Durchführung und Auswertung von zwei bevölkerungsrepräsentativen Befragungen
Initiative D21 e.V. · Berlin, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Die Initiative D21 e.V. mit Sitz in Berlin beauftragt die Durchführung, Auswertung und Dokumentation von zwei groß angelegten bevölkerungsrepräsentativen Befragungen zur digitalen Transformation in Deutschland. Zum Auftrag gehören auch die Entwicklung und Programmierung des Erhebungsdesigns sowie der Fragebögen in Abstimmung mit dem Auftraggeber. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für zwei Publikationen dienen, die für die Jahre 2027 und 2029 vorgesehen sind; Angebote können bis zum 25. September 2026, 10:00 Uhr, eingereicht werden.
Vergabeunterlagen
Kostenlos registrieren und alle Unterlagen herunterladen.Vergabeunterlagen.pdf
PDF-Dokument · 2,4 MB
Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
Word-Dokument · 124 KB
Beschreibung
Die Initiative D21 e.V. ("Auftraggeber") ist ein überparteiliches, gemein-nütziges Netzwerk aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesell-schaft, das sich für die Förderung der digitalen Transformation in Deutschland einsetzt. Durch Studien, Handlungsempfehlungen und Dia-logformate unterstützt sie die Entwicklung einer leistungsfähigen, inklusi-ven und zukunftsorientierten digitalen Gesellschaft. Gegenstand der Ausschreibung ist die Durchführung, Auswertung und Dokumentation von zwei bevölkerungsrepräsentativen Befragungen im Rahmen des Projekts "Die digitale Gesellschaft - verstehen, gestalten, stärken. Mechanismen, Hebel und Gelingensbedingungen digitaler Trans-formation (DiGeVe)" für die Initiative D21. Auf Basis der erhobenen und ausgewerteten Daten sollen zwei Publikationen in den Jahren 2027 und 2029 erstellt werden. Das Projekt wird durch Gelder des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die Initiative D21 ist ein führender gemeinnütziger Akteur der Zivilgesellschaft und das größte überparteiliche Netzwerk für die digitale Gesellschaft in Deutschland. Mit rund 140 Mit-gliedsorganisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft verbindet der Verein als unabhängige Plattform gesellschaftlichen Nutzen mit technologischer Innovation. Der Verein veröffentlicht regelmäßig evidenzbasierte Studien, wie den D21-Digital-Index und den eGovernment MONITOR. Diese Studien liefern eine fundierte Datenbasis für eine digitale Transformation, die sowohl Chancengerechtigkeit und gesellschaftlichen Fortschritt fördert als auch wirtschaftliche und staatliche Zukunftsfähigkeit sichert. Die Studien werden auf der Webseite des Vereins veröffentlicht.
Qualifikation
Der Auftraggeber wird die Angebote prüfen. Der Auftraggeber behält sich vor, die fehlenden, unvollständigen oder ggf. fehlerhaften Unterlagen nachzufordern.
Lose
1 LosDie Auftragnehmerin (nachfolgend AN) muss zwei groß angelegte quantitative Primärerhebungen durchführen. Hierfür sind die Entwicklung und Programmierung des Erhebungsdesigns, inkl. der Programmierung von Fragebögen durch die AN zu erbringen (siehe Kapitel 2.1 der Leistungsbeschreibung). Die AN muss sich mit der Auftraggeberin (nachfolgend AG) hinsichtlich der inhaltlichen Entwicklung und des Designs der Fragebögen regelmäßig abstimmen. Die AN muss diese Datenerhebungen operativ durchführen (siehe Kapitel 2.2 der Leistungsbeschreibung). Zur operativen Durchführung gehören mindestens die Stichprobenziehung als auch die Feldsteuerung über die Gewichtung und Lieferung des qualitätsgesicherten Rohdatensatzes. Die im Ergebnis der Datenerhebung ermittelten Daten sollen aufbereitet und in zwei Durchläufen statistisch ausgewertet werden (siehe Kapitel 2.3 der Leistungsbeschreibung). Dabei soll die AN das Design von komplexen statistischen Analysen entwerfen und gemeinsam mit der AG abstimmen. Nachfolgend sollen die statistischen Analysen durchgeführt werden. Die AG behält sich vor, eine Qualitätssicherung über die Ergebnisse der statistischen Analysen durchzuführen. Die inhaltliche Interpretation der Ergebnisse verbleibt bei der AG. Die AN muss kontinuierlich mit der AG zusammenarbeiten (siehe Kapitel 2.4 der Leistungsbeschreibung). Für weitere Einzelheiten siehe Vergabeunterlagen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price30%
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt (§ 127 Abs. 1 GWB). Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt nach der folgenden Formel: Z=L+P Das wirtschaftlichste Angebot ist das Angebot, das die höchste Wertungspunktzahl (Kennzahl Z) erreicht. Im Falle eines Punktegleichstands erhält das Angebot mit der höchsten Kennzahl L den Vorzug. Kennzahl P Die Kennzahl P wird anhand des Preisblatts (Anlage 05) berechnet. Das Angebot mit dem niedrigsten Nettogesamtpreis (Pmin) erhält die volle Punktzahl von 535 Wertungspunkten. Ein fiktives Angebot mit einem Angebotspreis vom Zweifachen des niedrigsten Angebotspreises erhält 0 Wertungspunkte. Angebote, die teurer als das fiktive Angebot sind, erhalten ebenfalls 0 Wertungspunkte Angebotspreise, die zwischen dem niedrigsten Gesamtpreis und dem fiktiven doppelten Angebotspreis liegen, werden nach der folgenden Formel linear interpoliert: P = PPmax ×(2- PA/Pmin) P = Kennzahl P (Gesamtpreis umgerechnet in Wertungspunkte) PA = Preis des jeweiligen Angebotes (netto) Pmin = Preis des niedrigsten Angebotes (netto) PPmax = maximal zu erzielende Preispunkte = 535 Bei der Umrechnung wird auf zwei Dezimalstellen hinter dem Komma genau gerechnet und kaufmännisch gerundet. Die Kennzahl P geht danach mit einer Gewichtung von 30 % in die Berechnung des Wertes Z ein.
- quality70%
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt (§ 127 Abs. 1 GWB). Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt nach der folgenden Formel: Z=L+P Das wirtschaftlichste Angebot ist das Angebot, das die höchste Wertungspunktzahl (Kennzahl Z) erreicht. Im Falle eines Punktegleichstands erhält das Angebot mit der höchsten Kennzahl L den Vorzug. Die Kennzahl L wird anhand der Kriterien gemäß der Unterlage Kriterien-katalog Leistung (Anlage 04) berechnet. Die maximale Punktzahl beträgt 1.250 Punkte. Zur Sicherstellung eines qualitativen Mindestniveaus (Mindesterfüllungsgrad) kommen für den Zuschlag nur Angebote in Betracht, die mindestens 275 von 500 Leistungspunkten in der Kriterienhauptgrup-pe 1 sowie 125 Leistungspunkte von 250 Leistungspunkten in der Kriterienhauptgruppe 2 erreichen. Nur jene Bieter, die diese Mindesterfüllungsgrade erreichen, werden zur Angebotspräsentation eingeladen. Die entsprechenden Einladungen werden sieben Werktage vor dem vorgesehenen Präsentationstermin versendet. Die Kennzahl L geht danach mit einer Gewichtung von 70 % in die Berechnung des Wertes Z ein.