Generalplanung für Erweiterung und Sanierung eines Sportfunktionsgebäudes in Hamburg
Bezirksamt Hamburg-Mitte · Hamburg, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Das Bezirksamt Hamburg-Mitte sucht Generalplanungsleistungen für die Erweiterung, Grundinstandsetzung und energetische Sanierung des Sportfunktionsgebäudes an der Sportanlage Fährstraße in Hamburg. Das rund 195 Quadratmeter große Gebäude soll unter anderem um einen Umkleideraum mit Dusche und WC, ein barrierefreies WC mit Dusche sowie eine Schiedsrichterumkleide erweitert werden; beauftragt werden die Objektplanung, die Planung der technischen Ausrüstung, die Tragwerksplanung und besondere Planungsleistungen. Der geschätzte Auftragswert beträgt 136.785,68 Euro, die Teilnahme- beziehungsweise Angebotsfrist endet am 28. September 2026 um 09:00 Uhr.
Vergabeunterlagen
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Beschreibung
Das Sportfunktionsgebäude Fährstraße in Hamburg muss erweitert werden und einer Grundinstandsetzung und energetischen Sanierung unterzogen werden. Die BGF des Gebäudes umfasst 195 qm BGF. Dazu sind die folgenden Generalplanungsleistungen zu erbringen: Objektplanung Gebäude/Innenräume gem. HOAI § 34, LPH 1-9 Fachplanung Technische Ausrüstung AG 1-5 gem. HOAI § 55, LPH 1-8 FachplanungTragwerksplanung gem. HOAI § 51, LPH 3-6 Sowie Besondere Leistungen gem. Anlage 10 HOAI Das Projekt umfasst die energetische Sanierung, die Grundsanierung sowie einen Erweiterungsbau des Sportfunktionsgebäudes auf der Sportanlage Fährstraße in Hamburg. Ziel ist die nachhaltige Modernisierung und Erweiterung der bestehenden Infrastruktur, um den gestiegenen Nutzungsanforderungen nach der Umwandlung des Sportplatzes zu einem Kunststoffrasenbelag gerecht zu werden. Das Projekt ist klar abgrenzbar: Es beinhaltet die energetische Sanierung der Gebäudehülle und Anlagentechnik, die umfassende Instandsetzung des Bestandsgebäudes sowie den Neubau eines zusätzlichen Umkleideraums mit Dusche und WC. Im Zuge der Erweiterung werden zudem ein barrierefreies WC mit Dusche und Waschbecken sowie eine Schiedsrichterumkleide mit Dusche geschaffen, die bislang nicht vorhanden waren. Die Installation von Garderobenboxen ermöglicht eine flexible Nutzung und Doppelbelegung der Umkleideräume. Insgesamt werden nach Abschluss des Projekts drei Umkleideräume zur Verfügung stehen. Die Maßnahmen sind in sich abgeschlossen und können in klar voneinander abgrenzbare Bauabschnitte unterteilt werden (energetische Sanierung, Grundsanierung, Erweiterungsbau). Das Projekt trägt zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität, zur Förderung des Sports und zur sozialen Integration vor Ort bei.
Qualifikation
Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A gem. § 123 GWB gem. § 124 GWB Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten. Fehlende Bieterunterlagen können gemäß § 56 VgV nachgefordert werden
Lose
1 LosDas Sportfunktionsgebäude Fährstraße in Hamburg muss erweitert werden und einer Grundinstandsetzung und energetischen Sanierung unterzogen werden. Die BGF des Gebäudes umfasst 195 qm BGF. Dazu sind die folgenden Generalplanungsleistungen zu erbringen: Objektplanung Gebäude/Innenräume gem. HOAI § 34, LPH 1-9 Fachplanung Technische Ausrüstung AG 1-5 gem. HOAI § 55, LPH 1-8 FachplanungTragwerksplanung gem. HOAI § 51, LPH 3-6 Sowie Besondere Leistungen gem. Anlage 10 HOAI Das Projekt umfasst die energetische Sanierung, die Grundsanierung sowie einen Erweiterungsbau des Sportfunktionsgebäudes auf der Sportanlage Fährstraße in Hamburg. Ziel ist die nachhaltige Modernisierung und Erweiterung der bestehenden Infrastruktur, um den gestiegenen Nutzungsanforderungen nach der Umwandlung des Sportplatzes zu einem Kunststoffrasenbelag gerecht zu werden. Das Projekt ist klar abgrenzbar: Es beinhaltet die energetische Sanierung der Gebäudehülle und Anlagentechnik, die umfassende Instandsetzung des Bestandsgebäudes sowie den Neubau eines zusätzlichen Umkleideraums mit Dusche und WC. Im Zuge der Erweiterung werden zudem ein barrierefreies WC mit Dusche und Waschbecken sowie eine Schiedsrichterumkleide mit Dusche geschaffen, die bislang nicht vorhanden waren. Die Installation von Garderobenboxen ermöglicht eine flexible Nutzung und Doppelbelegung der Umkleideräume. Insgesamt werden nach Abschluss des Projekts drei Umkleideräume zur Verfügung stehen. Die Maßnahmen sind in sich abgeschlossen und können in klar voneinander abgrenzbare Bauabschnitte unterteilt werden (energetische Sanierung, Grundsanierung, Erweiterungsbau). Das Projekt trägt zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität, zur Förderung des Sports und zur sozialen Integration vor Ort bei.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price20%
4 Vergütung, Honorar (auf alle Leistungen) Vollständigkeit, Höhe, Angemessenheit a) HZ, b) NK, c) Bes. Leist., d) Std.sätze Günstigstes Angebot = 5 Punkte. Das günstigste Angebot x 1,45 = 0 Punkte; dazwischen lineare Interpolation.
