BIM-Management für die Modernisierung der U-Bahn-Station Hauptbahnhof Oben
Stadtwerke München GmbH · München, Deutschland · TED
- 2. Sept. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
- 1. Sept. 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Kaulquappe GmbH · €0k
Zusammenfassung
Die Stadtwerke München GmbH beauftragt Leistungen des Building Information Modeling (BIM) zur Qualitätssicherung bei der Erweiterung, Ertüchtigung und Modernisierung der U-Bahn-Station Hauptbahnhof Oben in München einschließlich einer Fahrradabstellanlage. Der Auftrag umfasst unter anderem die Prüfung und Koordination von BIM-Modellen und -Dokumenten, die Überwachung der BIM-Anwendungsfälle, Modellprüfungen, Schulungen sowie die Umsetzung eines BIM-Konzepts für Kosten- und Terminsteuerung. Die Beauftragung erfolgt stufenweise über alle Leistungsphasen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), von der Grundlagenermittlung bis zur Objektbetreuung, und erstreckt sich über die gesamte Projektlaufzeit.
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Vergabeunterlagen
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
Word-Dokument · 124 KB
Präqualifikation (PQ-VOB) vorhanden
PQ-Nummer hinterlegt, gültig bis 12/2026.
Betriebshaftpflicht mind. 3 Mio. € Deckungssumme
Police über 5 Mio. € je Schadensfall.
Drei Referenzen vergleichbarer Größe der letzten 5 Jahre
Zwei Referenzen passen, die dritte liegt knapp darunter.
Eigenerklärung zur Tariftreue liegt vor
Standardformular im Bewerberprofil hinterlegt.
Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Kaulquappe GmbH
Auftragswert
unbekannt
Zuschlag am
1. Sept. 2026
Beschreibung
Leistungen des BIM Managements zur Qualitätssicherung im Projekt Ausweitung der Leistungsfähigkeit, Ertüchtigung und Modernisierung der U-Bahn-Station Hauptbahnhof Oben inkl. Fahrradabstellanlage. Die gegenständliche Leistung umfasst das BIM-Management in diesem Projekt über alle Leistungsphasen der HOAI. Die Maßnahme umfasst mehrere Teilbereiche: (1) Ausweitung der Leistungsfähigkeit (2) Fahrradabstellanlage (3) Architektonische Neugestaltung (4) Sicherheitstechnische Optimierung (5) Modernisierung der technischen Gebäudeausstattung (TGA) (6) Flächenvermarktung Ziel ist eine "integrale Modernisierung": Im Sinne einer nachhaltigen und identitätsstiftenden Neugestaltung des Gebäudes und der Innenräume ist ein wirtschaftlicher und ressourcenschonender Umgang mit den raumbildenden Elementen und Materialien vorgesehen. Vorhandene Potenziale, soweit vorhanden, sollen erhalten und mit neuen Potenzialen ergänzt bzw. überlagert werden. Sowohl die Planung als auch die Ausführung der gesamten Umbaumaßnahmen sollen mithilfe des Building Information Modeling (BIM) erfolgen. Das Projekt soll als open-BIM Projekt über die IFC-Schnittstelle koordiniert werden. Der Auftraggeber (AG) erwartet vom Einsatz der BIM-Methode eine höhere Qualität der Planung und Ausführung sowie letztendlich des Bauwerkes, eine Verbesserung der Projektkommunikation, eine Erhöhung der Kosten- und Terminsicherheit und eine umfassende Datengrundlage für die anschließende Unterhaltsphase. Der Objektplaner erstellt als Grundlage für seine Planung und die der anderen an der Planung Beteiligten ein BIM-Modell des Bestands und übergibt es zu deren weiteren Nutzung an alle Planungsbeteiligten. In der Organisation fungiert der Objektplaner „Gebäude und Innenräume“ als BIM-Gesamtkoordinator. Dieser ist für die Zusammenführung der einzelnen Fachmodelle und deren Überprüfung zuständig, um ein leistungsphasen-gerechtes, abgestimmtes Koordinationsmodell herzustellen und an den Auftragnehmer (AN) zu übergeben. Der AN ist hierbei für Koordination, Implementierung und Überwachung bzgl. des Einsatzes der BIM-Methode verantwortlich. Inhalte zur Qualitätssicherung und Überprüfung der BIM-Fachmodelle sowie zur Auswahl der BIM-fähigen Software sind in den bereits vorhandenen AIA festgelegt. Die im Projekt zum Einsatz kommende CDE wird von Seiten AG zur Verfügung gestellt. Der AN muss für die Nutzung der CDE keine Lizenzgebühren berücksichtigen. Leistungen des Auftragsnehmers sind über die gesamte Projektlaufzeit, unter anderem: - Prüfung und Implementierung von BIM-Dokumenten (AIA, BAP, LIA, LOIN) - Weiterentwicklung des vom AN geprüften BAP - Umsetzung und Verwaltung der AG-Seitigen BIM-bezogenen Rechte und Pflichten der Projektteilnehmer - Überwachung und Steuerung der BIM-Anwendungsfälle - Qualitätsprüfung der an den AG übergebenen Dokumente (3D-Modelle und weitere Dokumente) - Regelbasierte Überprüfung von Modellen mit einem Modellchecker - Wissensvermittlung, Schulung sowie technische und fachliche Beratung der Projektbeteiligten im Kontext BIM - Projektspezifische