Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung für Ersatzneubau einer Turnhalle mit Mensa und Klassenräumen an der Grundschule St. Veit
Stadtverwaltung Mayen · Mayen, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Die Stadt Mayen beauftragt die Fachplanung der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) für den Ersatzneubau einer Turnhalle mit Mensa und zusätzlichen Klassenräumen auf dem Gelände der Grundschule St. Veit. Die Planung umfasst alle Leistungsphasen 1‑9 nach HOAI für die Anlagengruppen 1‑8, also u.a. Wärmeversorgung, Lüftung, Elektro, Aufzüge und Gebäudeautomation. Das Projekt ist als mehrgeschossiges Holzrahmen‑ bzw. Vollholzgebäude mit Flachdach, Dachbegrünung und Photovoltaikanlage konzipiert. Die Vergabe erfolgt im Rahmen eines europaweiten Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb.
Vergabeunterlagen
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Eigenerklärung.docx
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Beschreibung
Die Stadt Mayen plant den Ersatzneubau einer Turnhalle mit Mensa sowie zusätzlichen Klassenräumen auf dem Gelände der Grundschule St. Veit in Mayen. Der Neubau ist als mehrgeschossiges Gebäude in Holzrahmenbauweise beziehungsweise Vollholzbauweise vorgesehen. Geplant ist eine kombinierte Nutzung aus Sport-, Mensa- und Schulbereichen. Im Erdgeschoss befinden sich eine Einfeldsporthalle sowie eine Mensa einschließlich der erforderlichen Neben-, Lager-, Technik- und Funktionsräume. Sowohl die Sporthalle als auch die Mensa sind als größere, möglichst stützenarme Nutzungsbereiche vorgesehen und stellen besondere Anforderungen an die technische Gebäudeausrüstung sowie an die Koordination der technischen Anlagen innerhalb der Gebäudestruktur. Im 1. Obergeschoss ist ein Gymnastikraum mit den zugehörigen Nebenräumen vorgesehen. Im 2. Obergeschoss beziehungsweise Staffelgeschoss werden Klassenräume sowie weitere schulische Nutzflächen angeordnet. Die Dachflächen sind als Flachdachkonstruktion mit Dachbegrünung vorgesehen. Zusätzlich ist die Installation einer Photovoltaikanlage geplant. Die hieraus entstehenden TGA-relevanten Anforderungen und Schnittstellen sind in Abschnitt 2.2 in den Vergabeunterlagen (Dokument "LV TGA" näher beschrieben. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungsbereiche ergeben sich besondere Anforderungen an die Technische Gebäudeausrüstung. Dies betrifft insbesondere: - Wärmeversorgung und Wärmeverteilung, - Lüftungs- und Raumlufttechnik, - Trinkwasser- und Abwassertechnik, - elektrische Energieversorgung, - Beleuchtungsplanung, - Sicherheits- und Kommunikationstechnik, - Gebäudeautomation, - Aufzugsanlagen, - nutzungsspezifische Anlagen für Mensa-, Sport- und Schulbetrieb. Die Planung hat die unterschiedlichen Anforderungen der jeweiligen Nutzungsbereiche hinsichtlich Komfort, Betriebssicherheit, Energieeffizienz, Schallschutz, Wartung und Wirtschaftlichkeit angemessen zu berücksichtigen. Die besonderen Anforderungen der Holzrahmen- beziehungsweise Vollholzbauweise an die TGA-Planung, insbesondere an Koordination, Durchbruchsplanung, Vorfertigung und Montage, sind in Abschnitt 2.1 in den Vergabeunterlagen (Dokument "LV TGA" näher beschrieben. Gegenstand dieser Ausschreibung sind ausschließlich die Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) für den geplanten Ersatzneubau einer Turnhalle mit Mensa und Klassenräumen auf dem Gelände der Grundschule St. Veit in Mayen. Die zu vergebenden Leistungen umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI in den Leistungsphasen 1 bis 9 für die Anlagengruppen 1 bis 8. Die Leistungen umfassen insbesondere: • Leistungsphase 1 – Grundlagenermittlung • Leistungsphase 2 – Vorplanung • Leistungsphase 3 – Entwurfsplanung • Leistungsphase 4 – Genehmigungsplanung • Leistungsphase 5 – Ausführungsplanung • Leistungsphase 6 – Vorbereitung der Vergabe • Leistungsphase 7 – Mitwirkung bei der Vergabe • Leistungsphase 8 – Objektüberwachung (Bauüberwachung) • Leistungsphase 9 – Objektbetreuung und Dokumentation Die Leistungen sind unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen des mehrgeschossigen Schul- und Sporthallenbaus in Holzbauweise sowie der Schnittstellen zu Objektplanung, Tragwerksplanung, Energieberatung, Brandschutz- und Schallschutzplanung zu erbringen. Die Vergabe der Ingenieurleistungen erfolgt im Rahmen eines europaweiten Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß den geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen. Die Leistungen der Tragwerksplanung werden in einem gesonderten Vergabeverfahren vergeben und sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Qualifikation
