Erweiterte Rohbau- und Tiefbauleistungen für Elektrodenheizkesselanlage Reick
SachsenEnergie AG · Dresden, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Die DREWAG Stadtwerke Dresden plant die Errichtung einer Elektrodenheizkesselanlage mit 2 × 40 MW elektrischer Leistung am Heizkraftwerk Dresden‑Reick. Das ausgeschriebene Los 4.2 umfasst sämtliche Roh‑, Ausbau‑ und Tiefbauarbeiten inklusive Gründung, Entwässerung und Medienanlagen. Die Montage soll im 1. Quartal 2028 beginnen, die Inbetriebnahme ist für das 3. Quartal 2028 vorgesehen. Der Auftragswert wird nicht angegeben und muss geschätzt werden.
Vergabeunterlagen
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Eigenerklärung.docx
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Beschreibung
Die DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH (nachfolgend DREWAG), ein Tochterunternehmen der Sachsen Energie AG, betreibt das Zentrale Fernheiznetz (ZFHN) der Stadt Dresden. Im Rahmen der angestrebten Dekarbonisierung soll der Anteil regenerativer Wärmeerzeugung deutlich erhöht werden. Einen wichtigen Baustein bilden dabei Power-tot-Heat-Anlagen (P2H-Anlagen), die regenerativ erzeugten Strom zur Wärmeerzeugung nutzen. Elektrodenheizkessel ermöglichen die Produktion von Heißwasser für die Fernwärmeversorgung. Vor diesem Hintergrund plant die DREWAG die Errichtung einer Elektrodenheizkesselanlage (EHK-Anlage) zur Wärmeerzeugung für das ZFHN am Standort Heizkraftwerk Dresden-Reick (HKW Re). Der Standort bietet für den Bau und die Integration der Anlage besonders günstige Voraussetzungen: • vorhandene elektrische Leistungsversorgung auf Mittelspannungsebene • bestehender Anschluss an das Fernwärmenetz • Nutzung vorhandener Wärmespeicher als hydraulischer Zwischenpuffer • verfügbare bebaubare Flächen und grundsätzlich gegebene Genehmigungsfähigkeit • Synergien bei Betrieb und Instandhaltung durch räumliche Nähe zu Bestandsanlagen und bestehendem Betriebspersonal Das Projekt umfasst die Errichtung einer EHK-Anlage mit 2 × 40 MW elektrischer Leistung sowie deren Einbindung in das ZFHN. Die Kopplung erfolgt indirekt über Wärmeübertrager. Die bestehende Wärmespeicheranlage am Standort übernimmt dabei die Funktion einer hydraulischen Weiche zwischen den Elektrodenheizkesseln und dem Fernwärmenetz, wodurch Erzeugung und Bedarf zeitlich entkoppelt werden. Derzeit sind zwei Betriebsarten vorgesehen: • Geplanter Wärmeerzeuger im Rahmen der regulären Fernwärmebereitstellung • Teilnahme am Regelenergiemarkt (Erbringung von Systemdienstleistungen), insbesondere Bereitstellung von Primär- und Sekundärregelleistung (PRL und SRL) Das Gesamtprojekt wird in mehreren Losen vergeben und abgewickelt. Die Lose umfassen maschinen- und verfahrenstechnische Leistungen, technische Gebäudeausrüstung (TGA), elektrotechnische und leittechnische Systeme sowie bautechnische Leistungen. Die Montage des EHK ist beginnend für das 1. Quartal 2028 terminiert. Die anschließende Inbetriebsetzung (IBS) ist für das 3. Quartal 2028 geplant. Der Teilnahmewettbewerb und die Vergabe erfolgen nach Kriterien, welche in den Ausschreibungsunterlagen festgelegt sind. Die vollständigen Ausschreibungsunterlagen (detaillierte Planung) werden erst nach Beendigung des Teilnahmewettbewerbs den qualifizierten Bietern zur Verfügung gestellt.
Qualifikation
Vorstehender Ausschlussgrund wurde nur beispielhaft ausgewählt. Darüber hinaus gelten sämtliche in den Vergabeunterlagen genannten Ausschlussgründe, insbesondere alle zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB und alle fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB. Gemäß §51 SektVO
Lose
1 LosDas Los 4.2 umfasst sämtliche Rohbau-, Ausbau- und wesentliche Tiefbauleistungen für die Errichtung des Elektrodenheizkesselgebäudes einschließlich der zugehörigen Außenanlagen. Das Baufeld wird nach Abschluss der Spezialtiefbauarbeiten übernommen. Zum Leistungsumfang gehören die Herstellung der Baugrube, des Gründungspolsters sowie aller unterirdischen Medienanlagen einschließlich Entwässerung, Trinkwasser, Erdungsanlagen und Hauseinführungen. Den Schwerpunkt bilden sämtliche Stahlbetonarbeiten mit Bodenplatte, Fundamenten, Wänden, Decken, Kabelkeller sowie allen konstruktiven Einbauteilen, Aussparungen, Durchführungen, Abdichtungen und vorbereitenden Leistungen für die Folgegewerke. Weiterhin umfasst das Los die massiven Fassaden einschließlich Wärmedämmverbundsystem, sämtliche Dacharbeiten mit Abdichtung und Entwässerung sowie die wesentlichen Ausbauleistungen mit Bodenbeschichtungen, Doppelbodensystemen sowie Maler- und Beschichtungsarbeiten. Ergänzend beinhaltet das Los die bauliche Herstellung der Kabeltrassen, der Fernwärmetrasse einschließlich Rohrbrückenfundamenten sowie der Abkühl- und Sedimentationsgrube einschließlich aller Erd-, Stahlbeton- und Abdichtungsarbeiten bis zu den definierten Schnittstellen der technischen Ausrüstung.