Implementierungs-, Projekt- und Betriebsleistungen für IT-Anwendungen im Krankenhaus
Universitätsklinikum Heidelberg · Heidelberg, Deutschland · TED
Zusammenfassung
Das Universitätsklinikum Heidelberg schreibt einen Rahmenvertrag für Unterstützungsleistungen im IT-Applikationsmanagement klinischer und betrieblicher Anwendungen aus. Die Leistungen sollen voraussichtlich ab dem 1. Februar 2027 schrittweise von einem bestehenden externen Betrieb übernommen und über einen geplanten Zeitraum von vier Jahren einschließlich Verlängerungsoptionen erbracht werden. Der Auftrag betrifft den Standort Heidelberg; die Angebotsfrist endet am 30. September 2026 um 10:00 Uhr.
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Vergabeunterlagen
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Präqualifikation (PQ-VOB) vorhanden
PQ-Nummer hinterlegt, gültig bis 12/2026.
Betriebshaftpflicht mind. 3 Mio. € Deckungssumme
Police über 5 Mio. € je Schadensfall.
Drei Referenzen vergleichbarer Größe der letzten 5 Jahre
Zwei Referenzen passen, die dritte liegt knapp darunter.
Eigenerklärung zur Tariftreue liegt vor
Standardformular im Bewerberprofil hinterlegt.
Beschreibung
Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) gehört zu den größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland. Jedes Jahr werden in dessen Fachkliniken circa 80.000 Patienten voll- und teilstationär behandelt und mehr als 1.000.000 Patienten ambulant betreut. Der Heidelberger Campus vereint wissenschaftliche Institute und Kliniken des UKHD, bietet reichhaltige Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit lebens- und geisteswissenschaftlichen Fakultäten der Universität und hält gleichzeitig etablierte Kooperationen mit international renommierten außeruniversitären Großforschungseinrichtungen bereit. Die zunehmende Komplexität und die steigenden Anforderungen an die IT-Infrastruktur im Gesundheitswesen erfordern eine zuverlässige und effiziente Verwaltung der IT-Landschaft. Im Kontext des UKHD ist es von entscheidender Bedeutung, dass die betrieblichen und klinischen Anwendungen stets verfügbar und störungsfrei laufen, um eine optimale Patientenversorgung und einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.
Qualifikation
Siehe Formblatt UKHD_T1.4_Eigenerklärung Ausschlussgründe. Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Lose
1 LosIm Rahmen dieses Vergabeverfahrens schreibt das Universitätsklinikum einen Rahmenvertrag zur Erbringung von Unterstützungsleistungen im IT-Applikationsmanagement (voraussichtlich) ab dem 1. Februar 2027 für die folgenden 4 Jahren (geplant) inkl. Verlängerungsoptionen aus. Eine möglichst schrittweise Transition zur Überführung der Leistungen aus dem bestehenden an einen externen Dienstleister ausgelagerten Betrieb ist für den Zeitraum Q1/Q2 2027 geplant. Die vollständige Übernahme der Erbringung aller vertragsgegenständlichen Leistungen in den Regelbetrieb soll spätestens zum 01.07.2027. Das Zentrum für Digitalisierung und Informationstechnologie (ZDI) der Universitätsklinikum Heidelberg wird operativ in einzelne Bereiche unterteilt. Sie übernehmen unterstützt durch Auftragnehmer als externe Dienstleistungserbringer die Ende-zu-Ende-Verantwortung in Bezug auf die IT der jeweiligen Kernprozesse des Auftraggebers, um einen sicheren und stabilen Betrieb, aber auch die Weiterentwicklung der IT-Leistung sicherstellen zu können. Direkt von der Ausschreibung und dem Vergabegegenstand betroffen sind die Bereiche für Betriebliche Informationssysteme (BIS), für Krankenhaus-Informationssysteme (KIS), für Integration, Spezialsysteme und Archivierung (ISA) sowie direkt das ZDI selbst. Mit dem Ausschreibungsumfang wird der Servicebedarf des Auftraggebers von Betriebsleistungen im Applikationsmanagement abgedeckt. Dies beinhaltet insbesondere den reibungslosen Applikationsbetrieb, das schnelle und dauerhafte Beheben von Incidents und Problems sowie Releases, Upgrades und Updates in Abstimmung mit dem Auftraggeber. Außerdem umfasst dieser weitere unterstützende Projektleistungen, welche im direkten oder nahen inhaltlichen Zusammenhang mit den vorgenannten Betriebsleistungen stehen. Dabei wird von dem zukünftigen Auftragnehmer eine umfassende und ganzheitliche Erbringung der Leistungen im Rahmen eines Managed Service erwartet, um die Anforderungen des Auftraggebers hinsichtlich der IT-Architektur, IT-Sicherheit und IT-Service Integration umzusetzen. Die Integration der IT-Services auf Basis des ITIL v4-Frameworks müssen ganzheitlich für alle Fachbereiche bereitgestellt werden. Der Auftraggeber wird in diesem Zusammenhang den bzw. die Auftragnehmer steuern und die an den Standorten des Auftraggebers benötigte IT-Hardware sowie einen Teil der benötigten Softwarelizenzen beistellen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality50%
Qualitätswertung: 50 % Übergreifender Eindruck(10 %) - Verständnis von auftraggeber- bzw. branchenspezifischen Anforderungen - Angebotsqualität - Auftritt / Professionalität in Workshops und Präsentationen - Innovationsführerschaft und Zukunftsfähigkeit der Leistungserbringung - Antworten auf Prüffragen / Konzepte - Aufbau der Organisation Service-Perspektive (20 %) - Designierte Transitions-, Projekt- und Betriebsmanager - Qualitätsmanagement - Konsistentes Service Management - Servicefähigkeit / Servicekonzept / Service Delivery - Management von Schnittstellen - Veränderungen der Leistungsbeschreibungen - Reporting - Transitionsansatz Systemfunktionalität / Technische Perspektive (20 %) - Verfügbarkeit und Kompatibilität der Roadmaps - Flexibilität in Bezug auf aktuelle Plattformen und zukünftige Standards - Hohe Qualität der Implementierung und Support der Services - Qualität des Lösungsdesigns siehe UKHD_T0_Bewerbungsbedingungen Punkt 13.3
- price50%
Preis / einkäuferische Bewertung: 50% Die sich aus der Bewertung der eingereichten Angebote ergebende Wertungspunktzahl (in Prozent) für die Qualität 50% gewichtet. Der Preis wird ebenfalls mit 50% gewichtet. Die Gesamtwertung ergibt sich somit aus der 50% Qualität und 50% Preis. Die Bewertung des Preises erfolgt im Rahmen der einkäuferischen Bewertung anhand der angebotenen Gesamtpreises. Die Gesamtwertung bildet die Grundlage für die Entscheidung über die Einladung zu Vertragsverhandlungen und Due Diligence sowie für die Erteilung des finalen Zuschlags. siehe UKHD_T0_Bewerbungsbedingungen Punkt 13.3