Energetische Sanierung der BHKW-Anlagen LVR Klinik Bedburg-Hau
LVR-Dezernat Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, Umwelt, Energie, Bauen für Menschen GmbH · Köln, Deutschland · TED
Zusammenfassung
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) führt an der LVR Klinik Bedburg-Hau eine energetische Sanierungsmaßnahme der Energie- und Heizungsversorgung durch. Die Maßnahme umfasst anlagentechnische Sanierungen sowie Bauarbeiten am denkmalgeschützten Kesselhaus, einschließlich einer neuen Betonbodenplatte auf der Nordseite für Warmwasserspeicher. Die Ausschreibung erfolgt im Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekanntmachung und ist bis September 2026 gültig.
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Vergabeunterlagen
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Präqualifikation (PQ-VOB) vorhanden
PQ-Nummer hinterlegt, gültig bis 12/2026.
Betriebshaftpflicht mind. 3 Mio. € Deckungssumme
Police über 5 Mio. € je Schadensfall.
Drei Referenzen vergleichbarer Größe der letzten 5 Jahre
Zwei Referenzen passen, die dritte liegt knapp darunter.
Eigenerklärung zur Tariftreue liegt vor
Standardformular im Bewerberprofil hinterlegt.
Beschreibung
Energ. Sanierung der BHKW-Anlagen
Qualifikation
siehe Eigenerklärungen siehe Eigenerklärungen zur Umsetzung von Art. 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21.Juli 2022. Die Eigenerklärung ist einzureichen. Nachforderung gemäß §16a EU VOB/A
Lose
1 LosDer Landschaftsverband Rheinland - LVR beabsichtig am Standort der LVR Klinik Bedburg Hau, die Durchführung einer energetischen Sanierungsmaßnahme der Energie- und Heizungsversorgung der Klinik. Im Zuge der anlagentechnischen Sanierungsmaßnahmen, werden weitergehende Baumaßnahmen im und auch um das bestehende denkmalgeschützte Kesselhaus erforderlich. Auf der Nordseite des Gebäudes, soll eine Betonbodenplatte erstellt werden, die der späteren Aufnahme der neuen Warmwasserspeicher dient. Neben der Betonplatte ist eine Stahlpodestplattform mit Treppenanlage zu errichten, die die Revision und das Einbringen von zwei neuen Transformatoren ermöglichen soll. Im nördlichen Gebäudeteil werden hierzu zwei neue Räume mit außenseitigen Zugangstüren hergestellt, die künftig die Transformatoren beherbergen sollen. Auf dem westlichen Flachdach ist ebenfalls die Errichtung einer Stahlplattform geplant, die der Aufnahme von vier Rücklaufkühlern dienen soll. Die Maßnahme ist allerdings optional zu betrachten, da sich die Erfordernis der Rücklaufkühler aus der durch den AN der Technikgewerke noch zu erstellenden weitergehenden Planung der Anlagentechnik ergibt. Auf der Südseite des Gebäudes befindet sich z.Zt. eine Rampenanlage, die als Hauptzugang zum Kesselhaus genutzt wird. Neben der Rampe befindet sich der alte Abgasschornstein, der im Zuge der Maßnahme inklusive Fundament zurückgebaut und erneuert wird. Die Rampe wird ebenfalls zurückgebaut und anschließend durch eine neue Stahlpodestplattform mit Treppenanlage ersetzt. Im Gebäude selbst, sind im Kellergeschoss diverse Abfangmaßnahmen durchzuführen, die die Aufnahme der Lasten der neuen BHKWs, die im Erdgeschoss des Kesselhauses aufgestellt werden, ermöglichen sollen. Im Erdgeschoss erfolgt der Rückbau des alten Estrichs, der anschließend durch einen neuen Verbundestrich mit geeigneter Beschichtung ersetzt wird. Zur Aufnahme der neuen BHKWs, wurden im Kesselhaus Maschinenfundamente vorgesehen. Das Kesselhaus selbst ist zu Schallschutzzwecken, mit einer abgehängten Decke in Trockenbauweise auszustatten. Weiterhin erhält das gesamte Kesselhaus sowie die Nebenräume einen neuen Wand- und Deckenanstrich. Im hinteren/nördlichen Gebäudeteil ist ein neuer Technikraum aus Mauerwerk und mit einer Betondecke herzustellen. Die Bestandswand des neuen Technikraums erhält zur Erschließung des dahinter im Bestand bereits vorhandenen Technikraums einen neuen Türdurchbruch. Beide Technikraume sind mit einem Doppelboden auszustatten. Bedingt durch die beiden neu erstellten Traforäume, ergibt sich die Erfordernis den angrenzenden Sanitärbereich umzubauen und im diesem Zug zu sanieren. Bedingt durch den Einbau der neuen technischen Anlagen, wird die Erstellung von mehreren großformatigen Wanddurchbrüchen in den denkmalgeschützten Außenwänden erforderlich. Alle Wand- und Türdurchbrüche in den Außenwänden sind 2 umlaufend im Sturz-, Leibungs- und Brüstungsbereich mit dem aus den Abbruchmaßnahmen gewonnen Steinmaterial derart herzustellen, so dass die äußere Gestalt der Fassadenansichten erhalten bleibt und den Anforderungen des Denkmalschutzes genügt.