasster Freianlagenplanung getroffen. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die für das Bauvorhaben erforderlichen Elektroinstallationsarbeiten. Mit der Ausführung der Leistung ist voraussichtlich im Februar / März 2027 zu beginnen; die Ausführungsdauer beträgt 230 Werktage.
Zuschlagskriterien
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Preis