Hochauflösendes Massenspektrometer für Proteomik und Lipidomik
Johannes Gutenberg-Universität Mainz · Mainz, Deutschland · TED
- 28. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
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Zusammenfassung
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz beschafft ein hochauflösendes Massenspektrometer des Modells Excedion Pro mit Vanquish Neo, Elektronentransferdissoziation (ETD) und feldasymmetrischer Ionenmobilitätsspektrometrie (FAIMS). Das Gerät soll in Mainz für strukturelle Massenspektrometrie sowie proteomische und lipidomische Analysen eingesetzt werden und wird im Rahmen eines bewilligten Großgeräteantrags der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beschafft. Die Vergabe erfolgt nach den Angaben ohne Wettbewerb aus technischen und patentrechtlichen Gründen an Thermo Fisher Scientific; ein Zeitrahmen oder Auftragswert ist nicht angegeben.
Vergabeunterlagen
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Beschreibung
Beschaffung eines hochauflösenden Massenspektrometers (Modell Excedion Pro mit Vanquish Neo, ETD und FAIMS) für strukturelle Massenspektrometrie, proteomische und lipidomische Analysen im Rahmen eines bewilligten DFG-Großgeräteantrags (INST 247/1246-1 FUGG).
Lose
1 LosBeschaffung eines hochauflösenden Massenspektrometers (Modell Excedion Pro mit Vanquish Neo, ETD und FAIMS) für strukturelle Massenspektrometrie, proteomische und lipidomische Analysen im Rahmen eines bewilligten DFG-Großgeräteantrags (INST 247/1246-1 FUGG). Die Leistung kann nur von einem bestimmten Unternehmen erbracht werden: Schutz von Ausschließlichkeitsrechten / Nichtvorhandensein von Wettbewerb aus technischen Gründen. Die Direktvergabe an die Firma Thermo Fisher Scientific ist gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 2 VgV zwingend erforderlich, da aus technischen Gründen sowie aufgrund des Schutzes von Ausschließlichkeitsrechten kein Wettbewerb vorhanden ist. Das Modell Excedion Pro ist weltweit das einzige System, das die für die DFG-Forschungsprojekte zwingend erforderlichen Parameter in einem einzigen Gerät vereint: Begründung für die Direktvergabe gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 2 VgV (Aus technischen Gründen sowie aufgrund des Schutzes von Ausschließlichkeitsrechten): Die Beschaffung des Massenspektrometers (Modell Excedion Pro der Firma Thermo Fisher Scientific) erfolgt im Rahmen einer Direktvergabe, da das System weltweit als einziges die zwingend erforderlichen Parameter für die bewilligten DFG-Forschungsprojekte (INST 247/1246-1 FUGG) in einem Gerät vereint. Ein Wettbewerb ist aus folgenden technischen und patentrechtlichen Gründen nicht vorhanden: Zwingende technische Alleinstellungsmerkmale: Massenauflösung: Für die Analyse komplexer Probengemische (z. B. neuronale Synapsen, Peptid-Lipid-Konjugate) ist eine Auflösung von > 400.000 (bei m/z 200) mit einer Massengenauigkeit von > 0,001 m/z unverzichtbar. Nur so lassen sich Fehlbestimmungen und erhöhte Falsch-Positiv-Raten beim Datenbankabgleich sicher vermeiden. Kombinierte Fragmentierungsmethoden: Die Identifizierung der Reaktionsmechanismen bei Protein-Lipid-Quervernetzungen erfordert zwingend die simultane Anwendung von kollisions- und elektronentransferbasierter Fragmentierung (HCD, ETD und EThcD) innerhalb derselben Messung. Andere Hersteller bieten diese Methoden lediglich isoliert voneinander an; die erforderliche Kombination in ein und derselben Messung ist auf dem Markt einzigartig. Patentschutz / Ausschließlichkeitsrecht: Das System erfordert zwingend eine Ionenmobilitätstrennung direkt im Quellenbereich (FAIMS). Diese filtert ungewünschte Analyten vor der eigentlichen Messung heraus und erhöht die analytische Dichte für die essenziellen Ionen drastisch. Dies ist für niedrig abundante, quervernetzte Peptide erfolgskritisch. Eine nachgelagerte Trennung (wie bei anderen Anbietern) reicht hierfür nicht aus, da sie die analytische Tiefe nicht erhöht. Das Patent für diese spezifische FAIMS-Vorrichtung liegt exklusiv bei Thermo Fisher Scientific. Sie wird von anderen Herstellern nicht angeboten und ist mit Fremdgeräten nicht kompatibel. Markterkundung & Wahrung der Wirtschaftlichkeit: Eine fortlaufende Marktbeobachtung, zuletzt aktualisiert durch eine umfassende Marktrecherche im Juli 2026, hat zweifelsfrei bestätigt, dass kein anderer Hersteller diese technischen Anforderungen in einem System erfüllen kann. Zur Wahrung der Wirtschaftlichkeit wurden trotz dieser Monopolsituation intensive Preisverhandlungen geführt. Dadurch konnte sichergestellt werden, dass die Beschaffung strikt im Rahmen des bewilligten Budgets der DFG-Zusage erfolgt.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- quality
Ein Wettbewerb ist aus technischen und patentrechtlichen Gründen nicht vorhanden.