Konfokales Laser-Scanning-Mikroskop mit Super-Resolution
Die TRON gGmbH an der Universitätsmedizin Mainz beschafft ein konfokales Laser-Scanning-Mikroskop mit Super-Resolution-Funktion und Large Area Imaging. Das Gerät dient der Krebsforschung und ermöglicht die Analyse von Tumorzellen, Immunzellen und deren Interaktionen in Gewebeproben. Die Beschaffung unterstützt die Erforschung von Krebsimmuntherapien und des Tumormetabolismus.
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Die TRON gGmbH (TRON Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität gemeinnützige GmbH, nachfolgend "TRON") erforscht als unabhängige, gemeinnützige, translationale Forschungseinrichtung neue Diagnostika und Therapien für die Behandlung von Krebs und anderen Krankheiten mit hohem medizinischem Bedarf. Unternehmensgegenstand sind die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie des öffentlichen Gesundheitswesens auf den Gebieten der Onkologie und Immunologie. TRON hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lücke zwischen der akademischen Grundlagenforschung und der marktorientierten Entwicklung der pharmazeutischen Industrie zu schließen. Ein Forschungsschwerpunkt des TRON ist, molekulare und zelluläre Prinzipien der Krankheitsentstehung vor allem in der Tumorentwicklung aufzudecken sowie Ansatzpunkte für deren Behandlung zu identifizieren. Des Weiteren soll ebenfalls die Untersuchung des Tumormetabolismus vertieft werden, da neueste Studien zeigen, dass Stoffwechselveränderungen einen großen Einfluss sowohl auf Immunzellen als auch auf Tumorzellen haben.
- Lieferung und Installation eines konfokalen Laser-Scanning-Mikroskops
- Super-Resolution-Funktion für hochauflösende Zellbildgebung
- Large Area Imaging für großflächige Gewebeanalysen
- Technischer Support und Wartung
- Erfahrung mit Forschungsinstitutionen im Bereich Onkologie
Eignungskriterien von KI ermittelt — keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Zur Erforschung von Mechanismen der Krebsimmuntherapie ist es erforderlich, biologische Prozesse auf mehreren räumlichen Skalen abzubilden. Einerseits müssen zelluläre Interaktionen zwischen Tumorzellen, Immunzellen und dem umgebenden Mikromilieu in größeren Gewebearealen analysiert werden. Andererseits ist eine hochauflösende Darstellung intrazellulärer Prozesse notwendig, insbesondere der Aufnahme, Verteilung und Verarbeitung therapeutischer Antikörper und nanopartikulärer Wirkstoffträger innerhalb einzelner Zellen. Diese Fragestellungen erfordern ein Mikroskopiesystem, das sowohl: - die schnelle, großflächige Bildgebung komplexer Proben bei zellulärer Auflösung als auch - die superauflösende Analyse subzellulärer Strukturen in einem integrierten Workflow ermöglicht. Der Einsatz mehrerer spezialisierter Einzelsysteme würde die Vergleichbarkeit der Daten, die Reproduzierbarkeit der Experimente sowie die Effizienz der Arbeitsabläufe erheblich beeinträchtigen. Daher ist eine vielseitige, hochintegrierte Mikroskopielösung erforderlich, die unterschiedliche Auflösungsniveaus und Probenformate innerhalb eines Systems abdeckt. Gegenstand der Beschaffung ist ein hochkomplexes konfokales Laser-Scanning-Mikroskopsystem mit integrierter Super-Resolution-Technologie sowie der Fähigkeit zur schnellen, hochauflösenden Abbildung sehr großer Probenflächen (Large Area Imaging) bei gleichzeitig hoher zellulärer Auflösung. Das System soll für anspruchsvolle biologische und biomedizinische Forschungsanwendungen eingesetzt werden, insbesondere für superauflösende subzelluläre Analysen, großflächige Gewebeaufnahmen sowie kombinierte Hochdurchsatz- und Hochauflösungsanwendungen. Die ausgeschriebene Leistung erfordert eine einzigartige Kombination folgender Eigenschaften, die in dieser Form nur von einem Anbieter am Markt erfüllt wird: - Nahtlose Integration von konfokaler Hochauflösungsmikroskopie und Super-Resolution-Verfahren innerhalb eines Systems, ohne Systemwechsel oder externe Module. - Möglichkeit der schnellen, automatisierten großflächigen Bildaufnahme (Tile Scans) im Millimeter- bis Zentimeterbereich bei gleichzeitig erhaltener zellulärer bzw. subzellulärer Auflösung. - Proprietäre optische und detektorbasierte Technologien, die eine signifikante Verbesserung der Auflösung und Signalqualität gegenüber konventionellen konfokalen Systemen ermöglichen. - Einheitliche Hard- und Softwarearchitektur, die Super-Resolution-, Large-Area-Scanning-, 3D-Imaging- und quantitative Analysefunktionen in einem durchgängigen Workflow vereint. - Hoher Automatisierungsgrad (Autofokus, Stitching, Batch-Verarbeitung), der für die geplanten Anwendungen zwingend erforderlich ist. Mit dem Erwerb wird die TRON einen dreijährigen Wartungsvertrag mit dem Auftragnehmer abschließen. Darüber hinaus handelt es sich bei der Erwerbsmöglichkeit der TRON um ein sog. Refurbished Gerät mit sparsamen und wirtschaftlichen Erwerbsbedingungen. Die Vergabe erfolgte gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 2 lit. b VgV, wonach ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb zulässig ist, wenn der Auftrag aus technischen Gründen nur von einem bestimmten Unternehmen ausgeführt werden kann und keine vernünftige Alternative oder Ersatzlösung besteht. Die Vergabestelle hat vor Beauftragung eine freiwillige Ex-ante-Bekanntmachung durchgeführt, Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 176682-2026
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Direktvergabe
- 30. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert