Modernisierung des zentralen Firewall-Systems und Next Generation Endpoint Protection
Forschungsverbund Berlin e.V. · Berlin, Deutschland · TED
Bekanntmachung berichtigt · Fehler des Auftraggebers berichtigt
Aufgrund einer Anpassung von Daten in de unterlage "Bewerbungsbedingungen" wie folgt: Anpassung der "Bewerbungsbedingungen" Ziffer 4.4 (Seite 15), Punkte 5, 6 und 7: Ursprünglich: •Präsentationsrunde mit max. 6 Bietern: 27.-29.10.2026 •Versand der Einladung zum Dialog (an max. 3 Bieter): bis 06.11.2026 •Dialoggespräche mit 3 Bietern: am 17.-19.11., 24.-26.11. sowie 01.-03.12.26 Neu angepasst: •Präsentationsrunde mit max. 6 Bietern: 03.-05.11.2026 •Versand der Einladung zum Dialog (an max. 3 Bieter): bis 13.11.2026 •Dialoggespräche mit 3 Bietern: am 24.-26.11.2026 und am 01.-03.12.2026 Anpassung der "Bewerbungsbedingungen" Ziffer 5.21 (Seite 22), vorletzter Absatz: Ursprünglich: Die erste Präsentationsrunde soll wie unter 4.3 Zeitplan beschrieben am 27./28./29. Oktober 2026 stattfinden. Neu angepasst: Die erste Präsentationsrunde soll wie unter 4.4 Zeitplan beschrieben am 03./04./05. November 2026 stattfinden. Anpassung der "Bewerbungsbedingungen" Ziffer 5.21 (Seite 23), Themenwoche 2 und 3: Ursprünglich: •Themenwoche 2: IT-Service-Management (siehe Anlage 1, Seiten 17 bis 19) •Themenwoche 3: Kalkulations- und Abrechnungsmodell, Kostendeckungsbeitrag, Finanzierungsmodell sowie Vertragsentwurf (siehe Anlage 1, Seite 19) Das Thema für die erste Themenwoche ist festgelegt. Bei den anderen Themenwochen behält sich der Auftraggeber Änderungen oder Ergänzungen vor. Neu angepasst (Zusammenfassung von Themenwoche 2 und 3): •Themenwoche 2: IT-Service-Management (siehe Anlage 1, Seiten 17 bis 19) & Kalkulations- und Abrechnungsmodell, Kostendeckungsbeitrag, Finanzierungsmodell sowie Vertragsentwurf (siehe Anlage 1, Seite 19) Die grundsätzlichen Themen sind festgelegt. Zu den einzelnen Inhalten behält sich der Auftraggeber Änderungen oder Ergänzungen vor. Die Änderungen sind in der Unterlage "Bewerbungsbedingungen" rot markiert. Die aktualisierte Version 2 der "Bewerbungsbedingungen" steht als "Bewerbungsbedingungen-V2" zur Verfügung und ist nach aktuellem Stand von den Bewerbern zu berücksichtigen.
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Zusammenfassung
Der Forschungsverbund Berlin e.V. sucht einen Anbieter zur Modernisierung seiner zentralen Firewall- und Security-Gesamtarchitektur einschließlich einer Next Generation Endpoint Protection. Die neue Lösung muss aktuelle und zukünftige Anforderungen an Informationssicherheit, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit, Mandantenfähigkeit und wirtschaftlichen Betrieb erfüllen. Das Verfahren wird als Competitive Dialogue durchgeführt, mit Bewerbungsfrist bis 25. September 2026.
Vergabeunterlagen
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Eigenerklärung.docx
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Beschreibung
Modernisierung des zentralen Firewall-Systems im Forschungsverbund Berlin e.V.
