Fachplanung HLS-Technik für Neubau eines Klassentrakts mit Mensa an der Grundschule Neue Friedensschule Sinn
Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises · Dillenburg, Deutschland · TED
- 18. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
- 3. Aug. 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Planungsbüro beraten und planen wagner GmbH & Co KG · €169k
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Zusammenfassung
Die Fachplanung für Heizung, Lüftung und Sanitär (HLS) wird für den Neubau eines Klassentrakts mit Mensa an der Grundschule Neue Friedensschule Sinn im Lahn-Dill-Kreis ausgeschrieben. Das Projekt umfasst die Planung von zehn Klassenräumen, fünf Differenzierungsräumen, einem Betreuungsraum, einer Küche und weiteren Räumen. Die geplante Ausführungsdauer beträgt 900 Tage. Es handelt sich um einen Dienstleistungsauftrag mit einem einzelnen Los.
Vergabeunterlagen
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Planungsbüro beraten und planen wagner GmbH & Co KG
Auftragswert
€169k
Zuschlag am
3. Aug. 2026
Beschreibung
Fachplanung HLS-Technik zum Neubau eines Klassentrakts mit Mensa an der Grundschule Neue Friedensschule Sinn
Lose
1 LosFachplanung HLS-Technik, gem. Teil 4, Abschnitt 2, HOAI; Anlagengruppen (1), (2) und (3) gem. § 53 Abs. 2 HOAI Die Neue Friedensschule Sinn ist eine Grundschule mit Ganztagsbetreuung. In der Schule werden gegenwärtig ca. 282 Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 1 bis 4 unterrichtet. Das gegenständliche Projekt soll das Angebot des Lehrraums ergänzen. In der Planung sollen folgende Räume berücksichtigt werden: • 10 Klassenräume • 5 Differenzierungsräume • 1 Betreuungsraum • 1 Küche • 1 Aula • Mensa für 100 Plätze mit angeschlossener Ausgabeküche und entsprechendem Nebenraumprogramm Mit Durchführung des Beschaffungsverfahrens für die Objektplanung für Gebäude liegt im Projekt ein Lösungsvorschlag des beauftragten Architekturbüros (Planungsgemeinschaft Keul & Müller und Bergmann & Müller, Ehringshausen) vor. Planungsgrundlage des Lösungsvorschlags, der im Projekt umgesetzt werden soll, ist ein Holz-Hybridbau aus Massivholz und Stahlbeton. Die tragenden Außenwände werden in Massivholz ausgeführt, während Stahlbetonstützen die Konstruktion ergänzen. Innenwände sind überwiegend in Massivholz vorgesehen, ansonsten in Leichtbauweise entsprechend den Anforderungen an Statik und Schallschutz. Die Gründung erfolgt über Stahlbeton- Streifen- und Einzelfundamente sowie eine Stahlbeton-Bodenplatte gemäß den statischen Vorgaben. Im Erdgeschoss wird eine Stahlbetondecke ausgeführt, im Obergeschoss eine Massivholzdecke. Im Bereich der Mensa sind aufgrund der großen Spannweite Holzleimbinder mit Trapezlochblech, bzw. Holzmassivdecke, vorgesehen. Die Konstruktion von Aufzug und Treppenkern erfolgt in Stahlbeton. Dem Entwurfsgedanken der Architekten folgend erhält das Gebäude ein Flachdach mit Wärmedämmung, Folienabdichtung und extensiver Begrünung. Sämtliche Bauteile werden entsprechend den statischen Erfordernissen sowie den Anforderungen an Wärme- und Brandschutz ausgeführt. Die Holzmassivwände im Inneren des Gebäudes werden mit sichtbarer Holzoberfläche ausgeführt. Für die Außenfassade ist aus wirtschaftlichen, ökologischen und gestalterischen Gründen eine klassische Putzfassade vorgesehen. Zur Erfüllung der bauphysikalischen Anforderungen erhält die Holzmassivbauwand eine außenliegende Dämmschicht aus Holzweichfaserdämmplatten. Der Lösungsvorschlag sieht außerdem eine flächendeckende Fußbodenheizung, dezentrale Lüftungsgeräte für Klassenräume, innenliegende WC’s und Nebenräume sowie gemäß den Anforderungen an eine Versammlungsstätte, eine mechanische Lüftungsanlage für die Mensa/Aula vor. Darüber hinaus wäre aufgrund der Gebäudehöhe und der vorhandenen Installationsebene im Bereich der abgehängten Decken auch der Einsatz einer zentralen Lüftungsanlage für das gesamte Gebäude technisch realisierbar. Mit gegenständlichem Entwurf sind zur Warmwasserbereitung des Brauchwassers aus hygienischen Gründen Durchlauferhitzer vorgesehen. Zusätzlich wird eine Photovoltaik-Anlage eingeplant, die Strom einspeist und durch entsprechende Speicherlösungen auch überschüssige Energie vorhält. Bezugnehmend auf den konstruktiven Brandschutz ist im Entwurf des Architekten ein direkter Fluchtweg ins Freie (1. Fluchtweg) aus jedem Aufenthaltsbereich vorgesehen sowie ein notwendiges Treppenhaus im Gebäude.
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- quality25%
Präsentationsvortrag
- quality10%
Organisations- und Ablaufkonzept
- quality10%
Gesamteindruck im Präsentationsgespräch
- price55%
Honorar gemäß Honorar-Formblatt