Einführung, Migration und Wartung eines Risikomessungs- und -steuerungssystems
LfA Förderbank Bayern · München, Deutschland · TED
- 19. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
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Zusammenfassung
Die LfA Förderbank Bayern beauftragt die Einführung, Migration und fortlaufende Wartung eines neuen Risikomessungs- und -steuerungssystems. Das neue System muss die regulatorischen Vorgaben nach § 25a KWG und MaRisk erfüllen und nahtlos an die bestehende IT‑Infrastruktur angebunden werden. Die Beschaffung ist in einem Los zusammengefasst und umfasst Systemkauf, Lizenzierung, Datenmigration sowie Support. Der aktuelle Wartungsvertrag endet zum 31.12.2026, sodass das Ersatzsystem rechtzeitig bereitgestellt werden muss.
Vergabeunterlagen
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Leistungsverzeichnis.pdf
PDF-Dokument · 860 KB
Eigenerklärung.docx
Word-Dokument · 124 KB
Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: unbekannt
Auftragswert
€1.3M
Beschreibung
Die Auftraggeberin ist als öffentlich-rechtliche Förderbank verpflichtet ein System zur Risikomessung und -steuerung (im Nachfolgenden "Nachfolgeystem") eingerichtet zu haben. Dies ergibt sich insbesondere aus § 25 a KWG sowie der MaRisk (v.a. AT 7.2.). Dieses System muss die (aufsichts-)rechtlichen Anforderungen erfüllen und sich mithin stetig entsprechend dieser wandelnden Anforderungen weiterentwickeln. Herstellerseitig wird die Wartung des derzeit im Einsatz befindlichen Systems (im Nachfolgenden "Vor-System") zum 31.12.2026 gekündigt. Das Vor-System (eingeführt im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb) baut auf seit über 20 Jahren von der Auftraggeberin genutzten Altsystemen der Herstellerin des Vor-Systems bzw. inzwischen umfirmierten, oder mit der Herstellerin verschmolzen, Unternehmen, auf. Das Vor-System ist eng verflochten mit den benachbarten Systemen und Prozessen und kann für sich allein betrachtet die regulatorischen Anforderungen nicht erfüllen. Zur Vermeidung eines Widerspruchs zu den Pflichten und Anforderungen nach § 25a KWG und den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) besteht daher der Bedarf der Auftraggeberin dem Grunde nach jedoch zwingend und unverändert fort. Der Bedarf besteht demnach in einem nahtlosen Ersatz des Vor-Systems mit gleichen bzw. vergleichbaren Funktionalitäten und Schnittstellen zu benachbarten Systemen und Prozessen. Hierfür muss das Nachfolgesystem nahtlos migriert werden und sich funktionsgleich zum Vor-System in die bestehende Systemlandschaft eingliedern, gewartet werden und auch zukünftige (aufsichts-)rechtlich erforderliche Funktionalitäten durch Modulergänzungen (Lizenzkauf und Aufnahme in den Wartungs- und Supportvertrag) abdecken.
Lose
1 LosUm den Bedarf an ein zukunftssicheres, den regulatorischen Anforderungen entsprechendes System, innerhalb der IT-Infrastruktur und auch den eng angrenzenden weiteren regulatorisch erforderlichen Prozessen funktionsgemäß sicherzustellen, ist ein nahtloser Ersatz des Vor-Systems notwendig. Das Nachfolgesystem muss nahtlos migriert werden. Die erforderliche Beschaffung lässt sich wie folgt gliedern. - Systemkauf / Lizenzierung - Migration Vollständige Übernahme der Daten, Schnittstellen und Funktionen ohne Betriebsunterbrechung - Wartung & Support Sicherstellung des laufenden Betriebs sowie der kontinuierlichen Software-Aktualisierung. - Erweiterungsoptionen Spätere funktionale Ergänzungen insbesondere regulatorische Module um auf künftige Anforderungsänderungen reagieren zu können (Lizenzkauf und Aufnahme in den Wartungs- und Supportvertrag). Die Herstellerin des Vor-Systems bietet ein webbasiertes Nachfolgesystem als strategischen Nachfolger für die Risikomessung und -steuerung an. Der mathematisch - analytische Rechenkern sowie die zugrundeliegenden Risikomodelle und Berechnungslogiken bleiben dabei identisch.