Messtechnische Überwachung der Bundesstraße B97 und der Kreisstraße K9207
Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH · Senftenberg, Deutschland · TED
- 20. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
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Zusammenfassung
Gegenstand ist die langfristige Überwachung der hydraulischen Situation entlang der B 97 und K 9207 mittels Porenwasserdruckgebern, Grundwassermessstellen und einem Warnsystem. Die bereits installierten Messgeräte werden per Datenlogger ausgelesen und die Daten zentral ausgewertet. Der Auftrag umfasst die fortlaufende Datenerfassung, Analyse und Berichterstattung bis zur endgültigen Sicherung der Straßen. Der Zeitraum erstreckt sich über mehrere Jahre.
Vergabeunterlagen
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Eigenerklärung.docx
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Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: unbekannt
Auftragswert
unbekannt
Beschreibung
Im Jahr 2010 wurden nach gegangenen Grundbruch- und Setzungsfließbewegungen auf den Innenkippen der Lausitz die Sicherheiten der Kippenflächen geprüft. Da die Verbindungsstraßen B 97 zwischen den Orten Hoyerswerda und Spreetal sowie der von der Bundesstraße abgehende Abzweig nach Burgneudorf (S 130) als auch die K 9207, die die Ortslagen Koblenz und Knappenrode verbindet, auf setzugsfließgefährdetem Kippenboden verlaufen, wurden langfristige Monitoringkonzepte festgelegt. Diese Monitoringkonzepte dienen der Überwachung der hydraulischen Situation mittels Porenwasserdruckgebern und Grundwassermessstellen bis zur endgültigen Sicherung der Verbindungsstraßen. Die Messstellen und die Porenwasserdruckgeber wurden mit Datenloggern ausgestattet und können somit fern überwacht werden. Die Installationen dieser Messeinrichtungen wurden im Jahr 2011 vorgenommen. Parallel dazu wurde ein Warnsystem, bestehend aus Wechselverkehrszeichen an der Straße aufgestellt, dass bei Erreichen eines definierten Warnwertes aufleuchtet, die Straßen sperrt und so rechtzeitig das Befahren der öffentlichen Straße verhindern soll. Im Jahr 2011 wurden an der K 9207 und im Jahre 2013 und 2020 an der B 97 zusätzlich Vertikaldrains (VD) parallel der Straße in den Boden eingedrückt, die der schnelleren Ableitung von Porenwasserüberdrücken dienen. Mit dem Einrichten des Sperrbereiches am Knappensee unmittelbar vor Aufnahme der Sicherungsmaßnahmen mussten die hauptsächlich an der Ostböschung vorhandenen Grundwassermessstellen ebenfalls fern überwacht werden. Dazu wurden diese Grundwassermessstellen mit Datenloggern ausgerüstet. Seit 2014 werden über diese Messmethode die Datenreihen der Grundwasserstände erfasst und überwacht. Im Laufe der Realisierung der Sicherungsmaßnahmen wurden weitere Grundwassermessstellen innerhalb des Sperrbereiches errichtet und mit Datenloggern ausgestattet. Es ist vorgesehen, die Verbindungsstraße K9207 und die angrenzenden Flächen im Sperrbereich des Knappensees bis zu ihrer endgültigen Sicherung weiterhin zu überwachen und so die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.
Lose
1 LosIm Jahr 2010 wurden nach gegangenen Grundbruch- und Setzungsfließbewegungen auf den Innenkippen der Lausitz die Sicherheiten der Kippenflächen geprüft. Da die Verbindungsstraßen B 97 zwischen den Orten Hoyerswerda und Spreetal sowie der von der Bundesstraße abgehende Abzweig nach Burgneudorf (S 130) als auch die K 9207, die die Ortslagen Koblenz und Knappenrode verbindet, auf setzugsfließgefährdetem Kippenboden verlaufen, wurden langfristige Monitoringkonzepte festgelegt. Diese Monitoringkonzepte dienen der Überwachung der hydraulischen Situation mittels Porenwasserdruckgebern und Grundwassermessstellen bis zur endgültigen Sicherung der Verbindungsstraßen. Die Messstellen und die Porenwasserdruckgeber wurden mit Datenloggern ausgestattet und können somit fern überwacht werden. Die Installationen dieser Messeinrichtungen wurden im Jahr 2011 vorgenommen. Parallel dazu wurde ein Warnsystem, bestehend aus Wechselverkehrszeichen an der Straße aufgestellt, dass bei Erreichen eines definierten Warnwertes aufleuchtet, die Straßen sperrt und so rechtzeitig das Befahren der öffentlichen Straße verhindern soll. Im Jahr 2011 wurden an der K 9207 und im Jahre 2013 und 2020 an der B 97 zusätzlich Vertikaldrains (VD) parallel der Straße in den Boden eingedrückt, die der schnelleren Ableitung von Porenwasserüberdrücken dienen. Mit dem Einrichten des Sperrbereiches am Knappensee unmittelbar vor Aufnahme der Sicherungsmaßnahmen mussten die hauptsächlich an der Ostböschung vorhandenen Grundwassermessstellen ebenfalls fern überwacht werden. Dazu wurden diese Grundwassermessstellen mit Datenloggern ausgerüstet. Seit 2014 werden über diese Messmethode die Datenreihen der Grundwasserstände erfasst und überwacht. Im Laufe der Realisierung der Sicherungsmaßnahmen wurden weitere Grundwassermessstellen innerhalb des Sperrbereiches errichtet und mit Datenloggern ausgestattet. Es ist vorgesehen, die Verbindungsstraße K9207 und die angrenzenden Flächen im Sperrbereich des Knappensees bis zu ihrer endgültigen Sicherung weiterhin zu überwachen und so die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.