Lieferung, Aufstellung und Einweisung von 27 Labor- und Präzisionswaagen
Bauhaus-Universität Weimar · Deutschland · DOEV
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Zusammenfassung
Die Bauhaus-Universität Weimar beschafft für die Erstausstattung des Laborneubaus des Finger-Instituts für Baustoffkunde insgesamt 27 Waagen: 13 Analysenwaagen sowie 14 Präzisionswaagen mit Tragfähigkeiten bis etwa 6, 20 beziehungsweise 35 Kilogramm. Die Geräte werden in den Baustofflaboren für chemische Analysen, Forschungsarbeiten sowie die Herstellung von Mörtel- und Betonmischungen eingesetzt und müssen unter anderem hohe Genauigkeit, Robustheit und Beständigkeit gegenüber alkalischen Medien aufweisen; zum Leistungsumfang gehören auch Aufstellung und Einweisung. Angebote können für mehrere Lose oder die gesamte Ausschreibung abgegeben werden; die Angebotsfrist endet am 5. Oktober 2026 um 10:00 Uhr.
Vergabeunterlagen
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Eigenerklärung.docx
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Beschreibung
Die Waagen sollen im Rahmen der Erstausstattung des Laborneubaus des Finger-Instituts für Baustoffkunde (FIB) angeschafft werden. Am FIB sind die Professuren Werkstoffe des Bauens, Bau- und Umweltchemie, sowie die Juniorprofessur Werkstoffmechanik angesiedelt. Das FIB ist eine internationale Spitzenforschungseinrichtung auf dem Gebiet der Zementchemie, Erforschung neuartiger CO2-Neutraler Bindemittel, Zusatzmittel und Betondauerhaftigkeit. Zusammen mit dem IAB und der MFPA bildet es das Innovationszentrum Bau, eine der größten Forschungsallianzen auf dem Gebiet der Baustoffforschung in Europa. Das Institut zeichnet weiterhin für den Studiengang Baustoffingenieurwissenschaft verantwortlich, in welchem der wissenschaftliche Nachwuchs für die universitäre und industrielle Forschung ausgebildet wird. Dieser Studiengang ist in seiner Konzeption in Deutschland einzigartig. Zusätzlich werden durch das Institut viele Lehrinhalte anderer Studiengänge der Fakultäten Bau- und Umwelt sowie Architektur und Urbanistik angeboten, wie z.B. Chemie für Ingenieure, Umweltchemie, Bauchemie, Baustoffkunde und vieles mehr. Die Ausschreibung umfasst 12 Analysenwaagen für exakte Wägeaufgaben bis 220 g, eine Analysenwaage für hochgenaues Einwiegen auf 0,01 mg genau, vier Präzisionswaagen bis ca. 6000 g, fünf Präzisionswaagen bis ca.20 kg und fünf Präzisionswaagen bis ca. 35 kg. Für die letzteren zwei Waagentypen sollen das Display auf einem Stativ montiert sein. Die Ausschreibung der Waagentypen wird in mehrere Lose aufgeteilt, auf die Bieter einzeln oder gesamthaft bieten können. Die Waagen kommen in unseren Baustofflaboren zum Einsatz und müssen genau, robust, schnell und langlebig sein. Wägeplattform und Display müssen dem temporären Kontakt mit alkalischen Medien standhalten. Die Waagen sollten eine hohe Linearität sowie einen sehr geringen Wiederholungsfehler im niedrigen Lastbereich aufweisen. Die genauen Leistungsanforderungen sind im technischen LV geregelt. Die Waagen werden im Laborneubau auf massiven Wägetischen platziert und in temperierten und z.T. in klimatisierten Räumen (20°C +-2°C, 65 % RH) betrieben. Die Waagen werden eingesetzt im chemisch analytischen Labor zum Herstellen von Standards für die Elementanalyse, Einwiegen von sehr geringen Probenmengen (250 mg) für den nasschemischen Aufschluss, gravimetrische Verdünnungen für die Analyse hochkonzentrierter Proben, Wiegen und Zurückwiegen von Veraschungsfiltern bei der gravimet-rischen Analyse sowie zum Herstellen von Eluaten für die Analyse bauschädlicher Salze. Weiterhin kommen die Waagen zum Einsatz im Thermoanalytischen Labor zum Einwiegen sehr geringer Proben-menge (ca. 20 mg) mit hoher Genauigkeit und Reproduzierbarkeit, Einwiegen von Präparaten für die DSC mit fünf Nachkommastellen (0,01g, 5g Mindesteinwaage). Im Syntheselabor werden Fließmitteln auf Basis nachwachsender Rohstoffe bzw. PCE-Fließmitteln, Hydrogele und Alginate synthetisiert und mit speziellen Funktionalisierungen ausgerüstet. Im röntgenanalytischen Labor werden Präparate für die RFA (Presspräparate, Schmelztablette) und für die XRD (Zumischung eines internen Standards) herge-stellt, die mithilfe hochpräziser Waagen eingewogen werden. Im Bindemittellabor und im Betonlabor werden Mörtelmischungen bzw. Betonmischungen nach Norm oder nach Spezialrezepturen im Rahmen von DFG-Forschungsprojekten hergestellt. Das besondere hierbei ist das Einwiegen von Hauptkompo-nenten und Zusatzmitteln auf ein und derselben Waage, sowie das schnelle Tarieren beim Einwiegen von Mehrkomponentenmischungen. Die Anforderungen orientieren sich an den Regeln für gute wissenschaftliche Praxis, wie sie beispiels-weise von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) dargelegt und gefordert werden und an den chemisch analytischen Regelwerken der DIN. Weiterhin basieren die Anforderungen auf jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich der Grundlagenforschung am FIB. Die Leistungsanforderungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Parameter Linearität, Wiederholbarkeit, Einschwingzeit und Mindesteinwaage bei einer Standardfehler von 1 %. Im Folgenden werden die Parameter beschrieben sowie Beispiele für de-ren Bedeutung für die Forschung am FIB aufgeführt.
