Fachplanung der technischen Gebäudeausrüstung für den Neubau einer Schulmensa
Stadt Espelkamp · Espelkamp, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Die Stadt Espelkamp vergibt Fachplanungsleistungen für die technische Gebäudeausrüstung einer neu zu errichtenden Mensa an der Grundschule Mittwaldschule in Espelkamp. Beauftragt werden die Leistungsphasen 1 bis 9 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) 2021 für die Anlagengruppen 1 bis 5 sowie 7 und 8. Die Angebotsfrist endet am 28. September 2026 um 10:00 Uhr.
Vergabeunterlagen
Kostenlos registrieren und alle Unterlagen herunterladen.Vergabeunterlagen.pdf
PDF-Dokument · 2,4 MB
Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
Word-Dokument · 124 KB
Beschreibung
Bei dem in diesem Verfahren behandelten Bauvorhaben handelt es sich um den: „Neubau einer Mensa an der Grundschule Mittwaldschule Isenstedter Str. 75 32339 Espelkamp“ Bestandteil ist folgendes Leistungsbild nach HOAI 2021: „Technische Ausrüstung“ gem. § 53 – 55 in den Leistungsphasen 1 - 9, für die Anlagengruppen 1 – 5, 7 & 8, in Verbindung mit Anlage 15 HOAI.
Qualifikation
Vgl. §§ 123, 124 GWB Vgl. § 56 VgV
Lose
1 LosDas Bestandsgebäude (Stahlbetonskelettbau) wurde Anfang der 1970er Jahre mit einer farbigen Sichtbetonvorhangfassade aus Betonfertigteilen mit profilierten Vorsatzbeton erstellt und als Hauptschule genutzt. 2013 erfolgte die Umwidmung zur heutigen „Grundschule Mitwaldschule“. Die Gesamtanlage besteht aus zwei dreigeschossigen Hauptgebäuden, in Süd/ Nordausrich-tung und einem eingeschossigen Gebäudeteil in Ost/westlicher Ausrichtung. Ein eingeschossiger Erweiterungsbau, der Ende 1970 erbaut wurde, schließt sich im Süden an. Die Gebäude haben zusammen ca. 16.100 m³ umbauten Raum. Die bebaute Gesamtfläche beträgt ca. 2.500 m². Die jetzige 3-zügige Grundschule mit ihrem angegliederten offenen Ganztagangebot stößt aufgrund der großen Nachfrage in Bezug auf das Platzangebots an ihren Grenzen. Gerade im Bereich der Mensa, wo die Verpflegung der Schüler/innen in zwei Schichten organisiert wird, besteht zusätzlicher Raumbedarf, dem mit dem geplanten Anbau Rechnung getragen werden soll. Eine Machbarkeitsuntersuchung hat ergeben, dass die Mensa ebenerdig zur Isenstedter Straße hin um ca. 300m² Nutzfläche erweitert werden kann. Der jetzige Mensabereich wird anschließend zu einem Bestandteil der offenen Ganztagsschule (OGS) und Betreuungsräumen (Schulsozialarbeit-, IT- und Sanitätsräumen) umgestaltet. Weitere Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price60%
Das Zuschlagskriterium "Preis" wird mit 60 % gewichtet. Im Angebot ist ein Gesamthonorar (netto, inkl. Nebenkosten) gemäß den in der Auftragsbekanntmachung und den Vergabeunterlagen aufgestellten Bedingungen als Pauschalfestpreis anzugeben. Die Konkretisierungen der Zuschlagskriterien sowie der jeweils gültige Bewertungsmaßstab sind dem Dokument A3_Bewertungskriterien zu entnehmen.
- quality40%
Für die ausgeschriebene Leistung hat die Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals erheblichen Einfluss auf das Niveau der Auftragsausführung. Aus diesem Grund hat der Bieter den projektleitenden Ingenieur, der die Leistung erbringen wird, mit dem Angebot anzugeben und die Qualifikation und Erfahrung mittels sogenanntem Skillprofil nachzuweisen. Für das einzureichende Skillprofil hat die Auftraggeberin formelle und inhaltliche Anforderungen sowie einen Bewertungsmaßstab aufgestellt. Die Auftraggeberin bewertet unter Ausübung ihres Beurteilungsspielraumes im Rahmen einer Gesamtbetrachtung die Erfahrung und Qualifikation des vom Bieter für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personals nach den nachfolgend aufgeführten Bewertungskriterien. Dabei berücksichtigt die Auftraggeberin neben dem Grad der Erfüllung der Bewertungskriterien auch das Vorhandensein von a) Erfahrung als TGA-Fachplaner für vergleichbare Projekte, insbesondere spezifische Erfahrung mit Mensa-/Großküchenprojekten aa) Erfahrung als TGA-Fachplaner bb) Besondere Erfahrung mit der Planung von Gebäuden mit vergleichbarer Nutzung (Gastronomie/Verpflegungsbetriebe, Großküchen, vergleichbare bauliche Komplexität) cc) Tiefe der Projekterfahrung (welche Leistungsphasen wurden verantwortlich bearbeitet?) b) Erfahrung als TGA-Fachplaner im Bestandsbau/Umbau c) Weitere Erfahrungen/ Qualifikationen, sofern diese für die Leistungserbringung einen Mehrwert bieten Die Konkretisierungen der Zuschlagskriterien sowie der jeweils gültige Bewertungsmaßstab sind dem Dokument A3_Bewertungskriterien zu entnehmen.