Durchführung von Penetrationstests und ergänzenden Sicherheitsanalysen
degewo AG · Berlin, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Die degewo AG in Berlin vergibt einen Rahmenvertrag für Penetrationstests und ergänzende Sicherheitsanalysen ihrer IT‑Systeme und Anwendungen. Die Leistung umfasst die Durchführung von Tests, Analyse der Ergebnisse und Ableitung von Maßnahmen zur Risikominimierung. Das Verfahren ist offen, ein Los, und die Angebotsfrist endet am 22. September 2026.
Vergabeunterlagen
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Eigenerklärung.docx
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Beschreibung
Überprüfung der IT-Sicherheit der Systeme und Anwendungen des Auftraggebers durch gezielte Penetrationstests und ergänzende Sicherheitsanalysen. Ziel ist die Identifikation von Schwachstellen sowie die Ableitung von Maßnahmen zur Risikominimierung.
Qualifikation
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 98c des Aufenthaltsgesetzes • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein. Die Nachforderung erfolgt nach den Voraussetzungen des § 56 VgV.
Lose
1 Los1.2. Übergeordnete Vergabeziele des AG Der AG verfolgt mit der Vergabe der Leistung mindestens folgende strategische Ziele: • Erhöhung des Informationssicherheitsniveaus • Präventive Risikominimierung • Einhaltung der internen und regulatorischen Anforderungen an die Informationssicherheit 1.3. Leistungsgegenstand Der AG beabsichtigt, im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung die Vergabe der Erbringung von Leistungen zur Durchführung von Penetrationstest, Sicherheitsanalysen sowie Auswertungen und Reportings. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere: - die Überprüfung der IT-Sicherheit der Systeme und Anwendungen des Auftraggebers durch gezielte Penetrationstests und ergänzende Sicherheitsanalysen - die Identifikation von Schwachstellen sowie die Ableitung von Maßnahmen zur Risikominimierung. Der Auftragnehmer (AN) kann darüber hinaus weitere Tests vorschlagen, sofern diese einen nachvollziehbaren Mehrwert für den AG darstellen. Ein bestimmter Erfolg, insbesondere die vollständige Identifikation aller Schwachstellen, wird nicht geschuldet. 2. Leistungsabruf und Vertragsstruktur: Die Leistungen werden auf Basis eines EVB IT-Dienstleistungsvertrags erbracht, wobei es zunächst eine initiale Konzeptphase gibt und im Anschluss die einzelnen Tests aufgrund von Einzelabrufen erbracht werden. Die Leistungen werden auf Grundlage eines EVB-IT Dienstleistungsvertrags erbracht. Zu Beginn der Vertragslaufzeit erfolgt eine Vorbereitungs- und Konzeptionsphase zur Abstimmung der Vorgehensweise, Priorisierung der Prüfgegenstände sowie Erstellung eines Abruf- und Priorisierungsplans. Der AN erstellt diesen gemeinsam mit dem AG her. Der Plan dient der Festlegung und Priorisierung der im jeweiligen Leistungszeitraum durchzuführenden Penetrationstests sowie der Planung und Abstimmung der einzelnen Leistungsabrufe. Der Abruf- und Priorisierungsplan ist während der Vertragslaufzeit bei Bedarf gemeinsam durch AG und AN fortzuschreiben und an geänderte fachliche, technische oder sicherheitsrelevante Anforderungen anzupassen. Die Durchführung der Penetrationstests erfolgt bedarfsorientiert auf Basis einzelner Abrufe durch den AG. Der AG ist berechtigt, mehrere Einzelabrufe parallel zu beauftragen und durchführen zu lassen, soweit dies aus fachlicher, organisatorischer oder sicherheitstechnischer Sicht erforderlich ist. Für die Vertragslaufzeit wird ein jährliches maximales abrufbares Leistungsvolumen von ca. 120 Personentagen (PT) als unverbindliche Kalkulations- und Planungsgrundlage angenom-men. Die genannte Menge basiert auf dem derzeit erwarteten Bedarf und dient ausschließlich der Orientierung für die Vertragsdurchführung. Sie stellt keine Mindestabnahmemenge dar und begründet weder einen Anspruch des Auftragnehmers auf Abruf bestimmter Leistungen noch eine Verpflichtung des Auftraggebers zur vollständigen Ausschöpfung des geschätzten Leis-tungsvolumens. Der tatsächliche Bedarf an Penetrationstest-Leistungen kann während der Vertragslaufzeit variieren und wird durch den Auftraggeber entsprechend den betrieblichen, technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen bedarfsgerecht beauftragt. 