Fachplanung für Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen beim Umbau eines Ärztehauses
Stadt Wendlingen am Neckar · Wendlingen am Neckar, Deutschland · TED
Zusammenfassung
Die Stadt Wendlingen am Neckar vergibt die Fachplanung der technischen Gebäudeausrüstung für Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen beim Umbau des Ärztehauses in der Weberstraße 16 und 18. Der Leistungsumfang umfasst die erforderlichen Grundleistungen nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), einschließlich der Prüfung, welche bestehenden Anlagen weitergenutzt oder erneuert werden müssen; die Beauftragung erfolgt stufenweise zunächst bis zur Leistungsphase 4. Bis Mitte 2029 sollen unter anderem drei Arztpraxen mit insgesamt etwa 880 bis 900 Quadratmetern Mietfläche, ein Untergeschoss mit Neben- und Technikräumen sowie eine Aufstockung des Dachgeschosses entstehen. Angebote können bis zum 29. September 2026 um 10:00 Uhr eingereicht werden.
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Vergabeunterlagen
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Präqualifikation (PQ-VOB) vorhanden
PQ-Nummer hinterlegt, gültig bis 12/2026.
Betriebshaftpflicht mind. 3 Mio. € Deckungssumme
Police über 5 Mio. € je Schadensfall.
Drei Referenzen vergleichbarer Größe der letzten 5 Jahre
Zwei Referenzen passen, die dritte liegt knapp darunter.
Eigenerklärung zur Tariftreue liegt vor
Standardformular im Bewerberprofil hinterlegt.
Beschreibung
Das Ärztehaus in der Weberstraße 16 und 18, 73240 Wendlingen am Neckar soll bis Mitte 2029 umgebaut werden. Die derzeit noch in der Immobilie enthaltene Wohnnutzung soll entfallen. Durch den Umbau soll folgendes Nutzungskonzept umgesetzt werden. Untergeschoss (UG) - Personalumkleiden - Wäscheraum (Trennung reine/unreine Wäsche) - Lager- und Archivräume - Technikflächen - optional Serverraum Erdgeschoss (EG) - Neuropraxis Wendlingen (Mietfläche ca. 280-300 m²) - Erweiterter Innenausbau durch den Vermieter. 1. Obergeschoss (1. OG) - Onkologische Schwerpunktpraxis (OSP) (Mietfläche ca. 300 m²) - Mieterausbau durch den Mieter auf Basis eines definierten Grundausbaus. Dachgeschoss (DG) - Aufstockung - Allgemeinarztpraxis (Mietfläche ca. 300 m²) - Die endgültige Flächenaufteilung erfolgt im Rahmen der Entwurfsplanung. Die Vergabe erfolgt im offenen Verfahren gemäß § 15 VgV. Die Beauftragung erfolgt in Stufen, zunächst bis inklusive der Leistungsphase 4 HOAI. Die Bauherrschaft über die Baumaßnahmen am Ärztehaus in der Weberstraße obliegt der Stadtverwaltung: Stadt Wendlingen am Neckar Am Marktplatz 2 73240 Wendlingen am Neckar
Qualifikation
Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bewerbern die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zu verlangen. Nachreichung sind innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen nach Zustellung der Nachforderung abzugeben. Werden Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, vervollständigt oder korrigiert, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.
Lose
1 LosDer Leistungsumfang beinhaltet alle Grundleistungen des Leistungsbilds Fachplanung technische Gebäudeausrüstung zur Herstellung von Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen gem. § 55 Abs. 1 HOAI. Gemeinsam mit dem Auftraggeber wird analysiert, welche Anlagen erneuert werden müssen und welche bestehenden Anlagen weiter genutzt werden können. Aus dieser Analyse wird der Umfang der Maßnahmen zur Erneuerung abgeleitet. Es sollen ausdrücklich nur solche Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung neu geplant werden, bei denen die weitere Nutzung der bestehenden Anlagen nicht möglich ist. Die Zielstellung der Erneuerung umfasst dabei für die Heizungsanlagen insbesondere den Anschluss ans städtische Wärmenetz oder die Realisierung einer Wärmepumpe, sowie die Umsetzung einer Einzelraumregelung und eines hydraulischen Ausgleichs. Die Anlagen der Raumlufttechnik müssen zwingend die Etagen separat versorgen und für immunsupprimierte Patienten verträglich sein. Die Lager-, Personal- und Wäschebereiche müssen mit Abluftanlagen ausgestattet sein. Die Praxen müssen über Sanitärtechnische Anlagen inkl. Laboranschlüsse, sowie Anschlüsse für Personalbereiche, Personal- und Patienten-WCs verfügen. Dabei ist darauf zu achten, dass in allen Praxen ausreichend barrierefreie Sanitäranlagen zur Verfügung stehen. Zudem muss die Einhaltung der Vorschriften zur Trinkwasserhygiene gewährleistet sein. Die aus der Zielstellung der Heizungsanlagen erfolgende Planung muss insbesondere die Heizlastberechnung, sowie eine Warmwasserberatung für eine dezentrale Versorgung der einzelnen Praxen und der Duschen im Untergeschoss umfassen. Raumprogramm Erdgeschoss - Neuropraxis - Labor - EEG-Raum - zwei elektrophysiologische Untersuchungsräume - Ultraschallraum - mindestens vier Sprech- und Untersuchungszimmer - zwei bis vier weitere Sprechzimmer - Empfang - Schreib- und Telefonräume - Wartebereich - Personalraum mit Teeküche - Putzraum - Patienten-WC - barrierefreies WC Obergeschoss - Onkologische Schwerpunktpraxis - Tagesklinik - Therapievorbereitung - separater Wartebereich für immunsupprimierte Patienten - drei Arztzimmer - zwei Ultraschallräume - Labor - Interventions-/Punktionsraum - Anmeldung - Telefonzentrale - Sekretariat/Studienbüro - Personalraum - Sanitäranlagen - Patienten-WC - barrierefreies WC Dachgeschoss - Allgemeinarztpraxis - Empfang - Wartebereich - separater Infektionswartebereich (optional) - Sprech- und Untersuchungszimmer - EKG - Ultraschall - Labor - Impf- und Verbandsraum - Personalraum - Büro-/Schreibraum für Ärzte und medizinisches Fachpersonal - Lager - Patienten-WCs - barrierefreies WC
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price80%
Der günstigste Bieter erhält in der Wertung der Kosten die volle Punktzahl. Das doppelte der günstigsten Kosten entspricht 0 Punkten. Zwischen diesen beiden Werten wird interpoliert. Bieter, deren Honorarangebot bei weniger als 75% des durchschnittlichen Preises liegt, werden gem. § 60 Abs. Abs. 1 VgV zur Vorlage einer Aufklärung aufgefordert. Anschließend wird gem. § 60 Abs. 3-4 VgV entschieden, ob der Bieter vom Verfahren ausgeschlossen wird.
- quality20%
Die eingereichten Referenzen werden je Referenz gemäß folgenden Kriterien in der Bewertung berücksichtigt. Die Kriterien werden gemäß der in der Tabelle dargestellten mit maximal 2 Punkten bewertet. Daraus ergibt sich eine Gesamtpunktzahl von 10 Punkten je Referenz. Die Bewertung beider Referenzen wird addiert. In Summe können durch beide Referenzen zusammen maximal 20 Punkte erreicht werden, die 20 % der Gesamtwertung des Angebots entsprechen. Die Wertungsmatrix der Referenzen wird in Kapitel 4.2.2 des Verfahrensleitfadens beschrieben.