Ausarbeitung eines städtebaulich-freiraumplanerischen Rahmenplans und Funktionsplans
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen · Hamburg, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in Hamburg beauftragt die Erstellung eines städtebaulich‑freiraumplanerischen Rahmenplans sowie eines Funktionsplans. Der Auftrag umfasst die Weiterentwicklung des Entwurfs aus dem wettbewerblichen Dialog, die Mitwirkung an einer Planungswerkstatt und die Integration von Nutzung, Bebauungsstruktur, Grün‑ und Freiräumen sowie Erschließung. Die Vergabe erfolgt in einem Los und die Angebotsfrist endet am 11. September 2026.
Vergabeunterlagen
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Beschreibung
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Ausarbeitung eines Rahmenplans bzw. eines Funktionsplans auf Grundlage des Entwurfs aus dem Wettbewerblichen Dialog. Teil der späteren Beauftragung ist auch die Mitwirkung an der Planungswerkstatt zur Fortschreibung und Harmonisierung des Entwurfs mit den Ergebnissen des Masterplanverfahrens der Körber Technologies. Die Aufgabe der Planungsteams besteht darin, ein robustes, umsetzungsorientiertes und zugleich ambitioniertes räumliches Konzept zu entwickeln. Dieses soll zeigen, wie der Standort als innerstädtischer Gewerbe- und Industriestandort gesichert und weiterentwickelt werden kann, und wie er städtebaulich neu geordnet, freiräumlich qualifiziert, klimatisch angepasst und verkehrlich besser vernetzt werden kann. Angestrebt wird ein entwicklungsfähiger Rahmen, der zukünftige Veränderungen und Anpassungen ermöglicht, der eine belastbare Transformationslogik, die unterschiedliche Zeithorizonte, Eigentumsverhältnisse, betriebliche Anforderungen und mögliche Entwicklungspfade aufzeigt. Im Wettbewerbsverfahren sollen die städtebaulichen und freiraumplanerischen Fragestellungen in einer integrierten Planungsperspektive bearbeitet werden. Der zu erarbeitende Rahmenplan umfasst die Entwicklung eines städtebaulich-freiraumplanerischen Leitbilds sowie die räumliche Konkretisierung zentraler Aussagen zu Nutzung, Bebauungsstruktur, öffentlichem Raum, Grün- und Freiräumen sowie Erschließung. Dabei sind weitere fachliche Anforderungen und Planungen, soweit sie für den Untersuchungsraum relevant sind, einzubeziehen und in ein abgestimmtes Gesamtkonzept zu integrieren.
Qualifikation
Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Lose
1 LosGegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Ausarbeitung eines Rahmenplans bzw. eines Funktionsplans auf Grundlage des Entwurfs aus dem Wettbewerblichen Dialog. Teil der späteren Beauftragung ist auch die Mitwirkung an der Planungswerkstatt zur Fortschreibung und Harmonisierung des Entwurfs mit den Ergebnissen des Masterplanverfahrens der Körber Technologies. Die Aufgabe der Planungsteams besteht darin, ein robustes, umsetzungsorientiertes und zugleich ambitioniertes räumliches Konzept zu entwickeln. Dieses soll zeigen, wie der Standort als innerstädtischer Gewerbe- und Industriestandort gesichert und weiterentwickelt werden kann, und wie er städtebaulich neu geordnet, freiräumlich qualifiziert, klimatisch angepasst und verkehrlich besser vernetzt werden kann. Angestrebt wird ein entwicklungsfähiger Rahmen, der zukünftige Veränderungen und Anpassungen ermöglicht, der eine belastbare Transformationslogik, die unterschiedliche Zeithorizonte, Eigentumsverhältnisse, betriebliche Anforderungen und mögliche Entwicklungspfade aufzeigt. Im Wettbewerbsverfahren sollen die städtebaulichen und freiraumplanerischen Fragestellungen in einer integrierten Planungsperspektive bearbeitet werden. Der zu erarbeitende Rahmenplan umfasst die Entwicklung eines städtebaulich-freiraumplanerischen Leitbilds sowie die räumliche Konkretisierung zentraler Aussagen zu Nutzung, Bebauungsstruktur, öffentlichem Raum, Grün- und Freiräumen sowie Erschließung. Dabei sind weitere fachliche Anforderungen und Planungen, soweit sie für den Untersuchungsraum relevant sind, einzubeziehen und in ein abgestimmtes Gesamtkonzept zu integrieren.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price10%
Preis
- quality90%
Die Qualität setzt sich zu 80 % aus dem Dialogbeitrag (Angebotsbestandteil 1) und zu 10 % aus der Projektorganisation (Angebotsbestandteil 2) zusammen. Der Dialogbeitrag (Angebotsbestandteil 1, erste Gewichtung 80 %) besteht aus folgenden fünf Unterkriterien: 30 % Qualität des städtebaulichen Konzepts (Konzept, Umgang mit dem Bestand, Einbindung in den stadträumlichen und landschaftlichen Kontext, Adressbildung, räumliche Verbindungen, Anschlüsse an umliegende Quartiere und das Zentrum, Qualität des Lärmschutzes, Maßstäblichkeit, Denkmalschutz und Erhalt/Umnutzung von Gebäudesubstanz, Identität, Realisierbarkeit/Phasierung) 20 % Qualität des Freiraumkonzepts (Qualifizierung und Ergänzung von Freiraum, Entsiegelung, Umgang mit Bille und Kampbille, Hebung von Freiraumpotenzialen, Zusammenspiel von Gewerbe, Wohnen und Freiraum, Integration in den Landschaftsraum, Freiraumverbindungen und -anschlüsse an umliegende Quartiere, Umgang mit öffentlichem, halböffentlichem und privatem Freiraum) 20 % Qualität des Nutzungskonzepts (Geeignete Anordnungen der Nutzungen, Innovationskraft, Flexibilität der Flächenbausteine, Einhaltung Trennungsgrundsatz, horizontale und vertikale Nutzungsverteilung, funktionale Verbindungen und Anschlüsse) 15 % Qualität des Erschließungskonzeptes (Funktionalität innere Erschließung, Einbindung in das bestehende Verkehrsnetz, Förderung Mobilitätswende, Umgang Querungen von Straßenräumen, Konzept für den ruhenden Verkehr, Anschluss in Richtung Bahnhof und Innenstadt, Wegeverbindungen im Landschaftsraum) 15 % Nachhaltigkeit und Resilienz (Umgang mit Hitze, Umgang mit Emissionen, Umgang mit Starkregenereignissen, Ökologische Grundkonzeption des Entwurfs, Flächeneffizienz, Umweltverträglichkeit) Projektorganisation (Angebotsbestandteil 2, erste Gewichtung 10 %) Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement (Leistungsintegration und Koordination aller Planungsbeteiligten, Entscheidungs-, Änderungs- und Schnittstellenmanagement). Kommunikation zwischen den Beteiligten (Planer, AG, Fachplaner, Nutzer, Behörden). Erläuterung der Verfügbarkeit und der Präsenz der Projektbeteiligten vor Ort (während Planung, Werkstatt, Beteiligung und Projektabschluss).