Architektur- und Ingenieurbauleistungen für die Sanierung des Freibads Fürstenzell
Marktgemeinde Fürstenzell · Fürstenzell, Deutschland · TED
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Zusammenfassung
Die Marktgemeinde Fürstenzell beauftragt die Objektplanungsleistungen für Gebäude, Innenräume und Ingenieurbauwerke zur Generalsanierung des Freibads aus dem Jahr 1963. Die Planung umfasst die Leistungsphasen 3 bis 9 nach HOAI und deckt den Neubau von Becken, Gebäuden, technischen Anlagen und Freiflächen ab. Der Auftrag wird in einem Los ausgeschrieben und die Angebotsfrist endet am 11. September 2026.
Vergabeunterlagen
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Beschreibung
Der Auftrag umfasst die Objektplanungsleistungen des Leistungsbildes Gebäude und Innenräume nach § 33 ff HOAI in Verbindung mit Anlage 10 HOAI, Leistungsphasen 3-9 zusammen mit Planungsleistungen Ingenieurbauwerke nach § 41 ff HOAI in Verbindung mit Anlage 12 HOAI für die Sanierung eines Freibads in Fürstenzell.
Qualifikation
Durch Beiblatt A in Bezug auf § 123 und 124 GWB zu bestätigen. Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise innerhalb einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber, dass der Auftraggeber von der Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht, besteht nicht. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben des Bewerbers in den Bewerbungsunterlagen gehen zulasten des Bewerbers.
Lose
1 LosDie Marktgemeinde Fürstenzell beabsichtigt die umfassende Generalsanierung und Modernisierung des bestehenden Freibades aus dem Jahr 1963. Aufgrund des altersbedingt stark sanierungsbedürftigen Zustands der Becken, Gebäude, technischen Anlagen und Freiflächen ist ein wirtschaftlicher Weiterbetrieb ohne grundlegende Erneuerung nicht mehr möglich. Im Rahmen der Maßnahme werden die Beckenanlagen vollständig erneuert und die Wasserflächen von derzeit ca. 1.600 m² auf ca. 870 m² reduziert. Die neuen Schwimm-, Nichtschwimmer-, Springer- und Kinderbecken werden in Edelstahlausführung hergestellt. Die bestehende Badewassertechnik einschließlich Verrohrung wird vollständig ersetzt und in einem neu errichteten Technikgebäude untergebracht. Die vorhandenen Betriebsgebäude werden abgebrochen und durch einen Neubau mit Sanitär- und Umkleidebereichen, Personal- und Aufsichtsräumen, barrierefreien Einrichtungen, Lagerflächen sowie einem Kiosk ersetzt. Die gesamte Anlage wird barrierefrei ausgebaut. Zur Senkung der Betriebskosten und Verbesserung der Energieeffizienz werden Photovoltaikanlagen zur Eigenstromnutzung sowie Absorberanlagen zur Beckenwassererwärmung installiert. Die bestehende Eigenwasserversorgung bleibt erhalten. Die Freianlagen werden neu gestaltet. Neben neuen Beckenumgängen und Aufenthaltsbereichen bleiben der Beachvolleyballplatz sowie weitere Freizeitangebote erhalten. Freiwerdende Flächen werden begrünt und landschaftsgerecht gestaltet. Die vorhandenen Stellplätze werden weiterhin genutzt. Mit der Maßnahme wird das Freibad technisch, energetisch und funktional für einen langfristigen Betrieb ertüchtigt und als wichtige Freizeit- und Sporteinrichtung für die Region nachhaltig gesichert.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality
Qualität
- price
Preis