Bau und Anlagentechnik einer Geothermieheizzentrale inkl. Wärmepumpen
Stadtwerke Prenzlau GmbH · Prenzlau, Deutschland · TED
- 17. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
Passende Ausschreibungen nicht mehr suchen müssen.
Sie bekommen von uns kostenlos drei aktuelle Ausschreibungen, die zu Ihrem Betrieb passen.
- Ohne Registrierung
- Rückmeldung in 1–2 Werktagen
In einem kurzen Telefonat klären wir, welche Aufträge wirklich zu Ihnen passen.
Sie erlauben uns mit dem Absenden, Ihnen passende Ausschreibungen per E-Mail zu schicken und Sie dazu einmal anzurufen. Sie können das jederzeit widerrufen. Datenschutz
Zusammenfassung
Die Stadtwerke Prenzlau bauen an zwei Standorten eine Geothermieheizzentrale samt zugehöriger Anlagentechnik, einschließlich Wärmepumpen, Starkstrom- und MSR‑Technik sowie technischer Gebäudeausrüstung. Der Leistungsumfang umfasst die verfahrenstechnische und elektrotechnische Auslegung sowie den Bau der Gebäude und der Thermalwassertrasse. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2025 geplant.
Vergabeunterlagen
Kostenlos registrieren und alle Unterlagen herunterladen.Vergabeunterlagen.pdf
PDF-Dokument · 2,4 MB
Leistungsverzeichnis.pdf
PDF-Dokument · 860 KB
Eigenerklärung.docx
Word-Dokument · 124 KB
Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: unbekannt
Auftragswert
unbekannt
Beschreibung
Die Stadtwerke Prenzlau planen, die Nutzung von geothermischer Energie für die Fernwärmeversorgung zu reaktivieren. Im Jahr 2025 wurden für die Umsetzung des Projektes dafür eine Injektionsbohrung ertüchtigt und eine Förderbohrung abgeteuft. Die Anlage wird an zwei Standorten errichtet. Der Standort an der Förderbohrung mit Bohrungskopfabdeckung und der Heizzentrale mit Wärmeübertragern und Wärmepumpen befindet sich in am Thomas-Müntzer-Platz 4, 17291 Prenzlau. Der zweite Standort an der Injektionsbohrung mit Bohrungskopfabdeckung und Filtergebäude befindet sich in der Straße Am Krankenhaus, 17291 Prenzlau. Beide Standorte sind über befestigte Straßen zugänglich. Der Leistungsumfang umfasst die verfahrenstechnische und elektrotechnische Auslegung der Geother-mieanlage und Thermalwassertrasse. Die Hauptstandorte des Systems sind Bohrkeller und Heizzentrale am Bohrstandort Gt Prenzlau 4 (Thomas-Müntzer-Platz 4) und Filterhaus und Bohrkeller an Gt Prenzlau 3/89 (Am Krankenhaus), verbunden über eine Thermalwassertrasse. Ziel des Projektes ist die Bereitstellung von Heizwärme über eine Wärmepumpenanlage unter Nutzung der geothermischen Energie des Untergrunds.
Lose
1 LosBeschreibung Los 2: Anlagentechnik inkl. Wärmepumpen Dieses Los umfasst die Anlagentechnik (Wärmeerzeugungsanlagen), die Starkstromtechnik, die E- & MSR-Technik und die Technische Gebäudeausrüstung (Kälteanlagen, Raumluftanlagen, Sanitäranlagen). Die Erstellung der Bohrungen einschließlich des Bohrungskopfes ist Teil einer separaten Ausschreibung, Schnittstelle sind die Anschlussflansche zu den Bohrlochköpfen bzw. die Kabeldurchführung durch diese. Der Hochbau der beschriebenen Gebäude ist Teil eines separaten Loses. Die Tiefenpumpe, der Step-up Transformator und Frequenzumrichter sowie deren elektrotechnische Installation sind Teil einer separaten Ausschreibung. Die Verkabelung von Transformator und Frequenzumrichter sind Teil dieses Leistungsumfangs. Die erdverlegten Trassen zur Verbindung der Standorte sowie deren Verlegung sind Teil einer separaten Ausschreibung. Schnittstelle sind die Anschlussflansche zu erdverlegten Rohrleitungen innerhalb der Gebäudeschächte. Die Verkabelung zwischen Leckdrahtsystemen und deren Überwachungseinheit sind Teil dieses Leistungsumfangs. Die technischen Eigenschaften sind wie folgt: Thermalwasserkreislauf: - Hauptausrüstung: Sloptank, Grobfilter, Druckhaltetank mit Stickstoffbeaufschlagung, Plattenwärmeübertrager, Feinfilter, Injektionspumpe, Regelarmatur zur Druckhaltung - Fördertemperatur am Bohrungskopf: 44 °C - Auslegungsdruck nach Injektionspumpe: 40 barg - Volumenstrom: 130 m³/h - Wassergefährdungsklasse gemäß AwSV: 1 Fernwärmekreislauf: - Hauptausrüstung: Hochtemperaturwärmepumpen, Druckhaltung, Umwälzpumpen - Vorlauftemperatur nach Wärmpumpen: 80 °C - Heizleistung: ca. 4,4 MW Heizung, Klimatisierung, Lüftung und Sanitär: - Lüftung für vorgenanntes, insbesondere Notlüftung für Kältemittel - Kühlung für vorgenanntes, insbesondere Wärmepumpenraum - allgemeine Gebäudetechnik Stromversorgung für vorgenanntes: - Mittelspannungsschaltanlage nach EltBauVO, Übergabestation 20kV - 2 Transformatoren mit Sn el = 1,6 MVA - Niederspannungsschaltanlage mit Leistungsschalter für die Stromversorgung der Wärmepumpen. - USV: Heizzentrale: 10 kVA, Förder- und Injektionsbohrung: einmal 5 kVA und einmal 2 kVA - PV-Anlage auf Hallendach Heizzentrale: 32 kVA MSR-Technik für vorgenanntes: Geothermieanlage wird als eine eigenständige Anlage im Automatisierungsbereich betrachtet. Engineering und Visualisierung erfolgen über die zentrale Einrichtung SCADA V10. Der Datenaustausch mit den Feldgeräten erfolgt über Profi-NET. Schutzeinrichtungen: - Kältemittelwarnanlage - Stickstoffwarnanlage - Lecküberwachung Thermalwasser - Brandmeldeanlage für die Heizzentrale - Blitzschutz für die Heizzentrale - Einbruchmeldeanlage
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- quality30%
1.1 Auslegungsdaten (20 %) 1.1.1 COP der Wärmepumpenanlage (10 %) 1.1.2 COP der Wärmepumpenanlage (5 %) 1.1.3 COP der Wärmepumpenanlage (5 %) 1.2 Betriebsweise (10 %) 1.2.1 Maximale Vorlauftemperatur Heiznetz nach Wärmepumpen in °C (5 %) 1.2.2 Minimale Teillast in MW Heizleistung (5 %) Innerhalb des Hauptkriteriums Nr. 1 "Technische Spezifikation" beginnt die Bewertung ab Über- bzw. Unterschreitung der "Mindestanforderung". Der bestplatzierte Bieter eines Kriteriums/ Unterkriteriums/ Aspekts erhält jeweils 10 Punkte. Alle anderen Bieter bekommen - linear interpoliert - weniger Punkte, je nachdem, um wieviel sie schlechter sind.
- price55%
ei der Wertung des Hauptkriteriums Nr. 2 "Preis" erhält der bestplatzierte Bieter 10 Punkte. Die Punktzahl bestimmt sich anhand des angegebenen Preises, wobei der Bieter mit dem günstigsten Preis die höchste Punktzahl (= 10 Punkte) erhält. Alle anderen Bieter bekommen - linear interpoliert - weniger Punkte, je nachdem, um wieviel sie schlechter sind.
- quality15%
3.1 Konzepte zur Leistungserbringung (10 %) 3.1.1 Planungs-, Fertigungs-und Montagekonzept (2,5 %) 3.1.2 Liefer- und Transportkonzept (2,5 %) 3.1.3 Fristen und Terminplan mit Schnittstellen (2,5 %) 3.1.4 Personalkonzept (2,5 %) 3.2 Dauer kommerzielle Inbetriebnahme (5 %) Dauer kommerzielle Inbetriebnahme der Anlagenkomponenten in Tagen nach Zuschlagserteilung in Kalendertagen Die Wertung des Hauptkriteriums Nr. 3 "Konzepte zur Leistungserbringung" innerhalb des Kriteriums Nr. Leistungserbringung erfolgt dergestalt, dass der Bieter entsprechend dem Grad der Erfüllung des Kriteriums und dessen Gewichtung eine Punktzahl erhält. Je Prozent der Kriteriengewichtung an der Gesamtbewertung können maximal 10 Punkte erreicht werden. Innerhalb des Hauptkriteriums Nr. 3.2 des Hauptkriteriums Nr. 3 "Leistungserbringung" beginnt die Bewertung ab Über- bzw. Unterschreitung der "Mindestanforderung". Der bestplatzierte Bieter eines Kriteriums/ Unterkriteriums/ Aspekts erhält jeweils 10 Punkte. Alle anderen Bieter bekommen - linear interpoliert - weniger Punkte, je nachdem, um wieviel sie schlechter sind.