Lose
1 LosDie Waagen sollen im Rahmen der Erstausstattung des Laborneubaus des Finger-Instituts für Baustoffkunde (FIB) angeschafft werden. Am FIB sind die Professuren Werkstoffe des Bauens, Bau- und Umweltchemie, sowie die Juniorprofessur Werkstoffmechanik angesiedelt. Das FIB ist eine internationale Spitzenforschungseinrichtung auf dem Gebiet der Zementchemie, Erforschung neuartiger CO2-Neutraler Bindemittel, Zusatzmittel und Betondauerhaftigkeit. Zusammen mit dem IAB und der MFPA bildet es das Innovationszentrum Bau, eine der größten Forschungsallianzen auf dem Gebiet der Baustoffforschung in Europa. Das Institut zeichnet weiterhin für den Studiengang Baustoffingenieurwissenschaft verantwortlich, in welchem der wissenschaftliche Nachwuchs für die universitäre und industrielle Forschung ausgebildet wird. Dieser Studiengang ist in seiner Konzeption in Deutschland einzigartig. Zusätzlich werden durch das Institut viele Lehrinhalte anderer Studiengänge der Fakultäten Bau- und Umwelt sowie Architektur und Urbanistik angeboten, wie z.B. Chemie für Ingenieure, Umweltchemie, Bauchemie, Baustoffkunde und vieles mehr. Die Ausschreibung umfasst 12 Analysenwaagen für exakte Wägeaufgaben bis 220 g, eine Analysenwaage für hochgenaues Einwiegen auf 0,01 mg genau, vier Präzisionswaagen bis ca. 6000 g, fünf Präzisionswaagen bis ca.20 kg und fünf Präzisionswaagen bis ca. 35 kg. Für die letzteren zwei Waagentypen sollen das Display auf einem Stativ montiert sein. Die Ausschreibung der Waagentypen wird in mehrere Lose aufgeteilt, auf die Bieter einzeln oder gesamthaft bieten können. Die Waagen kommen in unseren Baustofflaboren zum Einsatz und müssen genau, robust, schnell und langlebig sein. Wägeplattform und Display müssen dem temporären Kontakt mit alkalischen Medien standhalten. Die Waagen sollten eine hohe Linearität sowie einen sehr geringen Wiederholungsfehler im niedrigen Lastbereich aufweisen. Die genauen Leistungsanforderungen sind im technischen LV geregelt. Die Waagen werden im Laborneubau auf massiven Wägetischen platziert und in temperierten und z.T. in klimatisierten Räumen (20°C +-2°C, 65 % RH) betrieben. Die Waagen werden eingesetzt im chemisch analytischen Labor zum Herstellen von Standards für die Elementanalyse, Einwiegen von sehr geringen Probenmengen (250 mg) für den nasschemischen Aufschluss, gravimetrische Verdünnungen für die Analyse hochkonzentrierter Proben, Wiegen und Zurückwiegen von Veraschungsfiltern bei der gravimet-rischen Analyse sowie zum Herstellen von Eluaten für die Analyse bauschädlicher Salze. Weiterhin kommen die Waagen zum Einsatz im Thermoanalytischen Labor zum Einwiegen sehr geringer Proben-menge (ca. 20 mg) mit hoher Genauigkeit und Reproduzierbarkeit, Einwiegen von Präparaten für die DSC mit fünf Nachkommastellen (0,01g, 5g Mindesteinwaage). Im Syntheselabor werden Fließmitteln auf Basis nachwachsender Rohstoffe bzw. PCE-Fließmitteln, Hydrogele und Alginate synthetisiert und mit speziellen Funktionalisierungen ausgerüstet. Im röntgenanalytischen Labor werden Präparate für die RFA (Presspräparate, Schmelztablette) und für die XRD (Zumischung eines internen Standards) herge-stellt, die mithilfe hochpräziser Waagen eingewogen werden. Im Bindemittellabor und im Betonlabor werden Mörtelmischungen bzw. Betonmischungen nach Norm oder nach Spezialrezepturen im Rahmen von DFG-Forschungsprojekten hergestellt. Das besondere hierbei ist das Einwiegen von Hauptkompo-nenten und Zusatzmitteln auf ein und derselben Waage, sowie das schnelle Tarieren beim Einwiegen von Mehrkomponentenmischungen. Die Anforderungen orientieren sich an den Regeln für gute wissenschaftliche Praxis, wie sie beispiels-weise von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) dargelegt und gefordert werden und an den chemisch analytischen Regelwerken der DIN. Weiterhin basieren die Anforderungen auf jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich der Grundlagenforschung am FIB. Die Leistungsanforderungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Parameter Linearität, Wiederholbarkeit, Einschwingzeit und Mindesteinwaage bei einer Standardfehler von 1 %. Im Folgenden werden die Parameter beschrieben sowie Beispiele für de-ren Bedeutung für die Forschung am FIB aufgeführt.