Lieferung von Ökostrom und Netznutzung im Portfolio-Modell 2027–2029
Esche Schümann Commichau für das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) · Hamburg, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Im Auftrag des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) soll Ökostrom für definierte DFKI-Standorte in mehreren deutschen Regionen geliefert und die Netznutzung durchgeführt werden. Die Vertragslaufzeit reicht vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2029; vorgesehen ist ein Portfolio-Modell mit dem Einkauf von Stromhandelsprodukten in Größen von maximal 0,035 Megawatt. Das Zuschlagskriterium ist ausschließlich der angebotene Arbeitspreis je Megawattstunde. Angebote müssen bis zum 2. Oktober 2026 um 10:00 Uhr eingereicht werden.
Vergabeunterlagen
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Eigenerklärung.docx
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Beschreibung
Lieferung von Ökostrom inkl. Durchführung der Netznutzung für die Standorte des DFKI als Portfolio-Modell (Lieferzeitraum 01.01.2027 bis 31.12.2029)
Lose
1 LosDie vorliegende Ausschreibung betrifft den Abschluss eines Liefervertrages über die Lieferung von Ökostrom im Portfolio-Modell für definierte Standorte des DFKI für den Zeitraum vom 01.01.2027 bis 31.12.2029. Es soll ein Portfolio-Modell zur Anwendung kommen, welches die Möglichkeit zum Kauf von EEX-Standardhandelsprodukten (Jahr, Quartal, Monat) in Handelsgrößen von maximal 0,035 MW (kleinere Handelsgrößen für das DFKI wünschenswert) zu OTC-Notierungen bzw. den veröffentlichten Settlementkursen bietet und den Ausgleich (positiv wie negativ) der Residualmengen zu viertelstündlich Spotmarktpreisen EPEX Spot im Marktgebiet DE-LU vornimmt. Nach Erfahrungswerten aus der Vergangenheit ist mit einem Gesamtbedarf von rd. 3.500 MWh/Jahr zu rechnen. Diese Angabe ist jedoch unverbindlich, der Auftragnehmer ist verpflichtet je nach dem anfallenden Bedarf des DFKI auch sämtliche Mehr- oder Mindermenge zu liefern. Der Auftragnehmer ist während der Vertragslaufzeit exklusiver Stromlieferant für die auftragsgegenständlichen Abnahmestellen des DFKI. Die Einbindung von Drittmengen ist ausdrücklich zuzulassen. Hierzu zählen insbe-sondere Strommengen aus Eigenerzeugungsanlagen (z. B. Photovoltaik oder BHKW), Power Purchase Agreements (PPA), Beschaffungen über andere Energiehändler, Großhändler oder Handelsplattformen sowie sonstige zulässige Drittstrommengen. Der Auftragnehmer hat die bilanzielle und energiewirtschaftliche Integration dieser Mengen zu ermöglichen. Dem ausgeschriebenen Liefervertrag liegt ein Portfolio-Modell zugrunde. Die Preisfixierung nach Zuschlag erfolgt in Standardhandelsprodukten Base oder Peak (Jahr, Quartal, Monat). Die Abrechnung der Mengen erfolgt als monatlicher Portfoliopreis über alle Marktlokationen. Die Auslösung der Beschaffung (Preisfixierung) erfolgt manuell durch den Auftraggeber oder durch einen bevollmächtigen Dritten. Für den vertraglich festgelegten Lieferzeitraum erfolgt die Preisfixierung der Standardhandelsprodukte Base und Peak auf Grundlage der zum Zeitpunkt der jeweiligen Preisfixierung gelten-den Marktpreise für das Marktgebiet DE-LU. Als handelbare Standardprodukte sind insbesonde-re Year-, Quarter- und Month-Produkte vorgesehen. Die Abrechnung der nach erfolgter Beschaffung verbleibenden Residualmengen erfolgt auf Basis der viertelstündlichen Spotmarktpreise der EPEX SPOT für das Marktgebiet DE-LU.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
angebotener Arbeitspreis je MWh