Rein innerstaatliche Ausschlussgründe: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123–126 GWB. Der Bieter hat daher als vorläufigen Nachweis das ausgefüllte Formblatt 124 mit dem Angebot vorzulegen sowie die Eigenerklärung gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Nichtzugehörigkeit zu den genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen, sowie die Mustererklärung zum LTTG. Ebenso zugelassen ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Beleg der Eignung. Eigenerklärungen und Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierung geführt werden, sind zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte ggf. auch vom Dritten abzugeben. Sonstige Ausschlussgründe gem. Vergabeunterlagen: Sämtliche Mindestkriterien müssen erfüllt sein. Die Entscheidung erfolgt ausschließlich mit „erfüllt“ oder „nicht erfüllt“. Gleichwertige Nachweise aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums werden anerkannt. M.1 Berufliche Befähigung: Nachweis der Berufsqualifikation als Ingenieur/in beziehungsweise Beratende/r Ingenieur/in oder einer gleichwertigen Berufsqualifikation. Juristische Personen benennen mindestens einen für die Durchführung der Aufgabe verantwortlichen Berufsangehörigen. Die konkrete Projektleitung, die Stellvertretung und deren persönliche Projekterfahrung werden nicht unter M.1, sondern gesondert unter A.2 bewertet. M.2 Berufshaftpflicht: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden oder verbindliche Erklärung eines Versicherers, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall herzustellen. M.3 Vergleichbare Referenz TGA-Planung: Mindestens eine vergleichbare Referenz der Fachplanung Technische Ausrüstung im Hochbau innerhalb des bekannt gemachten Referenzzeitraums mit den Anlagengruppen 1 bis 5 oder vergleichbarer technischer Komplexität, den Leistungsphasen 3 bis 8 und einem Brutto-Rauminhalt (BRI) von mindestens 5.000 m³. Bei laufenden Referenzprojekten zählen nur die bis zum Ablauf der Teilnahmefrist tatsächlich erbrachten Leistungsphasen. Der Nachweis ist in Anlage R1 „Formblatt Unternehmensreferenzen“ zu führen. Nachforderung richtet sich nach § 56 VGV.
Lose
1 LosDie Stadt Mayen plant den Ersatzneubau einer Turnhalle mit Mensa sowie zusätzlichen Klassenräumen auf dem Gelände der Grundschule St. Veit in Mayen. Der Neubau ist als mehrgeschossiges Gebäude in Holzrahmenbauweise beziehungsweise Vollholzbauweise vorgesehen. Geplant ist eine kombinierte Nutzung aus Sport-, Mensa- und Schulbereichen. Im Erdgeschoss befinden sich eine Einfeldsporthalle sowie eine Mensa einschließlich der erforderlichen Neben-, Lager-, Technik- und Funktionsräume. Sowohl die Sporthalle als auch die Mensa sind als größere, möglichst stützenarme Nutzungsbereiche vorgesehen und stellen besondere Anforderungen an die technische Gebäudeausrüstung sowie an die Koordination der technischen Anlagen innerhalb der Gebäudestruktur. Im 1. Obergeschoss ist ein Gymnastikraum mit den zugehörigen Nebenräumen vorgesehen. Im 2. Obergeschoss beziehungsweise Staffelgeschoss werden Klassenräume sowie weitere schulische Nutzflächen angeordnet. Die Dachflächen sind als Flachdachkonstruktion mit Dachbegrünung vorgesehen. Zusätzlich ist die Installation einer Photovoltaikanlage geplant. Die hieraus entstehenden TGA-relevanten Anforderungen und Schnittstellen sind in Abschnitt 2.2 in den Vergabeunterlagen (Dokument "LV TGA" näher beschrieben. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungsbereiche ergeben sich besondere Anforderungen an die Technische Gebäudeausrüstung. Dies betrifft insbesondere: - Wärmeversorgung und Wärmeverteilung, - Lüftungs- und Raumlufttechnik, - Trinkwasser- und Abwassertechnik, - elektrische Energieversorgung, - Beleuchtungsplanung, - Sicherheits- und Kommunikationstechnik, - Gebäudeautomation, - Aufzugsanlagen, - nutzungsspezifische Anlagen für Mensa-, Sport- und Schulbetrieb. Die Planung hat die unterschiedlichen Anforderungen der jeweiligen Nutzungsbereiche hinsichtlich Komfort, Betriebssicherheit, Energieeffizienz, Schallschutz, Wartung und Wirtschaftlichkeit angemessen zu berücksichtigen. Die besonderen Anforderungen der Holzrahmen- beziehungsweise Vollholzbauweise an die TGA-Planung, insbesondere an Koordination, Durchbruchsplanung, Vorfertigung und Montage, sind in Abschnitt 2.1 in den Vergabeunterlagen (Dokument "LV TGA" näher beschrieben. Gegenstand dieser Ausschreibung sind ausschließlich die Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) für den geplanten Ersatzneubau einer Turnhalle mit Mensa und Klassenräumen auf dem Gelände der Grundschule St. Veit in Mayen. Die zu vergebenden Leistungen umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI in den Leistungsphasen 1 bis 9 für die Anlagengruppen 1 bis 8. Die Leistungen umfassen insbesondere: • Leistungsphase 1 – Grundlagenermittlung • Leistungsphase 2 – Vorplanung • Leistungsphase 3 – Entwurfsplanung • Leistungsphase 4 – Genehmigungsplanung • Leistungsphase 5 – Ausführungsplanung • Leistungsphase 6 – Vorbereitung der Vergabe • Leistungsphase 7 – Mitwirkung bei der Vergabe • Leistungsphase 8 – Objektüberwachung (Bauüberwachung) • Leistungsphase 9 – Objektbetreuung und Dokumentation Die Leistungen sind unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen des mehrgeschossigen Schul- und Sporthallenbaus in Holzbauweise sowie der Schnittstellen zu Objektplanung, Tragwerksplanung, Energieberatung, Brandschutz- und Schallschutzplanung zu erbringen. Die Vergabe der Ingenieurleistungen erfolgt im Rahmen eines europaweiten Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß den geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen. Die Leistungen der Tragwerksplanung werden in einem gesonderten Vergabeverfahren vergeben und sind nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price
40 % der Preis Preislich gewertet wird ausschließlich der im Honorarblatt definierte vollständige Wertungspreis netto. Dieser ergibt sich aus der Summe der vollständigen Gesamt-Nettohonorare für Titel 1 und Titel 2 für die Fachplanung Technische Ausrüstung LPH 1 bis 9, Anlagengruppen 1 bis 8, einschließlich Nebenkosten und sämtlicher nach dem Honorarblatt preislich zu wertender Bestandteile. Die Umsatzsteuer wird bei der Preiswertung nicht berücksichtigt. Stundensätze werden nur dann in den Wertungspreis einbezogen, wenn hierfür in den Vergabeunterlagen identische Wertungsmengen oder Stundenansätze vorgegeben sind. Andernfalls dienen Stundensätze ausschließlich der Vertragsabwicklung und beeinflussen die Preiswertung nicht. Für jedes wertbare endgültige Angebot i gilt: Preis-Punkteᵢ = 400 × max { 0 ; 2 − (Pᵢ / Pmin) } Dabei ist Pᵢ der Wertungspreis des zu bewertenden Angebots und Pmin der niedrigste Wertungspreis aller wertbaren endgültigen Angebote. Das preisgünstigste Angebot erhält 400 Punkte. Ein Angebot mit dem Doppelten des niedrigsten Wertungspreises oder einem höheren Wertungspreis erhält 0 Punkte. Dazwischen erfolgt die Wertung linear. Ergebnisse werden auf zwei Dezimalstellen gerundet.
- quality
60 % Leistung und Projektabwicklung Die Qualitätswertung B.1 erfolgt anhand eines projektbezogenen Ausführungskonzepts, das entsprechend den Unterkriterien B.1.1 bis B.1.6 gegliedert ist. Zu jedem Unterkriterium sind die in der Bewertungsmatrix veröffentlichten vier Bewertungsaspekte konkret, prüfbar und projektbezogen darzustellen. Eine eindeutige Fundstelle im endgültigen Angebot ist anzugeben. Die vier Bewertungsaspekte eines Unterkriteriums sind gleichwertige Prüfgesichtspunkte. Sie erhalten keine gesonderten Einzelpunkte. Der Faktor wird für das jeweilige Unterkriterium anhand des Gesamterfüllungsgrads der vier veröffentlichten Bewertungsaspekte vergeben. Die Wertungsbegründung des Auftraggebers hat alle vier Bewertungsaspekte nachvollziehbar einzubeziehen. • B.1.1 bewertet ausschließlich die angebotene Projektorganisation, Aufgabenverteilung sowie interne Prüf- und Freigabestrukturen. Bereits in Stufe 1 bewertete Qualifikation, Erfahrung und Verfügbarkeit werden nicht erneut bepunktet. • B.1.2 bewertet die angebotenen Abläufe zur Ausfallsicherheit, Wissenssicherung, Kommunikation und Terminorganisation; nicht die bereits bewertete Personalkapazität oder Qualifikation. • B.1.3 bewertet die digitale Modell-, Schnittstellen- und Kollisionskoordination. • B.1.4 bewertet die Methodik der Energie- und Anlagenplanung einschließlich Gebäudeautomation und Monitoring. • B.1.5 bewertet die Methodik der Leistungsphase 6 und der Vergabevorbereitung einschließlich Mengen-, Schnittstellen-, Titel- und Nachtragsmanagement. • B.1.6 bewertet die Methodik der nutzungs- und zonenbezogenen Regelungs- und Lüftungsplanung einschließlich Inbetriebnahme und Einregulierung. Energiemonitoring wird ausschließlich unter B.1.4 bewertet. Siehe ergänzend auch "Zuschlagskriterien Stufe 2.ZIP".