Implementierung und Koordination der CDE - Implementierung und Umsetzung der besonderen Vertragsbedingungen BIM bei den ausführenden Firmen - Entwicklung und Implementierung eines BIM-Konzeptes für Kosten- und Terminplanung und -kontrolle Der AG beauftragt den AN stufenweise. Die Leistungsphasen (LPH) entsprechen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Leistungsstufe I: Leistungen der Grundlagenermittlung, Vorplanung (LPH 1-2) Leistungsstufe II: Leistungen der Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung (LPH 3-4) Leistungsstufe III: Leistungen der Ausführungsplanung (LPH 5-7) Leistungsstufe IV: Leistungen des Vorbereitens und der Mitwirkung der Vergabe, der Objektüberwachung und der Dokumentation / Objektbetreuung (LPH 8-9)
Lose
1 LosLeistungen des BIM Managements zur Qualitätssicherung im Projekt Ausweitung der Leistungsfähigkeit, Ertüchtigung und Modernisierung der U-Bahn-Station Hauptbahnhof Oben inkl. Fahrradabstellanlage. Die gegenständliche Leistung umfasst das BIM-Management in diesem Projekt über alle Leistungsphasen der HOAI. Die Maßnahme umfasst mehrere Teilbereiche: (1) Ausweitung der Leistungsfähigkeit (2) Fahrradabstellanlage (3) Architektonische Neugestaltung (4) Sicherheitstechnische Optimierung (5) Modernisierung der technischen Gebäudeausstattung (TGA) (6) Flächenvermarktung Ziel ist eine "integrale Modernisierung": Im Sinne einer nachhaltigen und identitätsstiftenden Neugestaltung des Gebäudes und der Innenräume ist ein wirtschaftlicher und ressourcenschonender Umgang mit den raumbildenden Elementen und Materialien vorgesehen. Vorhandene Potenziale, soweit vorhanden, sollen erhalten und mit neuen Potenzialen ergänzt bzw. überlagert werden. Sowohl die Planung als auch die Ausführung der gesamten Umbaumaßnahmen sollen mithilfe des Building Information Modeling (BIM) erfolgen. Das Projekt soll als open-BIM Projekt über die IFC-Schnittstelle koordiniert werden. Der Auftraggeber (AG) erwartet vom Einsatz der BIM-Methode eine höhere Qualität der Planung und Ausführung sowie letztendlich des Bauwerkes, eine Verbesserung der Projektkommunikation, eine Erhöhung der Kosten- und Terminsicherheit und eine umfassende Datengrundlage für die anschließende Unterhaltsphase. Der Objektplaner erstellt als Grundlage für seine Planung und die der anderen an der Planung Beteiligten ein BIM-Modell des Bestands und übergibt es zu deren weiteren Nutzung an alle Planungsbeteiligten. In der Organisation fungiert der Objektplaner „Gebäude und Innenräume“ als BIM-Gesamtkoordinator. Dieser ist für die Zusammenführung der einzelnen Fachmodelle und deren Überprüfung zuständig, um ein leistungsphasen-gerechtes, abgestimmtes Koordinationsmodell herzustellen und an den Auftragnehmer (AN) zu übergeben. Der AN ist hierbei für Koordination, Implementierung und Überwachung bzgl. des Einsatzes der BIM-Methode verantwortlich. Inhalte zur Qualitätssicherung und Überprüfung der BIM-Fachmodelle sowie zur Auswahl der BIM-fähigen Software sind in den bereits vorhandenen AIA festgelegt. Die im Projekt zum Einsatz kommende CDE wird von Seiten AG zur Verfügung gestellt. Der AN muss für die Nutzung der CDE keine Lizenzgebühren berücksichtigen. Leistungen des Auftragsnehmers sind über die gesamte Projektlaufzeit, unter anderem: - Prüfung und Implementierung von BIM-Dokumenten (AIA, BAP, LIA, LOIN) - Weiterentwicklung des vom AN geprüften BAP - Umsetzung und Verwaltung der AG-Seitigen BIM-bezogenen Rechte und Pflichten der Projektteilnehmer - Überwachung und Steuerung der BIM-Anwendungsfälle - Qualitätsprüfung der an den AG übergebenen Dokumente (3D-Modelle und weitere Dokumente) - Regelbasierte Überprüfung von Modellen mit einem Modellchecker - Wissensvermittlung, Schulung sowie technische und fachliche Beratung der Projektbeteiligten im Kontext BIM - Projektspezifische Implementierung und Koordination der CDE - Implementierung und Umsetzung der besonderen Vertragsbedingungen BIM bei den ausführenden Firmen - Entwicklung und Implementierung eines BIM-Konzeptes für Kosten- und Terminplanung und -kontrolle Der AG beauftragt den AN stufenweise. Die Leistungsphasen (LPH) entsprechen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Leistungsstufe I: Leistungen der Grundlagenermittlung, Vorplanung (LPH 1-2) Leistungsstufe II: Leistungen der Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung (LPH 3-4) Leistungsstufe III: Leistungen der Ausführungsplanung (LPH 5-7) Leistungsstufe IV: Leistungen des Vorbereitens und der Mitwirkung der Vergabe, der Objektüberwachung und der Dokumentation / Objektbetreuung (LPH 8-9)
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price
60% Preis
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40% Qualität