Qualifikation
siehe "Erklärungen zu Ausschlussgründen" Die Nachforderung von Angaben im "Kriterienkatalog_Eignung" ist nicht ausgeschlossen
Lose
1 LosZiel des Vorhabens ist die Modernisierung der Firewall- und Security-Gesamtarchitektur inkl. einer Next Generation Endpoint Protection des Forschungsverbundes. Die künftige Lösung muss den aktuellen und zukünftigen Anforderungen an Informationssicherheit, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit, Mandantenfähigkeit, Nachvollziehbarkeit administrativer Tätigkeiten und einen wirtschaftlichen Betrieb entsprechen. Generelle Anforderungen an die neue Firewall-Struktur: - Mehrstufige Firewall-Struktur mit zentral betriebenem Perimeter-Firewall-Cluster und Segmentierungs-Firewall-Clustern je Institut, wobei unterschiedliche Hersteller vorgesehen werden müssen (Dual-Vendor-Strategie) B-Kriterium in BM - VLAN- und IP-basierte institutsbezogene Segmentierung - Virtuelle Domains für Segmentierung der Perimeter-Firewall der Corporate IT - Mindestens zwei Appliances pro geografischem Standort im Active-Passive-Betrieb - Ausbau des Backbone-Durchsatzes auf 10 Gigabit pro Sekunden mit Möglichkeit zur Erweiterung auf 40 Gigabit pro Sekunde ohne Austausch der Hardware sowie schleifenfreie Auslegung des Netzes - Anzahl gleichzeitiger Session: 20.000 bis 65.000; Anzahl VPN-Nutzung je Institut: mindestens 40 bis 70 Nutzer; maximal alle Mitarbeitenden im FVB (1.600 Mitarbeitenden) - Berücksichtigung von QoS-Mechanismen für VoIP und latenzsensible Anwendungen - Granulares, verbundweites einheitliches Rollen- und Berechtigungskonzept für administrative Zugriffe - Multifaktor-Authentifizierung für Benutzer (nativ oder über Identity-Provider) und Administratoren (nativ) - NGFW-Funktionalitäten: o IPS und IDS o Application IP o Geo-IP-Filter - Separierung von Netzen (z.B. Labornetze) via VLAN - Zentraler DNS-Security-Service, DoS-Abwehr, Content-Filterung und Advanced-Threat- Protection sowie die Einbindung externer Blacklists auf Perimeter-Ebene - Leistungsfähige und praktikable DoS-Abwehr - Gemeinsamer, mandantenfähiger WAF-Service für Web-Anwendungen - Plattformunterstützung beim VPN-Zugang für Windows, Linux und MacOS - Compliance-Prüfung für alle Betriebssysteme - Zentrales Management für Perimeter- (zwingend) und Segmentierungsfirewalls (optional) - Mandantentrennung mit granularer Abstufung von Administrationsrechten - Offene Schnittstellen zur Unterstützung von REST- oder XML-basierten APIs, Syslog, Net-Flow/IPFIX, SAML, LDAP, RADIUS und weiteren marktüblichen Integrationsschnittstellen - Remote Access: die Unterstützung etablierter Verfahren mit Split-Tunneling und Carrier-Grade-NAT ist vorzusehen - Identifikation der Institutszugehörigkeit, zum Beispiel über Zertifikate oder Namenskonventionen - SSL-Interception (Inbound für veröffentlichte Dienste sowie Outbound für kritische Server/Clients - E-Mail-Security, mandantenfähig, optional erwerbbar je Institut - Sandbox-Funktionen - Out-of-Band-Management - Mind. Schnittstelle zur automatischen Einbindung von Zertifikaten - IPv6-Zukunftsfähigkeit (eine Umstellung auf IPv6 im Rahmen des Projekts ist nicht geplant) - Zentrales, mandantenfähiges Log-Management mit mindestens dreimonatiger Vorhaltezeit, lokaler Pufferung beziehungsweise kurzzeitiger Fallback-Vorhaltung und Schnittstellen zu einem möglichen SIEM - Mandantenbezogenes und institutsspezifisches Logging Für die beschaffte Hardware, Software, Subskriptionen und Managementkomponenten sind geeignete Support- und Serviceleistungen anzubieten. Dazu gehören Störungsbeseitigung, Wartung, Softwarepflege, Hersteller- und Systemhaus-Support, Hardwaretausch, Patch- und Release-Management, Betriebsunterstützung sowie ein nachvollziehbarer Eskalationsprozess. Die Verfügbarkeit der künftigen Lösung ist mit mindestens 99,9 % pro Jahr anzusetzen. Die konkrete SLA-Ausgestaltung, insbesondere Reaktionszeiten, Wiederherstellungszeiten, Servicezeiten, planmäßige Änderungsfenster und Notfalländerungen, wird im Dialog unter Berücksichtigung von Redundanz, Wirtschaftlichkeit und Betriebsrisiko gemeinsam diskutiert. Darüber hinaus müssen NOC-Leistungen mit Security-Analyse vom zukünftigen Dienstleister erbracht werden. Reine SOC-Leistungen sind als ergänzende Option beziehungsweise Add-on zu behandeln. Für SOC-nahe Leistungen sind insbesondere Monitoring, Triage, Analyse, Alarmierung, Erstbearbeitung, Incident Response, Meldeketten, Rufbereitschaft, Mandantenfähigkeit, SIEM-/SOAR-Anbindung, Logquellen, Sensorik, Reporting und Kommunikationswege zu betrachten.