2.1. Vergütung und Abrechnung Die Vergütung erfolgt ausschließlich auf Grundlage der tatsächlich beauftragten und erbrachten Leistungen zu den im Angebot angegebenen Personentagessätzen und sonstigen vertraglich vereinbarten Konditionen. Die Abrechnung erfolgt monatlich nachträglich. Der Rechnung ist ein prüffähiger Leistungsnachweis beizufügen, aus dem der jeweilige Einzelabruf, der Leistungszeitraum, die erbrachten Tätigkeiten, die eingesetzten Rollen sowie die je Rolle geleisteten Personentage hervorgehen. Die Abrechnung erfolgt zu den für Senior Consultant, Consultant und Junior Consultant im Preisblatt vereinbarten Personentagessätzen. Jeder Einzelabruf enthält mindestens: - die Beschreibung des Prüfgegenstandes, - den vorgesehenen Testumfang und die Testtiefe, - die anzuwendende Testart (z. B. Blackbox, Greybox oder Whitebox), - die Priorisierung des Abrufs, - den geplanten Leistungszeitraum sowie - gegebenenfalls besondere fachliche oder technische Anforderungen. Geplante Projektphasen pro Jahr: Die nachfolgenden Projektphasen bilden den jährlich wiederkehrenden Rahmen für die Planung, Durchführung und Auswertung sämtlicher Einzelabrufe. Die in der Vorbereitungs- und Konzeptionsphase erarbeitete Gesamtplanung sowie der Abruf- und Priorisierungsplan bilden die Grundlage für die anschließenden Einzelabrufe. Mehrere Einzelabrufe können innerhalb der Testphase parallel oder zeitlich versetzt durchgeführt werden. Vorbereitungsphase: 2-4 Wochen. Testphase: 4-6 Wochen. Auswertungsphase: 4 Wochen. Die tatsächliche Dauer der einzelnen Projektphasen kann in Abhängigkeit von Umfang, Komplexität, Kritikalität und Verfügbarkeit der jeweiligen Prüfgegenstände abweichen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price120%
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium. Die Zuschlagsmatrix mit allen Kriterien ist in den Vergabeunterlagen enthalten und dort zur Information aufgeführt. Für den Preis werden maximal 120 Punkte vergeben; dies entspricht 60 % der Zuschlagsmatrix. Bewertet werden die im Preisblatt ausgewiesenen Positionen [P1–P3] über die im LV benannten Dienstleistungen. Bewertungslogik Preis: Bestpreis = 120 Punkte; andere Preise erhalten Punkte proportional zur Abweichung vom Bestpreis gemäß Matrix. Formel für die Berechnung: Punkte Preis = (Bestpreis / Angebotspreis) × 120
- quality80%
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium. Die Zuschlagsmatrix mit allen Kriterien ist in den Vergabeunterlagen enthalten und dort zur Information aufgeführt. Für die Qualität werden maximal 80 Punkte vergeben; dies entspricht 40 % der Zuschlagsmatrix. Die Qualitätsbewertung erfolgt auf Grundlage des vom Bieter eingereichten Konzepts. Die Bewertung der qualitativen Kriterien erfolgt anhand einer fünfstufigen Bewertungsskala (Sehr gut erfüllt, Gut erfüllt, Teilweise erfüllt, Gering erfüllt, Nicht erfüllt). Die jeweils erreichten Punkte ergeben sich aus dem Erfüllungsgrad des jeweiligen Kriteriums gemäß Zuschlagsmatrix. Für jedes Bewertungskriterium können Punkte bis zur jeweils ausgewiesenen Höchstpunktzahl vergeben werden. Hinweis: Mehrere Anforderungen sind Ausschlusskriterien. Sie stehen in engem Zusammenhang mit dem Auftrag und sind für die ordnungsgemäße Leistungserbringung zwingend erforderlich (fehlende Referenzen/Auftragsvolumen, fehlendes Sprachniveau Fachpersonal, fehlende Zertifizierung Fachpersonal, fehlende Versicherungsnachweise). Bei Nichterfüllung erfolgt der Ausschluss, unabhängig von erreichten Punkten für das Konzept.