Kabel- und Rohrleitungstiefbau für Strom-, Wärme-, Gas- und Trinkwassernetze
Mainova AG · Frankfurt am Main, Deutschland · TED
- 2. Sept. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
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Zusammenfassung
Die Mainova AG und die NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH suchen qualifizierte Bauunternehmen für Kabel- und Rohrleitungstiefbauprojekte in den Sparten Strom, Wärme, Gas und Trinkwasser in Frankfurt am Main. Der Leistungsumfang umfasst unter anderem Leitungsverlegung, den Aufbruch und die Wiederherstellung von Oberflächen sowie Arbeiten an angrenzender Infrastruktur wie Umspannwerken; jährlich werden etwa 90 Kilometer Tiefbauleistungen benötigt. Für die kommenden acht Jahre sind zusätzliche Maßnahmen im Umfang von mehreren hundert Millionen Euro identifiziert, wobei der mögliche zusätzliche Bedarf bis zu 1,0 Milliarden Euro betragen kann.
Vergabeunterlagen
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Beschreibung
Umfeld Die Energiewende Deutschland führt in Frankfurt zu großen Änderungen in der Energieversorgung. Neben der Absicht der Stadt Frankfurt, bis 2040 CO2-neutral zu sein, gibt es großen Handlungsbedarf bei der Infrastruktur der Versorgungsnetze. Neue Stromtrassen sind zu Erschließung neuer Versorgungsgebiete zu bauen und an die bestehenden Netze anzuschließen, bestehende Infrastruktur mit Umspannwerken und Netze müssen ggf. erneuert und angepasst werden. Zusätzlich muss das Leitungsnetz für Fernwärme in der Stadt massiv erweitert werden, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Auch die Trinkwasser- und Gasleitungsnetze sind bezüglich Kapazität und Zuverlässigkeit anzupassen. Hinzu kommt ein enormes Wachstum der Stadt für neu geschaffenen Wohnraum, Industrie und Dienstleistungen; so ist Frankfurt mit seinen Rechenzentren der größte Internetknoten Europas, der Flughafen Frankfurt wird um ein neues Terminal erweitert etc. Aus diesen Gründen steigt auch bei Mainova AG und der NRM kontinuierlich der Bedarf an Tiefbauleistungen durch gut qualifizierte Bauunternehmen. Bedarfe und deren Umfang Das auf den Qualifizierungsprozess folgende Verhandlungsverfahren umfasst alle erforderlichen Leistungen für NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH und Mainova AG für Projekte im Leitungsbau der Sparten - Strom (Niederspannung, Mittelspannung, Hochspannung). - Wärme - Gas (Niederdruck, Mitteldruck, Hochdruck) - Trinkwasser Das o.g. Verhandlungsverfahren umfasst die meist erforderlichen Leistungen für Projekte im Kabel-/Rohrleitungstiefbau inkl. Oberflächenaufbruch-, Oberflächenwiederherstellungs- und Leitungsverlegungsarbeiten zur Abwicklung des Leitungsbaus der jeweiligen Sparten. Um dem Bedarf an Leitungsneubauten in allen Sparten und Erneuerungen sowie der direkt angrenzenden Infrastruktur wie z.B. mit Erneuerung und Neubau von Umspannwerken abzudecken, sind jährlich ca. 90 km Tiefbauleistungen in Frankfurt notwendig. Stand Frühjahr 2024 sind neben den bestehenden Bedarfen zusätzliche Tiefbauleistungen für - Erweiterung Stromnetz 110-kV-Kabel - Erneuerung Stromnetz 0,4 – 30-kV-Kabel - Erweiterung Wärmenetz - Erneuerung Trinkwassernetze in einer kumulierten Größenordnung von mehreren hundert Millionen Euro für die nächsten acht Jahre identifiziert bzw. befinden sich bereits in der Planung. Darin enthalten sind ebenfalls Baumaßnahmen zur Erneuerung oder zum Neubau von Umspannwerken. Stand heute rechnet Mainova mit einem möglichen zusätzlichen Bedarf an Tiefbauleistungen für die kommenden acht Jahre von bis zu EUR 1,0 Mrd.
Qualifikation
Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Lose
1 LosUmfeld Die Energiewende Deutschland führt in Frankfurt zu großen Änderungen in der Energieversorgung. Neben der Absicht der Stadt Frankfurt, bis 2040 CO2-neutral zu sein, gibt es großen Handlungsbedarf bei der Infrastruktur der Versorgungsnetze. Neue Stromtrassen sind zu Erschließung neuer Versorgungsgebiete zu bauen und an die bestehenden Netze anzuschließen, bestehende Infrastruktur mit Umspannwerken und Netze müssen ggf. erneuert und angepasst werden. Zusätzlich muss das Leitungsnetz für Fernwärme in der Stadt massiv erweitert werden, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Auch die Trinkwasser- und Gasleitungsnetze sind bezüglich Kapazität und Zuverlässigkeit anzupassen. Hinzu kommt ein enormes Wachstum der Stadt für neu geschaffenen Wohnraum, Industrie und Dienstleistungen; so ist Frankfurt mit seinen Rechenzentren der größte Internetknoten Europas, der Flughafen Frankfurt wird um ein neues Terminal erweitert etc. Aus diesen Gründen steigt auch bei Mainova AG und der NRM kontinuierlich der Bedarf an Tiefbauleistungen durch gut qualifizierte Bauunternehmen. Bedarfe und deren Umfang Das auf den Qualifizierungsprozess folgende Verhandlungsverfahren umfasst alle erforderlichen Leistungen für NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH und Mainova AG für Projekte im Leitungsbau der Sparten - Strom (Niederspannung, Mittelspannung, Hochspannung). - Wärme - Gas (Niederdruck, Mitteldruck, Hochdruck) - Trinkwasser Das o.g. Verhandlungsverfahren umfasst die meist erforderlichen Leistungen für Projekte im Kabel-/Rohrleitungstiefbau inkl. Oberflächenaufbruch-, Oberflächenwiederherstellungs- und Leitungsverlegungsarbeiten zur Abwicklung des Leitungsbaus der jeweiligen Sparten. Um dem Bedarf an Leitungsneubauten in allen Sparten und Erneuerungen sowie der direkt angrenzenden Infrastruktur wie z.B. mit Erneuerung und Neubau von Umspannwerken abzudecken, sind jährlich ca. 90 km Tiefbauleistungen in Frankfurt notwendig. Stand Frühjahr 2024 sind neben den bestehenden Bedarfen zusätzliche Tiefbauleistungen für - Erweiterung Stromnetz 110-kV-Kabel - Erneuerung Stromnetz 0,4 – 30-kV-Kabel - Erweiterung Wärmenetz - Erneuerung Trinkwassernetze in einer kumulierten Größenordnung von mehreren hundert Millionen Euro für die nächsten acht Jahre identifiziert bzw. befinden sich bereits in der Planung. Darin enthalten sind ebenfalls Baumaßnahmen zur Erneuerung oder zum Neubau von Umspannwerken. Stand heute rechnet Mainova mit einem möglichen zusätzlichen Bedarf an Tiefbauleistungen für die kommenden acht Jahre von bis zu EUR 1,0 Mrd.