- quality80%
1. Qualität des Projektteams (Gewichtung 25) 1.1 Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen mit ihren fachlichen Aufgaben und ihren besonderen Kenntnissen. Darstellung über Projektorganigramm. (5 %) Bewertete Aspekte: Vollständige Vorstellung des Projektteams im Projektorganigramm, Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams, Besondere Kenntnisse des Projektteams in Bezug auf das konkrete Vorhaben, Erfahrungen und Fachkenntnisse, Vorstellung vergleichbarer persönlicher Referenzprojekte. 1.2 Positionierung Projektleiter/in (Generalplaner/in) (10%) A) Ist der Aufgabenbereich in Bezug auf die Durchführung des Projektes Zielgerichtet definiert? (0-5 Pkte.) B) Darstellung der Einbindung in andere Projekte: welche Auswirkung hat Einbindung auf die Leistungsfähigkeit? (0-5 Pkte.) C) Qualität der Vertretungsregelung bsplw. bei Krankheit (0-5 Pkte.) Als Gesamtbewertung wird der Mittelwert der vorgenannten Einzelbewertungen genommen; A-C sind somit gleichgewichtig. Wenn A), B) u. C) Dezimalstellen hinter dem Komma enthalten, so hat das Gremium unterschiedlich bewertet und es wurde hier bereits der Mittelwert gebildet. 1.3 Positionierung Objektüberwachung (10%) A) Ist der Aufgabenbereich in Bezug auf die Durchführung des Projektes Zielgerichtet definiert? (0-5 Pkte.) B) Darstellung der Einbindung in andere Projekte: welche Auswirkung hat Einbindung auf die Leistungsfähigkeit? (0-5 Pkte.) C) Qualität der Vertretungsregelung bsplw. bei Krankheit (0-5 Pkte.) Als Gesamtbewertung wird der Mittelwert der vorgenannten Einzelbewertungen genommen; A-C sind somit gleichgewichtig. Wenn A), B) u. C) Dezimalstellen hinter dem Komma enthalten, so hat das Gremium unterschiedlich bewertet und es wurde hier bereits der Mittelwert gebildet. 2. Darstellung der Arbeitsweise und Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität, Kosten und Termine (Gewichtung 20) 2.1 Organisation/Zusammenarbeit mit Auftraggeber und anderen Projektbeteiligten. (10%) Bewertete Aspekte: Organisation/Zusammenarbeit mit Auftraggeber und anderen Projektbeteiligten, Grundverständnis/Leitbild des Büros zur Rolle/Aufgabe innerhalb des Projekts, konkrete Projektbeispiele. 2.2 Welche Eigenschaft Ihres Planungsbüros sehen Sie als Alleinstellungsmerkmal? (Beschränkung auf ein Merkmal!) Was unterscheidet Ihr Büro von Wettbewerbern? (10%) Bewertete Aspekte: Wird das Alleinstellungsmerkmal als solches akzeptiert. Überzeugt das vorgestellte Alleinstellungsmerkmal. Ist das Alleinstellungsmerkmal projektrelevant. 3. Projekteinschätzung und Herangehensweise (Gewichtung 35) 3.1 Darstellung der (individuellen) Grundsatzüberlegungen zur Umsetzung des Bauvorhabens unter den Rahmenbedingungen. Darstellung der Herangehensweise. (25%) Bewertete Aspekte: Darstellung der Grundsatzüberlegungen, Auseinandersetzung mit dem vorliegenden Bauvorhaben, besonders zu beachtende Fragestellungen, Auseinandersetzung mit den vorhandenen Planungsunterlagen, Auseinandersetzung mit Standort, Erschließung, Besonderheiten der vorgesehenen Nutzung sowie erforderlichen Funktionalitäten, Herangehensweise an das vorliegende Projekt, Ansätze für die weitere Planung. 3.2 Überlegungen zur Nachhaltigkeit; Möglichkeiten der integralen Nachhaltigkeit bei Umsetzung des Bauvorhabens. (10%) Bewertete Aspekte: Darlegung integralen Planens (bezogen auf die Bereiche: Technik, Konstruktion, Material, Konzept und Nutzung) zur Sicherstellung zeitgemäßer Nachhaltigkeit des zu vergebenden Projektes unter Darlegung der Erfahrungen bei Referenzprojekten.